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Football

Mitten im Pride Month: Erster aktiver NFL-Profi outet sich als schwul

Mit Carl Nassib hat der erste aktive US-Football-Profi seine Homosexualität öffentlich gemacht – und damit viele positive Reaktionen geerntet. Er sei "stolz" auf ihn, sagte NFL-Boss Roger Goodell.


Carl Nassib bei einem Spiel im Jahr 2018 (Bild: Erik Drost / flickr)

Der amerikanische Football-Profi Carl Nassib hat sich in einem vielbeachteten Schritt als erster aktiver NFL-Spieler als schwul geoutet. "Was geht, Leute", sagte der Defensive End der Las Vegas Raiders in einem am Montag (Ortszeit) auf Instagram veröffentlichten Video. "Ich wollte nur einen kurzen Moment nutzen und sagen, dass ich schwul bin. Ich wollte das schon seit einiger Zeit tun und fühle mich endlich wohl damit, es loszuwerden."

Der 28-Jährige bedankte sich für die Unterstützung seiner Familie und seiner Freund*innen, durch die er es zuletzt als möglich empfunden habe, "öffentlich und stolz zu sagen, dass ich schwul bin". In den vergangenen 15 Jahren habe ihn dieser Moment "traurigerweise" gequält, ergänzte er in einem begleitenden Text.

"Die NFL-Familie ist stolz auf Carl"

Nassib berichtete, von der NFL, seinen Trainern und Mitspielern habe er Unterstützung bekommen. Er sei sofort mit "dem größten Respekt und mit Akzeptanz" begrüßt worden. Er gehe den Schritt nicht, weil er Aufmerksamkeit haben wolle. "Ich denke einfach, dass Vertretung und Sichtbarkeit so wichtig sind", sagte er. Er werde das Trevor-Projekt mit 100.000 US-Dollar unterstützen. Die Organisation betreibt eine Telefonseelsorge für junge LGBTI.

"Die NFL-Familie ist stolz auf Carl, dass er heute seine Wahrheit so couragiert geteilt hat", sagte NFL-Boss Roger Goodell in einer Stellungnahme. "Vertretung ist wichtig. Wir teilen seine Hoffnung, dass Statements wie seines eines baldigen Tages keinen Nachrichtenwert mehr haben, weil wir zu vollständiger Gleichberechtigung für die LGBTI-Community marschieren. Wir wünschen Carl viel Glück für die anstehende Saison."

"Nur zu, Carl", sagte Raiders-Teameigner Mark Davis dem Sport-Sender ESPN. "Wir haben das Jahr 2021."

"Manche Dinge sind größer als eine Rivalität"

Auch die reichweitenstarken Reaktionen in den sozialen Netzwerken waren überwiegend positiv und unterstützend. Die Raiders kommentierten mit den Worten "Sind stolz auf dich, Carl". Der Beitrag wurde von den Los Angeles Chargers geteilt und mit "manche Dinge sind größer als eine Rivalität" überschrieben.

Twitter / Chargers
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Auch queere Verbände lobten den Schritt als wichtig und hilfreich. "Willkommen in der Familie, Carl!", tweetete etwa die Human Rights Campaign (HRC). "Danke, dass du deine Geschichte teilst und LGBTI-Athlet*innen überall die wohlverdiente Sichtbarkeit verschafft hast."

Noch nie zuvor hatte sich ein aktiver Spieler der National Football League als schwul geoutet. Einige Spieler hatten ein Coming-out erst nach Ende ihrer Karriere gewagt. (cw/dpa/AFP)

Twitter / HRC
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#1 AtreusProfil
  • 22.06.2021, 08:11hSÜW
  • Toll! Glückwunsch zum Outing, Carl, welches sicherlich nicht leicht fiel und eine Menge Mut erfordert hat, den nun eine Menge Menschen mehr durch dein Vorbild schöpfen werden.
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#2 LotiAnonym
  • 22.06.2021, 08:54h
  • Antwort auf #1 von Atreus
  • Habs gerade in der Tagesschau gelesen. Der Spieler erhält Unterstützung von allen Seiten. Angefangen bei seiner Familie. So wünsche ich mir auch mehr Outings im Deutschen Profi Fußball. Denn dies wäre wahrlich ein echtes Zeichen von Toleranz und für Vielfalt.
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#3 MutigAnonym
  • 22.06.2021, 09:00h
  • Ein mutiger Schritt, Glückwunsch! Sichtbarkeit ist so wichtig, aber nicht jeder kann es tun, deshalb ist so etwas immet noch bemerkenswert!

    Dann wollen doch hoffen, dass er bald den passenden Passiven findet ... lol ... billiger Scherz, aber es ist so nahe liegend.
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#4 musclebeargerAnonym
  • 22.06.2021, 18:08h
  • Antwort auf #3 von Mutig
  • ein scherz? naheliegend???
    wenn man maskulin rüberkommt ist man also der top automatisch ? die schrile tunte die passive ?
    ohh mann, das sowas auch noch von einem schwulen kommt...
    peinlich, sehr peinlich ist das . nicht billig
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#5 LotiAnonym
  • 22.06.2021, 18:38h
  • Antwort auf #4 von musclebearger
  • Danke das Du es hier anführst. Ich bezeichne mich als Queen. Obwohl man mir das wahrhaftig nicht ansieht. Ich mag beim Sex auch beides. Ich verlor meine Jungfreulichkeit mit einem Typen, der ein Cowboy hätte sein können. Nachdem ich ihn von hinten nahm, sagte er nach einer Pause: Now its my Turn. Und es war einfach geil.
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#6 HuschelAnonym
#7 LotiAnonym
#8 ZenkimausAnonym
#9 musclebeargerAnonym
  • 23.06.2021, 20:11h
  • Antwort auf #6 von Huschel
  • haha. ok.
    war zu langsam.
    die doppeldeutigkeit bei aktiv und aktiv hört man beim sprechen besser.
    erste silbe betonung : sexuell
    zweite silbe betonung : im sinne von aktivität

    AKtiv vs akTIV
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