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USA

Biden ernennt Sondergesandte für die Rechte der queeren Community

Bei einem Empfang zum Pride-Monat ernannte der US-Präsident das "Pulse" zudem zu einem nationalen Gedenkort.


Jessica Stern in einem Interview 2018 (Bild: Center for American Progress / flickr)

US-Präsident Joe Biden hat eine Sondergesandte für die Rechte der LGBTI-Community ernannt. Die Menschenrechtsaktivistin Jessica Stern soll sich fortan im Auftrag des US-Außenministeriums für die Wahrung und "Ausweitung der Menschenrechte von LGBTQI+" einsetzen, wie das Weiße Haus am Freitag mitteilte. Stern leitete bislang die queere Organisation OutRight Action International.

Twitter / TheAdvocateMag
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"Zu einem Zeitpunkt, zu dem die Menschenrechte von LGBTQI+-Menschen in allen Regionen der Welt zunehmend bedroht werden, wird die Sondergesandte gleichgesinnte Regierungen, zivilgesellschaftliche Organisationen, Unternehmen und internationale Organisationen zusammenbringen, um Würde und Gleichberechtigung zu wahren", erklärte das Weiße Haus. Sie werde damit eine zentrale Rolle in Bidens Bemühungen spielen, die Menschenrechte von sexuellen Minderheiten weltweit zu fördern.

Die Ernennung erfolgt inmitten des "Pride Month", der rund um den Jahrestag des Stonewall-Aufstands begangen wird und zu dem Biden am Freitagabend deutscher Zeit eine Ansprache im Weißen Haus hielt, in der auf diverse Projekte und Vorhaben seiner Regierung und speziell auf die Lage von trans Personen einging. Biden unterzeichnete am Freitag auch einen Erlass, der Hürden für queere Menschen im öffentlichen Dienst abbauen soll. Der Präsident kritisierte scharf, dass in mehr als einem Dutzend US-Bundesstaaten lokale Gesetze beschlossen wurden, die ihre Rechte einschränkten. "Das sind einige der hässlichsten, unamerikanischsten Gesetze, die ich je gesehen habe." Er rief den US-Senat auf, ein Gleichstellungsgesetz zu verabschieden.

Kurz zuvor hatte Biden offiziell den queeren Club "Pulse" in Orlando im Bundesstaat Florida zum nationalen Ort des Gedenkens ernannt. Ein islamistischer Angreifer hatte dort am 12. Juni 2016 49 Menschen getötet.

Twitter / CNNPolitics
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Am Freitag sorgte der US-Botschafter in Moskau für Schlagzeilen, als er im Land des Gesetzes gegen "Homo-Propaganda" zusammen mit weiteren Botschaften die Regenbogenflasste hisste (queer.de berichtete). Biden betonte bei seiner Rede, dass die Flagge in über 140 Botschaften gehisst werde – ein "kraftvolles Zeichen". (dpa/cw)



#1 MarkKerzmanProfil
  • 26.06.2021, 22:02hPrinceton
  • Nach vier Jahren totaler Dusternis haben wir in den Staaten endlich wieder einen Präsidenten, für den Empathie, Herzenswärme und die Verpflichtung, auch und besonders Minderheiten jedweder Coleur zu schützen und tatkräftig zu unterstützen, keine Fremdwörter sind, und der fähig und willens ist, diese Aufgabe zielstrebig und tatkräftig anzupacken. Beispiele dazu galore, auch die Benennung von Jessica Stern. Mein best buddy, Aaron Stern, ist weitentfernt mit ihr verwandt und hält große Stücke auf sie und ihre Fähigkeit, den job gut zu meistern. Natürlich wäre es wichtig, den sich behutsam erneuernden guten Einfluß Amerikas in der Welt zu stärken, aber ich muß leider sagen, daß auch hier, nach vier Jahren Totalschaden, noch vieles im Argen liegt. Die Aufräumarbeit sollte zügig in Angriff genommen werden, erst dann wird es glaubwürdig sein, die positive Strahlkraft der Staaten in anderen Ländern überzeugend zu vermitteln.

    Mark (Bibi) Kerzman
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