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  • 25. November 2005 14 1 Min.

Warschau In Europa wird an diesem Wochenende für die Einhaltung von Menschenrechten und der Meinungs- und Demonstrationsfreiheit in Polen demonstriert - auch in Polen selbst. Erschrocken über das Vorgehen der Verwaltung und der Polizei in Posen haben engagierte Bürger in fünf polnischen Städten Demonstrationen angemeldet. In Krakau und Elbing wurden sie inzwischen offiziell von den Bürgermeistern gestattet, in Danzig verboten. In Lodsch steht noch eine Entscheidung aus, in Warschau muss der neue Präsident Lech Kaczynski als Noch-Bürgermeister entscheiden. Er hatte in den letzten beiden Jahren den CSD in der Hauptstadt verboten. In Deutschland ist am Samstag ab 10 Uhr ein Protest vor der polnischen Botschaft in Berlin geplant. Polens neuer Regierungspräsident Kazimierz Marcinkiewicz bekam bei seinem Staatsbesuch in London am Donnerstag bereits Protest zu spüren: Vor dem Chatham House protestierten rund 100 Mitglieder der Grünen, von Outrage und ILGA. Allerdings wurde Marcinkiewicz von den Demonstranten abgeschirmt und durch die Hintertür hineingelassen. Dass Premierminister Tony Blair das Thema wie gefordert angesprochen hat, ist nicht bekannt. Blair ist derzeit Ratspräsident der Europäischen Union. (nb)

-w-

#1 andyAnonym
  • 25.11.2005, 17:18h
  • hi , wir sind NUR schwule und deshalb der letzte abschaum zumindest in eu! kein blair , kein chiraque und kein anderer ministerpräsident wird sich stark für uns machen . da wir der letzte dreck sind , sagt kein chef von den statten der eu den polen , den russen oder anderen ländern wo es lang geht .
    wenn wir so wichtig wie juden wären , würde schon polen aus der eu ausgeschlossen und das ist der unterschied zwischen uns schwulen und juden . aber es gibt auch unter uns auch schwule juden . zumindest sind das auch meine freunde !aber so weit können die männer von eu nicht denken . alle schmücken sich mit gott und betreiben nur doppelmoral wie katholische und andere kirchen .das ist schande für eu!
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#2 manni2Anonym
#3 gerdAnonym
  • 25.11.2005, 18:00h
  • Lieber andy,

    das ist doch auch grosser Quatsch, dies so zu formulieren.

    Es gibt auch noch viele andere Themen zwischen den Staatsregierungen, und da kann man nicht einfach als Regierung eines Landes daherlaufen und der anderen Regierung die Rote Karte zeigen und nicht mehr mit ihr reden. Das ist doch der falsche Weg unter Regierungen in der EU, was Diplomatie angeht.

    Wer hat denn in Deutschland, in den Niederlanden, in Schweden, in Spanien, in Dänemark,...die Eingetragene Lebenspartnerschaft bzw. Ehe für homosexuelle Paare ermöglicht. Es waren die Mehrheiten in den Parlamenten, die die Regierung stellten.

    Allgemeines stumpfsinniges Gemecker über die Regierungen halte ich für vollkommen daneben und nicht hilfreich....wie sagte Frau Bundeskanlerin Merkel einmal in einem Interwiev "Es würde nicht stimmen, dass Sie oder die CDU etwas gegen homosexuelle Menschen hätte; das würde immer nur von einigen Leuten aus der Community hochgepuscht und würde insbesondere für Sie persönlich nicht stimmen".

    Nicht dass ich alles bei der neuen Regierung in Deutschland "gut" finde, aber allgemeines Gesülze über Regierungskritik ist auch Schund.

    Lieber mal genauer hinschauen, was welche Partei und Regierung im Einzelnen in der EU sagt und macht.

    Dieses Gerede von "Ach wir armen Schwulen" geht mir abundan auch gewatig auf den Sack, um es etwas härter zu formulieren. So schlecht geht es uns in Deutschland seit den letzten 10 Jahren auch nicht, ebenso in den Niederlanden, Belgien oder Schweden seit annähernd 20 Jahren.

    Vielmehr sollten wir nicht über unsere Regierung dermassen pauschal schimpfen, sondern konkret im Einzelpunkt sagen, was uns noch fehlt.

    Und ivor allem bin ich der Meinung, dass wir nicht über unsere Regierung PAUSCHAL schimpfen sollten, sondern halte dies nur bei der polnischen neuen Regierung für berechtigt. DAS halte ich bezogen auf Polen dann schon für wesentlich sinnvoller.

    Also bitteschön immer genau schauen, was in den einzelnen EU-Ländern konkret abgeht und nicht alle EU-Regierungen vermengen und in "einen Topf werfen".
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