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Einzelkommentar zu:
Ausschlussverfahren gegen Wagenknecht beginnt


#1 Christian SuhrAnonym
  • 29.06.2021, 08:51h
  • Moin!

    Wegen solcher Linken wie Sahra Wagenknecht habe ich lange damit gehadert, ob ich überhaupt mein Nichtwählerdasein beenden sollte. Seit 2018 bin ich Mitglied und muß mich als linksilliberal oder Linker der Phrase und ähnliches Zeug beleidigen lassen von Sahra und ihren Fanboys.

    Idealisten sind unerschütterlich. Doch ich freue mich, wenn die Linksliberalen sich endlich mal gegen das Linksautoritäre, Querfront-Mist und kommunitaristisch-natonale Schei*e wehren, wir gegen die Mist!

    Erst sind es Ausländer*innen, dann Homosexuelle, Opposition, Kritiker*innen, Bildungsbürgertum ... am Ende Menschen mit Einschränkungen oder auch arbeitssuchende Sozialschmarotzer. Immer dieselbe populistische Feindbild-Schei*e. Wird Zeit, daß man es so weit nicht kommen läßt! Wen soll man denn wählen, wenn selbst die Linke eine verkappte nationalistische Partei wäre, die Hilfe von Nützlichkeitserwägungen und Herkunft abhängig macht usw.?

    Ohne solche Linksautoritären Nicht-Linken wäre DIE LINKE deutlich glaubwürdiger, bin ich überzeugt.

    Oder wenn man frotzeln möchte:
    Hätten Marx und Engels damals in der internetfreien Zeit doch nur gewußt, daß sie lieber nationalistisch statt internationalistisch aufgetreten wären, hätten sie vielleicht ein paar Menschen motiviert, auf die Straßen zu gehen :-P

    Oder noch anders:
    Oft wirft man anderen seine eigenen moralischen Verfehlungen vor. Wer anderen Cancel Culture unterstellt, ist oft selbst derjenige, der andere mundtot machen möchte. Ein Dieb unterstellt auch eher mal anderen, sie wären diebisch. Ein Lügner bezichtigt andere schneller auch der Lüge.

    So oder so gut, daß es jetzt endlich mal ein Zeichen gegen die Linksautoritären gibt, die vor allem Querfrontler, Verschwörungshonks und Co. anziehen! Eine pluarlistische Partei funktioniert nur mit Menschen, die Vielfalt auch begrüßen und nicht ablehnen.
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