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- 25. November 2005 1 Min.
Berlin Auch zwei Monate nach dem Leder-Fetisch-Fest Folsom Europe in Berlin sorgt das Grußwort des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit (SPD) für Parteienkrach. Der CDU-Abgeordnete Michael Braun fragte den Senat am Donnerstag im Abgeordnetenhaus, ob die rot-rote Koalition die Einschätzung eines Faschismus-Forschungs-Institutes teile, führende Repräsentanten des "Sado-Mado-Straßenfestes Folsom Europe Berlin" gehörten zur Unterstützerszene des irakischen und palästinensischen Terrorismus. Wie die DPA berichtet, wies Innensenator Ehrhart Körting (SPD) den Verdacht zurück. Weder dem Senat noch dem Verfassungsschutz lägen solche Erkenntnisse vor, betonte der Senator. Die Forschungen dieses Instituts seien wissenschaftlich nicht seriös. Deshalb rate er dem Regierenden Bürgermeister auch davon ab, sich per Klage gegen den von dem Institut hergestellten Zusammenhang zwischen den Organisatoren des "Folsom Europe"-Straßenfestes und Sympathisanten des Terrorismus zu wehren. "Das ist es nicht wert." Vor dem Straßenfest, das friedlich verlief, hatte es zum Grußwort Wowereits eine Debatte im Abgeordnetenhaus und einen Parteienkrach in den Medien gegeben. (nb/pm)
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