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Massen-Coming-outs

WWE-Star Toni Storm outet sich als bisexuell

Die Neuseeländerin spricht zum Pride-Monat wie ein dutzend weitere Wrestling-Stars erstmals über ihre Bi- oder Pansexualität. In Frankreich outeten sich sechs Athlet*innen in einer TV-Doku als schwul oder lesbisch.


Toni Storm im Jahr 2019 (Bild: Hirondon / wikipedia)

Die neuseeländische Wrestlerin Wrestlerin Antoinette (Toni) Storm hat sich am Dienstag (Ortszeit) in einem Video des amerikanischen Veranstalters WWE, bei dem sie unter Vetrag steht, als bisexuell geoutet. "Ich bin bi und es fühlt sich gut an, es zu sagen", meinte die 25-Jährige in dem Video. "Damit fühle ich mich schon lange sehr wohl. Ich habe es nur nie ausgedrückt."

Das Video wurde zunächst als Story im Instragram-Kanal der WWE-Reihe NXT veröffentlicht, der zum Pride-Monat von unterschiedlichen Personen betreut wird. "Als bekannt wurde, dass ich Instagram für den Pride-Monat übernehmen würde, bemerkte ich, dass viele Leute sagten: 'Toni, bist du ein Ally? Bist du Teil der Community?'", so Storm. "Nun, jetzt ist ein guter Zeitpunkt, um zu sagen: beides. Ich bin ein Verbündeter und ich kann nicht gerade von mir sagen, dass ich hetero bin."

Twitter / WWENXT

Der Pride Month sei ihr "sehr wichtig": "Es ist einfach wichtig, dass man ohne Entschuldigung genau das sein kann, was man ist. Es ist wichtig, genau den zu lieben, den man lieben möchte, sein wahres, authentisches Selbst zu sein und sich dafür nicht zu schämen", so Storm. "Du solltest in der Lage sein, frei zu sein, so zu sein, wie du es willst, und zu lieben, wer du bist."

Massen-Coming-outs in den USA und Frankreich

Storm ist dabei nicht die einzige Person im Wrestling, die sich in den letzten Tagen outete. Das Portal Outsports listet 13 weitere Personen, die den "Pride Month" nutzten, um sich vor allem in sozialen Netzwerken als pansexuell, bisexuell oder allgemeiner als Mitglied der queeren Community zu outen.

Schlagzeilen in den USA machte zugleich in den letzten Tagen vor allem das Coming-out von Carl Nassib, der als erster noch aktiver NFL-Profi den Schritt wagte. International sorgte das Coming-out des japanischen Fußballstars Kumi Yokoyama als trans Schlagzeilen.

International wenig Beachtung fand ein Massen-Coming-out in Frankreich: In der am Samstag ausgestrahlten TV-Dokumentation "We Need to Talk" von Canal+ outeten sich sechs Athlet*innen als schwul oder lesbisch: Die Fechterin Astrid Guyart, Judosportlerin Amandine Buchard, Basketballspielerin Céline Dumerc, Schwimmer Jérémy Stravius, Skater Kevin Aymoz und Rugbyspieler Jérémy Clamy-Edroux. Guyart, Buchard und Dumerc haben sich alle für die Olympischen Spiele in Tokio qualifiziert, wobei Buchard eine der Favoriten in ihrer Judo-Gewichtsklasse ist. (nb)