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Kommentare zu:
DFB-Interimschef verteidigt Regenbogenverbot der UEFA


#1 AtreusProfil
  • 22.06.2021, 15:31hSÜW
  • Im Grunde braucht man nur in die Mediathek gehen und das Interview von Koch durch Katrin Müller-Hohenstein anzuschaueln und man weiß sofort den Herrn samt Charakter einzuordnen.
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#2 AndyAnonym
  • 22.06.2021, 16:15h
  • Da halte ich es doch mit dem dem Herren: "Die Botschaft von Gary Lineker an die Elektrotechniker der Münchner EM-Arena war eindeutig: "Macht es trotzdem - die können uns mal", twitterte die englische Ikone als Reaktion auf die Entscheidung der Europäischen Fußball-Union (UEFA) in der Regenbogen-Frage"

    Zu Koch, es geht nicht um Politik, es geht um MENSCHENRECHTE. Punkt!
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#3 seltsamAnonym
  • 22.06.2021, 16:37h
  • Die Entscheidung steht, da wird sich nix mehr ändern.
    Viel interessanter finde ich, dass die UEFA anscheinend Verträge mit den Stadion-Betreibern erstellt hat, die gültig sind und die Aussenbeleuchtung bzw deren Einfärbung regeln.
    Das kann doch nur bedeuten, dass die UEFA bewusst die Anti-LGBTQ-Regeln in die Grundverträge eingearbeitet. Und damit verfolgt die UEFA also ganz bewusst einen anti-liberalen Kurs. Das ist beängstigend.
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#4 LotiAnonym
#5 LotiAnonym
#6 Taemin
  • 22.06.2021, 17:10h
  • Natürlich ist das ein politisches Projekt - so wie die Ablehnung durch die UEFA politisch motiviert ist. Die einen sind für Menschenwürde und Grundrechte - die andern sind für Unterdrückung und Ausgrenzung. Beides sind politische Anliegen. Beide Anliegen sind der moralischen Bewertung zugänglich, und ich denke, die ist gerade in Deutschland im Gange - nicht zu Gunsten der UEFA. Dass bereits an verschiedenen Orten Aktionen ins Werk gesetzt werden, um die Regenbogenfarben leuchten zu lassen, kommt einer Verurteilung der UEFA gleich, in München wird der Olympiaturm leuchten, und die Ungarn werden dem Regenbogen im Stadion nicht entkommen, denn das der Arena benachbarte Windrad wird ebenfalls leuchten. Im Grunde dürfen wir der UEFA sogar dankbar sein, denn so viel Aufmerksamkeit und so viele Aktionen und so viele LSBTI-freundliche und -unterstützende Aussagen aus prominenten Mündern hätte es sonst gar nicht gegeben.
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#7 AndyAnonym
#8 PetterAnonym
  • 22.06.2021, 17:16h
  • Ach, das Tragen einer Regenbogenbinde ist okay, aber ein Stadion in Regenbogenfarben ist plötzlich ein "verbotenes politisches Statement".

    Eine Sportart, die ein Zeichen für Liebe, Freiheit, Vielfalt und Toleranz als verboten ansieht, hat sich selbst überholt und stellt sich selbst in die rechte Ecke.

    Man braucht keine Ultras, die den Fußball in Verruf bringen, das erledigt die UEFA ganz von alleine.

    Die UEFA macht den Fußball zu einer rechten Sportart.
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#9 AlexAnonym
  • 22.06.2021, 18:13h
  • Das Zeigen des Regenbogen-Symbols wäre einfach nur ein Zeichen für Nächstenliebe.

    Nur das Verbot durch die UEFA ist ein politischen Zeichen gegen die Werte dieses Symbols und für rechtes Gedankengut.

    Eigentlich sollte nicht der Regenbogen verboten werden, sondern diese Aktion der UEFA oder gleich die UEFA als Förderverein rechter, menschenverachtender Ideologien, die im Sport nichts zu suchen haben.

    Wenn sich der Sport nicht gegen Rechts positionieren darf, ist man bestenfalls noch Marionette rechter Kräfte.
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#10 andreAnonym
  • 22.06.2021, 18:15h
  • Meine Meinung. Auf keinen Fall war es, vom Münchner OB sehr schlau, die ungarische Parlamentsentscheidung als Hintergrund für die Anfrage aufzuführen. Genau darauf bezog sich nämlich die Ablehnung der Uefa. Zitat: "Angesichts des politischen Kontextes dieser speziellen Anfrage eine Botschaft, die auf eine Entscheidung des ungarischen Parlaments abzielt muss die Uefa diese Anfrage ablehnen.
    PrideMonth2021 hätte gereicht... Ich denke, dann hätte es geklappt.
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#11 Taemin
  • 22.06.2021, 18:50h
  • Antwort auf #10 von andre
  • Angesichts der schläfrigen Haltung Europas, auch Deutschlands, gegenüber den Unterdrückungsmaßnahmen in Polen und Ungarn halte ich es im Gegenteil für richtig, nicht nur eine allgemeine freundliche Botschaft an LSBTI abzusetzen, sondern konkret zu werden.
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#12 WeseraalProfil
  • 22.06.2021, 18:57hBremen
  • die heuchlerische UEFA schlägt also vor, die ALLIANZ-ARENA dann in Regenbogenfarben erstrahlen zu lassen, wenn dort gar nicht gespielt wird???
    Das Motto "wasch mir den Pelz aber mach mich nicht nass"; wird bei der UEFA in Riesenbuchstaben geschrieben.
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#13 kuesschen11Profil
  • 22.06.2021, 18:58hFrankfurt
  • Der UEFA und dem DFB-Interimschef geht es in erster Linie um das große Geld im Fußball. Da werden Markenrechte der UEFA und Neutralitätsrechte über Menschenrechte gestellt.

    Ich glaube, Fußball ist als Sport noch weit entfernt von Vielfalt und Akzeptanz von LGBT's. Schuld daran tragen die leitenden Dachverbände.

    Menschenrechte tun keinem weh, sie sollten in einem vereinigten Europa aber eingehalten werden, damit jedes Mitgliedsland diskriminierungsfrei wird.

    Gerade die deutsche Politik hat das Eingreifen in die verheerende, menschenverachtende Diktatur von Orban verpasst und die EU lässt sich von Orban auf der Nase rumtanzen. Deshalb gibt es zu Recht jetzt diese Regenbogen-Aktionen.

    Die Juristen der Europäischen Union müssten Orban in seine Schranken weisen, um rechtes Gedankengut weiter zu verhindern.
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#14 AlannikAnonym
  • 22.06.2021, 19:03h
  • "...Statement im gemeinsamen Kampf gegen jede Form von Diskriminierung"

    ist eine ziemlich genaue Beschreibung von " politische Aktion"

    Ich kann damit leben wenn Leute anderer Meinung sind..ok.. doof aber möglich..aber ich HASSE Argumente die keinen Windhauch aushalten. Was erlaubt er sich einem dermaßen ins Gesicht zu spucken.
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#15 trans naysayerAnonym
  • 23.06.2021, 00:09h
  • Ich drücke mich mal mit viel understatement aus: Ich bin einigermassen erstaunt über die "Regenbogen-Diskussionen" der letzten Woche. Ich habe sie mit täglich wachsender Ungläubigkeit verfolgt.

    In Deutschland wird die LGBTIQ-community gerade von allen an dem Diskurs beteiligten Seiten vorgeführt - und sie bemerkt es nicht.

    Europäische Sportverbände bewerben sich selbst mit Regenbogenfahnen, um sich einerseits als "tolerant" zu profilieren, um von dieser angeblich eigenen Haltung und Überzeugung aber sofort Abstand zu nehmen, wenn es "politisch" wird. Dafür gibt es Termini: Man nennt das "marketing" oder schlicht pinkwashing.

    Deutsche Politiker in Person und ihre Parteien, die am 19.05.2020 mit überwältigender Mehrheit für die Fortsetzung der Diskriminierung und Pathologisierung von trans- und inter Menschen, ihre weitere Unsichtbarmachung und gegen ihre Entschädigungen gestimmt haben, nutzen die Chance der eigenen Profilierung, indem sie das Nichtzeigen des Regenbogen kritisieren.

    Und man glaubt es nicht - die community freut sich darüber und wertet das als support und positives Signal.

    Deutschlands Kernkompetenz besteht in der Symbolpolitik. Sie ist das denkbar beste Mittel seit Jahren auf nationaler Ebene als auch in der Aussenpolitik, um von den eigenen Menschenrechtsverletzungen im Bereich LGBTIQ abzulenken, den tatsächlichen politisch-gesellschaftlichen Diskurs in Deutschland zu verhindern, diese überfälligen Bürgerrechtsfragen zu "Befindlichkeiten" der "Betroffenen" zu deklarieren - während man sich öffentlichkeitswirksam einen abgesprochenen und gut choreografierten "Schlagabtausch" liefert, um seine "Toleranz" und vermeintliche "Fortschrittlichkeit" zu heucheln.

    Bei der Inszenierung dieses öffentlich zelebriertem vermeintlichen "Schlagabtauschs" wurde der Platz für die deutsche LGBTIQ-community von vorneherein zugewiesen: Der des Verlierers auf allen Gebieten.

    Jede:r halbwegs politisch erfahrene:r Aktivist:in durchschaut dieses überaus simple und dazu bäuerlich plumpe Kalkül auf den ersten Blick.

    Aber die deutsche community springt darauf an und führt eine leidenschaftliche Debatte um diese - vom politischen Gegner diktierte - Symbolpolitik. - Und rennt vom nationalen Fussballwahn mit Blindheit geschlagen in die bereitgestellte Falle. Wie Marionetten an den Fäden von Puppenspielern.

    Der politischen Aktivistin und Bürgerrechtlerin bleibt nur - sehenden Auges zu staunen.
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#16 DramaQueen24Ehemaliges Profil
  • 23.06.2021, 05:09h
  • Soso, Herr Koch ist also GEGEN HOMOPHOBIE, aber auch GEGEN das Anleuchten des Stadiums mit der Regenbogenfahne, kriecht also Orban-Ungarn in den Hintern.
    Ungarn steht wegen seiner homophoben Haltung vor dem EU-Gerichtshof. aber um der Moneten Willen knickt die UEFA ein, anstatt ein starkes Zeichen gegen Homophobie zu setzen. Beim Thema Rassismus ging es doch auch, Flagge zu zeigen!? Warum nicht hier? Weil es "nur" um eine Minderheit geht, die das Geldverdienen nicht stören darf?
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#17 peskoProfil
  • 23.06.2021, 08:01hNürnberg
  • Die UEFA hat entschieden:

    Die Allianz Arena darf nicht in den Regenbogenfarben beleuchtet werden!

    Und ob die UEFA (meinetwegen auch der DFB) deswegen gleich homophob sind, sollte man etwas differentierter betrachten:

    Die UEFA (wie auch der DFB) haben sich zur politischen, religiösen und gesellschaftlichen Neutralität verpflichtet.

    Streng genommen, dürften somit generell überhaupt keine Statements in keinem Stadion veröffentlicht werden.

    Die UEFA wie auch der DFB verfolgen aber auch höhere Ziele und Werte, wie Toleranz, Wertschätzung und Vielfalt.

    Deswegen gibt es ja Antirassismus Kampagnen oder Solidaritätsbekundungen.

    Warum die Münchner Arena nun doch nicht in den Regenbogenfarben leuchten darf, hat weniger was damit zu tun, dass die UEFA vermeintlich homophob ist...

    ...es hat m.E. (leider) auch nur zweitrangig etwas zu tun Solidarität mit LTGBQ Menschen oder unserer offenen Gesellschaft zu demonstrieren...

    ...es hat (leider) vielmehr damit zu tun mit einer öffentlichen Geste geziehlt eine bestimmte Person (hier Orban) und (s)eine politische Haltung nicht zu kritisieren, sondern ganz geziehlt zu provozieren!

    Und genau das ist der Punkt wo die UEFA nicht mitmacht, weil sie sich auf ihre Neutralität beruft.

    Das kann man kritisieren, dass darf man kritisieren. Ich persönlich hätte mich gefreut wenn die Arena in Regenbogenfarben geleuchtet hätte...

    ...aber ich kann auch mit der Entscheidung der UEFA leben, denn:

    Toleranz und Offenheit werden im täglichen Umgang miteinander gelebt und demonstriert und nicht (nur) mit vielen bunten LED-Lämpchen.
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#18 N8EngelProfil
  • 23.06.2021, 12:03hWenden
  • Antwort auf #17 von pesko
  • Ich glaube Du hast einen Fehler in Deinem Text "Toleranz und Offenheit werden [nicht] im täglichen Umgang miteinander gelebt und demonstriert und nicht (nur) mit vielen bunten LED-Lämpchen."
    Ich habe mal eine korregierte Version verfasst.
    Kann natürlich auch sein, das Du eine rosa Brille aufhast und schon das Ideal siehst.
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