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Polizeibericht

Finger in die Augen gestochen: Schwules Paar in Berlin attackiert

Im Treptower Park wurden am Donnerstagabend ein 23-Jähriger und sein 17-jähriger Freund von zwei unbekannten Männern erst homophob beleidigt und anschließend brutal angegriffen.


Der Vorfall ereignete sich auf der Uferpromenade im Treptower Park (Bild: leyink / flickr)

Im Berliner Stadtteil Alt-Treptow kam es am späten Donnerstagabend zu einem homofeindlichen Angriff auf ein schwules Paar. Das meldete die Polizei der Hauptstadt am Freitagvormittag.

Laut Polizeibericht liefen ein 23-Jähriger und sein 17-jähriger Freund gegen 22.40 Uhr im Treptower Park auf der Uferpromenade entlang, als ihnen dort zwei Männer entgegenkamen, die sie beim Vorbeigehen homophob beleidigten. Daraufhin habe sich zwischen den Vieren ein verbaler Streit entwickelt, in dessen Verlauf einer der Tatverdächtigen den 23-Jährigen mit den Fingern in die Augen gestochen und sein Komplize dem Angegriffenen mit den Fäusten auf den Rücken geschlagen haben soll. Anschließend sollen sich die beiden Männer in den angrenzenden Park entfernt haben.

Opfer erlitt Schmerzen an einem Auge und am Rücken

Der 23-Jährige klagte über Schmerzen an einem Auge und am Rücken, lehnte laut Polizeibericht jedoch eine ambulante Behandlung ab und wollte sich selbst in ärztliche Behandlung begeben. Die Ermittlungen zu den Tatverdächtigen dauern an und wurden, wie bei Hasskriminalität üblich, vom Polizeilichen Staatsschutz des Landeskriminalamtes übernommen. Nähere Angaben zu den Angreifern wurden in der Mitteilung nicht gemacht.

Die Berliner Polizei macht mögliche Hassverbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität gezielt in ihren Berichten publik und meldet diese daher vergleichsweise häufig der Öffentlichkeit. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt haben eigene Ansprechpartner für LGBTI. (pm/cw)



#1 AlexAnonym
  • 18.06.2021, 11:32h
  • Und wieder mal denke ich an das Wahlplakat der CDU:

    "Deutschland. Ein Land, in dem wir gut und gerne leben."
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#2 AndreAnonym
  • 18.06.2021, 12:05h
  • Antwort auf #1 von Alex
  • Was hat denn die Attacke auf die beiden Jugendlichen mit dem Wahlkampfplakat von CDU/CSU zu tun?

    Wir wissen doch alle das sich im Bereich zum Schutz von Minderheiten einiges ändern muss.
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#3 bumiAnonym
  • 18.06.2021, 13:24h
  • Antwort auf #1 von Alex
  • "Und wieder mal denke ich an das Wahlplakat der CDU:
    "Deutschland. Ein Land, in dem wir gut und gerne leben.""

    Passend dazu auch aus grüner Warte. Göring Eckardt:
    Unser Land wird sich ändern, und zwar drastisch. Und ich freue mich darauf!
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#4 AmurPrideProfil
  • 19.06.2021, 01:25hKöln
  • Antwort auf #2 von Andre
  • ""Was hat denn die Attacke auf die beiden Jugendlichen mit dem Wahlkampfplakat von CDU/CSU zu tun?""

    Schon Mutti's Bauchscherzen vergessen?
    Oder Anegret's Vergleich mit Pädophilen und Inzestlern?
    Oder Armin's Gefahr für die Familie?

    Wach auf! In der bundesrepublikanischen Politik sind es gerade die führenden Köpfe der CDU/CSU die ganz aktiv Homophobie 2.0 betreiben!
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#5 NenyAnonym
  • 19.06.2021, 01:30h
  • Jeden Tag passiert mittlerweile etwas schlimmes gegen Schwule und Lesben, nicht nur in Berlin. Auf der pro-Palästina Demo in Frankfurt/M wurden Gegendemonstranten als Schwuchteln und Schwanzlutscher diffamiert und niedergebrüllt. Man kann und sollte diese besorgniserregende Entwicklung nicht totschweigen! Wer hier die Augen verschließt oder die rosarote Brille aufsetzt, hat nicht verstanden welches homophobe Potential sich zusammenbraut.
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#6 dellbronx51069Anonym
#7 EinChaserAnonym
  • 19.06.2021, 10:04h
  • Wie als wenn die Angreifer auch nur einen dieser Politiker kennen würden, Mutti vielleicht noch.

    Natürlich gefällt mir diese Politik nicht - aber diese Menschen sind nicht der Grund oder der Sündenbock das ich Samstag Abend nicht mehr händchenhaltent durch Berlin laufen kann.

    Auch eine andere Regierung wird nichts mehr daran ändern.

    Das wir uns in der Öffentlichkeit heteronormativ verhalten und kleiden müssen, sehe ich schwerwiegender als ein Blutspendeverbot....

    Hoffe die Opfer kommen gut drüber weg....
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#8 YannickAnonym
  • 19.06.2021, 18:33h
  • Antwort auf #2 von Andre
  • Ganz einfach:
    die CDU/CSU ist gemeinsam mit der AfD und ihren Mehrheitsbeschaffern von der SPD die treibende Kraft zur weiteren Diskriminierung von LGBTI. Und unternimmt auch nichts gegen gesellschaftliche Diskriminierung.

    Also gilt deren Spruch "Ein Land in dem wir gut und gerne leben" offenbar nicht für LGBTI.
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