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Kritik

Münchens OB Reiter kritisiert UEFA-Entscheidung: "Beschämend"

Die europäische Fußball-Union mache einen Fehler, wenn sie kein "Zeichen für Toleranz, für Respekt und für Solidarität" akzeptiere.


OB Dieter Reiter hatte sich für die Regenbogenbeleuchtung eingesetzt (Bild: blu-news.org / wikipedia)

Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) hat die Entscheidung der Europäischen Fußball-Union, das Münchner EM-Stadion nicht in Regenbogenfarben erleuchten zu lassen, scharf kritisiert. "Ich finde es beschämend, dass die UEFA uns hier in München verbietet, ein Zeichen für Weltoffenheit, für Toleranz, für Respekt und für Solidarität zu den vielen Menschen der LGBT-Community abzugeben", sagte Reiter am Dienstag in München. "Ich glaube nicht, dass sich die UEFA mit einer solchen Entscheidung als weltoffener und moderner und toleranter Verband zeigt."

Er empfinde es zudem als "sehr enttäuschend, dass der Deutsche Fußball-Bund "sich nicht in der Lage sah oder sich nicht in der Lage sehen wollte, hier dieses Ergebnis zu beeinflussen". Den Gegenvorschlag, die Münchner Arena an einem anderen Tag entsprechend zu beleuchten, bezeichnete Reiter als "aus meiner Sicht lächerlich". Stattdessen solle am Spieltag das Münchner Rathaus mit Regenbogenflaggen geschmückt werden und das Windrad in unmittelbarer Nähe der Arena in Regenbogenfarben beleuchtet werden.

Die UEFA hatte zuvor entschieden, dass das EM-Stadion beim Gruppenfinale der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Ungarn an diesem Mittwoch nicht in Regenbogenfarben als Zeichen für Toleranz und Gleichstellung erstrahlen darf. Die UEFA lehnte einen entsprechenden Antrag von Reiter ab (queer.de berichtete). Als Begründung verwies sie auf ihre "politische und religiöse" Neutralität. Reiter zufolge hat die Stadt nach der UEFA-Entscheidung aus ganz Deutschland Signale der Solidarisierung bekommen.

Die Absage führte zu fast einhelliger Kritik unter aktiven Politiker*innen demokratischer Parteien (queer.de berichtete). Lob für das Verbot kommt lediglich aus der AfD (queer.de berichtete). (dpa/AFP/cw)



#1 Meleg29Profil
  • 22.06.2021, 16:02hCelle
  • Eine sooo super Idee. Und das Ergebnis so beschämend schade
    Was können wir tun?
    Petition unterschreiben?
    Regenbogenfahnen raushängen?
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#2 PetterAnonym
  • 22.06.2021, 17:20h
  • Das ist tatsächlich beschämend.

    Die UEFA stellt den Fußball in eine rechte Ecke.
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