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Kommentare zu:
Aufregung nach schwulem Kuss bei BET Awards


#12 EulenspiegelAnonym
  • 30.06.2021, 11:35h
  • Antwort auf #3 von Ja gut
  • Die homophoben weißen Südstaatler sind hier nicht das Problem - die wenden sich ja schon wegen der Hautfarbe ab.

    Das Problem ist die aktuelle schwarze Kultur, auch aus Afrika. Diese ist zur Zeit extrem homophob, auch befeuert durch christliche und muslimische Religiöse die sich in Afrika völlig austoben können - Queer berichtet hier regelmäßig.

    Das hat auch Einfluß auf die schwarze US-Kultur. Die Gang-Kultur in vielen Problemvierteln ist ja auch zusätzlich zur Gewaltverherrlichung extrem homophob.

    Der Junge hat hier viel zu tun, dies aufzulockern und das Leben für queere Leute in den schwarzen Vierteln erträglicher zu machen. Wünschen wir ihm Glück dabei.
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#11 Girlygirl
#10 Ana NymAnonym
  • 29.06.2021, 22:35h
  • Ich verstehe diese Aufregung nicht.
    Ich habe schon Menschen die Füße küssen gesehen...auch in der katholischen Kirche.
    Da gibt's welche, die küssen ihre Hunde auf die Schnauze, da gibt's welche die küssen den Boden, welche die küssen ihr Auto oder eine Münze, ihre Kinder, Würfel bevor sie diese wegwerfen, ...
    Ist aber eine schöne Geste weil sich welche aufregen.
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#9 Sarkast
  • 29.06.2021, 18:26h
  • Seine Musik ist nicht so ganz meins aber Lil Nas X finde ich echt klasse, er lässt dich nicht verbiegen sondern steht zu sich.
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#8 SakanaAnonym
  • 29.06.2021, 17:42h
  • Lil Nas X ist ein absoluter Lichtblick in der Rap-Szene und ich feiere ihn echt für seine Kreativität und seine totale Queerness... wenn es so einen schon gegeben hätte, als ich Teenager war, dann wäre ich dem gesamten Genre heute freundlicher gesinnt.

    Hoffentlich küsst er noch weitere Tänzer so intensiv auf der Bühne und bleibt ansonsten ein queeres Vorbild für vor allem Schwarze schwule und queere Jugendliche, junge Erwachsene und Erwachsene.
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#7 LeashProfil
  • 29.06.2021, 15:54hHamburg
  • Der ist einfach nur toll. Nicht meine Musik, aber wie gelassen, witzig und intelligent er auf Anfeindungen im Internet reagiert ist vorbildlich (und dabei noch super unterhaltsam).
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#6 trans naysayerAnonym
  • 29.06.2021, 15:43h
  • Ich liebe diesen Mann und seine Musik!

    ...und erst die anderen...Göttin, sind die schön... :-)
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#5 Ja gutAnonym
#4 Girlygirl
  • 29.06.2021, 14:40h
  • In vielen Rap Musik Videos machen Frauen miteinander rum. Einerseits die Fetischisierung von bisexuellen Frauen und andererseits der Hass gegenüber Schwulen in der Hip Hop Branche ist Doppelmoral. Ich find nicht nur seine Musik klasse sondern auch sein Auftreten.
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#3 Ja gutAnonym
  • 29.06.2021, 14:24h
  • Antwort auf #2 von Petter
  • Da brauchst dir keine Sorgen machen, der Typ dürfte derzeit einer der erfolgreichsten US-Künstler sein, ist das Maskottchen der TikTok Generation und Firmen reißen sich darum ihn als Werbepartner zu gewinnen.... Wenn die Karriere irgendwann stocken wird dann aufgrund der Musik ( die zugegebenermaßen weitaus besser ist als es die Prämisse der meme- und TikTok Kompatibilität eigentlich erlauben dürfte.... Und das montero video is halt einfach nice) und nicht aufgrund homophober südstaatler...
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#2 PetterAnonym
  • 29.06.2021, 14:11h
  • Gut, dass er sich nicht einschüchtern lässt und sich nicht seine Grundrechte nehmen lässt.
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#1 AnalyseAnonym
  • 29.06.2021, 13:21h
  • Problem ist doch, dass hier immer noch von einem "schwulen Kuss" gesprochen wird. Es gibt also den "Kuss" einerseits - der automatisch als Kuss zwischen einem Mann und einer Frau definiert ist - und den "schwulen Kuss" andererseits, der immer noch die böse, böse Abweichung davon darstellt.

    Die Abweichung von der Norm. Von einer Norm, die nach wie vor rein heteronormativ ist. Deshalb ist ein Kuss zwischen zwei Männern dann nicht einfach AUCH ein Kuss, sondern wird als skandalöser, Tabu brechender "schwuler Kuss" gebrandmarkt. Und da "schwul" immer auch noch ein Schimpfwort ist, gerät das Ganze dann sofort in eine schmuddelige, "unangenehme" Ecke - etwas, das "die doch bitte in ihrem Schlafzimmer tun sollen und nicht in der Öffentlichkeit", etc. etc.

    Erst wenn das einfach ein "Kuss" ist und auch in den Köpfen als solcher ankommt, werden wir wirklich erreicht haben, was wir erreichen wollen und auch müssen. Solange wir aber durch die Sonderbezeichnung weiterhin einem Othering ausgesetzt sind - die Anderen, die Fremden, die "Bösen"; die, die man nicht dulden darf, die man bekämpfen muss - wird es weiterhin Skandale mit Hassreden geben und Menschen, die sich dafür verteidigen müssen, etwas getan zu haben, was zu den natürlichsten Dingen der Welt gehört - nämlich einen anderen Menschen zu küssen.
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