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Kommentare zu:
Ausschlussverfahren gegen Wagenknecht beginnt


#16 FelixAnonym
  • 30.06.2021, 01:18h
  • Antwort auf #14 von Leo_
  • Warum?

    Meine einfache Frage an dich, nach allem was die von sich gegeben hat und zu was sie allem beigetragen hat - Warum?

    Nachdem die Partei gezeigt hat das es ihnen komplett scheiß egal ist was mit uns passiert und sie es nicht mal für nötig halten zu handeln wenn wir aus ihren Reihen defamiert und im Grunde als Untermenschen hingestellt werden deren Rechte eigentlich komplett wertlos sind.

    Sie gehen sogar so weit unsere Grundrechte gegen soziale Wirtschaftspolitik auszuspielen, nach dem Motto Arme gegen LGBTQ+ nur eine der beiden geht.

    Als wäre es nicht möglich Menschenrechte umzusetzen und gleichzeitig die Situation der Arbeitnehmer*innen und Sozialhilfeempfänger*innen zu besseren.
    Das wir auch nur Arbeiter*innen sind ist ja egal oder die Tatsache das viele von uns gerade weil sie LGBTQ+ sind wirtschaftlich richtig übel dran sind.

    Also warum?
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#15 sedpdslinkeAnonym
#14 Leo_Anonym
  • 29.06.2021, 14:35h
  • "Die Linke ist dabei, sich selbst unter die 5 % Hürde zu navigieren. Wagenknecht hat daran natürlich den Hauptanteil."

    Äh, nein, ich wähle zum ersten Mal seit langem Grün und nicht Linke, da die Linke bezüglich Klimakrise nichts auf dem Schirm hat. Leider.
    Wagenknecht hat mit meiner Wahlentscheidung nichts zu tun.
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#13 Daniel NeuburgAnonym
  • 29.06.2021, 14:35h
  • Antwort auf #12 von ExLinkenWähler_in
  • 1. Stimmt, Differenzierung ist nowendig. Trotzdem, Palmer hat allerdings sehr viele Unterstützer! Und das Parteiausschlussverfahren wird voraussichtlich scheitern. Und Kretschmann, Ministerpräsident von BaWü, hat auch schon mal Toleranz für Homophobe geäußert, also noch eine unwählbare Person, da nicht besser als Thierse, denn beide bedienen sich ebenso des klassischen Repertoires homophober Propaganda von rechts.

    2. Wo nun doch auf einmal so viel Wert auf Differenzierung gelegt wird: Die Gleichsetzung mit der AfD halte ich bei bei der Linksparteri trotz Wagenknecht allerdings für unangebracht, immerhin hat sie 2017 für die gleichgeschlechtliche Ehe gestimmt, wie die gesamte Linkspartei. Außerdem ist Differenzierung trotz Wagenknecht weiterhin notwendig und diese einseitige Dämonisierung und Gleichsetzung Linkspartei und AfD halte ich für sehr gefährlich. Nutzt nur der AfD und Leuten wie Maaßen aus der CDU, mit denen die Grünen ja sogar eine Koalition eingehen wollen!

    3. Die Grünen und die SPD sind nun mal nicht wirklich soziale Parteien, dieser Punkt ist mir allerdings sehr wichtig! Die Grünen werden eine Koalition mit der CDU eingehen, die sozialen Themen bleiben da auf der Strecke, deshalb werde ich auch die Grünen nicht wählen.
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#12 ExLinkenWähler_inAnonym
  • 29.06.2021, 14:00h
  • Antwort auf #10 von Daniel Neuburg
  • "Na ja, die Grünen haben Palmer"...

    ...der aber nur OB einer 90.000- Einwohner_innen- Stadt ist und gegen den außerdem ein Partei-Ausschlussverfahren läuft. Wagenknecht ist immerhin Spitzenkandidatin der Linken für NRW, ein Bundesland mit knapp 18 Millionen Einwohner_innen. Und die Parteispitze hat sich hinter sie gestellt.

    Das ist aus meiner Sicht also absolut nicht vergleichbar.
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#11 ElyasAnonym
  • 29.06.2021, 13:45h
  • Sind wir doch mal ehrlich das ist jetzt so ein bissel PR aber am ende wir Sie in der Partei bleiben, da die Linken genauso eine Heuchler Partei sind wie alle anderen auch.
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#10 Daniel NeuburgAnonym
  • 29.06.2021, 13:43h
  • Antwort auf #4 von zundermxe
  • Na ja, die Grünen haben Palmer, die SPD Thierse und die anderen haben noch viel mehr unwählbares Personal. Problem: Die Grünen sind nicht sozial und werden die sozialen Forderungen in den Verhandlungen mit der CDU für die ökologischen Ziele aufgeben. Die SPD ist auch nur kosmetisch sozial. Da bleibt leider nur die Linke.
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#9 goddamn liberalAnonym
  • 29.06.2021, 12:29h
  • Antwort auf #5 von lucdf
  • Wagenknecht war schon immer ziemlich unempfindlich gegenüber massiver politischer Gewalt.

    Vor 30 Jahren begann sie ihre politische Laufbahn als Verharmloserin von Stalin.

    Der hat mit Hitler einen Pakt geschlossen.

    Von da ist der Weg zum heutigen Querfront-Gerede eigentlich nicht weit.
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#8 Girlygirl
  • 29.06.2021, 12:15h
  • Antwort auf #1 von Christian Suhr
  • Das peinliche ist ja auch, dass Sahra Wagenknecht einfach mal "politisch korrekte" Neoliberale (zwar pro Gleichberechtigung aber auch pro Raubtierkapitalismus) zu "Lifestyle Linken" erklärt. In ihren Augen können nur Linksautoritäre mit Daddy Staat antikapitalistisch sein und leider denken das viel zu viele Menschen. Lieber diskutieren sie über einzelne Ideen von Marx, Lenin, Trotzki oder Luxemburg, die teilweise komplett veraltet sind.
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#7 zundermxeAnonym
  • 29.06.2021, 12:02h
  • Antwort auf #5 von lucdf
  • Die Frage hab ich mir auch schon mehrfach gestellt... ohne wirklich eine Antwort darauf zu finden.
    Doch die Situation ist faktisch nun so eindeutig und klar, dass es mich auch nicht mehr interessiert.

    Wagenknecht spielt ihr eigenes Spiel, dass weit über die Wahl im Herbst hinaus geht.
    Vorstellbar ist alles. Rücktritt vor der Wahl. Partei spalten oder eine neue gründen.
    Nur wie gesagt, mir ist es nun völlig egal.
    Die Reaktion der Partei ist dabei der Nagel, der sich ohne Zerstörung nicht mehr entfernen lässt. Ob die Partei ihr damit in die Falle gegangenen ist oder sie tatsächlich inhaltlich akzeptieren, was sie sagt, spielt für mich keine entscheidende Rolle mehr (analog zu Thierse und seiner spd).
    Die Linke will scheinbar nur die Wutbürger von der afd zurück ohne zu realisieren, dass die Zeit sich geändert hat und es nicht mal funktionieren wird.
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#6 Alexander_FAnonym
  • 29.06.2021, 11:40h
  • Der Fall Wagenknecht ist wie ein QED dessen, wovor Autoren wie Christian Baron gewarnt haben: davor nämlich, die von der Linken lange vernachlässigte soziale und Klassismusfrage gegen Minderheitenrechte auszuspielen, weil man sonst das Spiel der Rechten spielt.
    Sie hat sich ihren Parteiausschluss redlich verdient und wird sich wohl alsbald bei ihrer alten Flamme Jürgen Elsässer ausheulen.
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#5 lucdfProfil
  • 29.06.2021, 11:18hköln
  • Wagenknecht war mal besser. Mittlerweile ist sie populistisch und verbittert. Keine schöne Entwicklung oder war sie immer so und wir haben es nicht gemerkt?
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#4 zundermxeAnonym
  • 29.06.2021, 11:12h
  • Wer Aussagen und Auftreten von Wagenknecht als prominente Linken-Politikerin derart verniedlicht, indem ihre Hetz-Parolen gegen Menschen als Meinungsspektrum oder eine Strömung in der Partei bezeichnet werden, überschreitet als Partei eine Grenze, die sich auch in Zukunft nicht glaubhaft revidieren lassen wird.
    Wagenknecht und mit ihr die Partei, die sie schützt und unterstützt (das Verfahren wird erwartbar keinen Erfolg haben), zerstören sehenden Auges ein Teil ihrer Basis und ihrer Glaubwürdigkeit bezüglich grundlegendster Menschenrechte in derart deutlicher Weise, dass sie für Queers absolut unwählbar sind - dauerhaft!

    Es gab vor Jahren tatsächlich Zeiten, in denen ich überlegte Parteimitglied der Linken zu werden. Abgehalten hat mich hauptsächlich stets das alles in allem viel zu blinde Verhältnis zu Putins Russland.
    Bei mancher Bundes- und Landtagswahl hab ich links gewählt aus Protest und weil ich es für wichtig gehalten habe, dass es eine linke Partei in unseren Parlamenten gibt.
    Diese linke Partei jedoch hat einfach fertig.

    Wer sich nicht zu billig ist afd-Hetze eins zu eins zu wiederholen und dann Frau Wagenknecht noch zur Spitzenkandidatin für NRW (!) macht, ist nicht nur voll verantwortlich für übelste Hetze gegen Menschen, sondern zeigt selbst ohne jede Not wie kein politischer Gegner es je könnte, wofür die Linke tatsächlich steht: eiskaltes Ideologie- und Machtspiel auf den Rücken vor allem der Menschen für die angeblich Politik gemacht werden soll.
    Dies macht die Linke nun im Gleichklang mit Kirchen, afd und vielen anderen. Glückwunsch - ihr seid angekommen im Großdeutschland.
    Träumt schön weiter von der 5%-Hürde...
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#3 ExLinkenWähler_inAnonym
  • 29.06.2021, 10:15h
  • ""immer skurrilere Minderheiten" [...], "die ihre Identität jeweils in irgendeiner Marotte finden, durch die sie sich von der Mehrheitsgesellschaft unterscheiden und aus der sie den Anspruch ableiten, ein Opfer zu sein.""

    Solange maßgebliche Mitglieder der Linken so über mich reden, sehe ich keinerlei Anlass oder Möglichkeit mehr, dieser Partei meine wertvolle Stimme zu geben. Ich kann dabei auch nicht hinnehmen, dass "das ja nur eine Strömung innerhalb der Partei" sei. Solche Aussagen sind für mich ein absolutes Ausschlusskriterium. Also entweder die Wagenknecht und ihre Apologet_innen - oder meine Stimme. Beides gleichzeitig kann nicht gehen.
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#2 Daniel NeuburgAnonym
  • 29.06.2021, 09:40h
  • Antwort auf #1 von Christian Suhr
  • Die Linke ist dabei, sich selbst unter die 5 % Hürde zu navigieren. Wagenknecht hat daran natürlich den Hauptanteil. Anstatt Synergien und gemeinsame Ziele zu erarbeiten, scheint Sie dem Motto zu folgen: Divide et impera. Nur herrschen tut Die Linke nirgends, außer sehr knapp in Thüringen. Wie wäre es, sich auf gemeinsame Ziele innerhalb der Partei zu fokussieren, anstatt sich zu bekämpfen bei den Unterschieden? Denn Die Linke braucht sowohl die einen wie die anderen Wähler, sonst wird die 5 % Hürde nicht überschritten.
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#1 Christian SuhrAnonym
  • 29.06.2021, 08:51h
  • Moin!

    Wegen solcher Linken wie Sahra Wagenknecht habe ich lange damit gehadert, ob ich überhaupt mein Nichtwählerdasein beenden sollte. Seit 2018 bin ich Mitglied und muß mich als linksilliberal oder Linker der Phrase und ähnliches Zeug beleidigen lassen von Sahra und ihren Fanboys.

    Idealisten sind unerschütterlich. Doch ich freue mich, wenn die Linksliberalen sich endlich mal gegen das Linksautoritäre, Querfront-Mist und kommunitaristisch-natonale Schei*e wehren, wir gegen die Mist!

    Erst sind es Ausländer*innen, dann Homosexuelle, Opposition, Kritiker*innen, Bildungsbürgertum ... am Ende Menschen mit Einschränkungen oder auch arbeitssuchende Sozialschmarotzer. Immer dieselbe populistische Feindbild-Schei*e. Wird Zeit, daß man es so weit nicht kommen läßt! Wen soll man denn wählen, wenn selbst die Linke eine verkappte nationalistische Partei wäre, die Hilfe von Nützlichkeitserwägungen und Herkunft abhängig macht usw.?

    Ohne solche Linksautoritären Nicht-Linken wäre DIE LINKE deutlich glaubwürdiger, bin ich überzeugt.

    Oder wenn man frotzeln möchte:
    Hätten Marx und Engels damals in der internetfreien Zeit doch nur gewußt, daß sie lieber nationalistisch statt internationalistisch aufgetreten wären, hätten sie vielleicht ein paar Menschen motiviert, auf die Straßen zu gehen :-P

    Oder noch anders:
    Oft wirft man anderen seine eigenen moralischen Verfehlungen vor. Wer anderen Cancel Culture unterstellt, ist oft selbst derjenige, der andere mundtot machen möchte. Ein Dieb unterstellt auch eher mal anderen, sie wären diebisch. Ein Lügner bezichtigt andere schneller auch der Lüge.

    So oder so gut, daß es jetzt endlich mal ein Zeichen gegen die Linksautoritären gibt, die vor allem Querfrontler, Verschwörungshonks und Co. anziehen! Eine pluarlistische Partei funktioniert nur mit Menschen, die Vielfalt auch begrüßen und nicht ablehnen.
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