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"Gefühle wie vor dem Coming-out"

Ricky Martin: Klare Ansage an die Hater

In einem emotionalen Post prangert der Popsänger homophobe Reaktionen von Follower*innen auf romantische Fotos mit seinem Ehemann an. Der Hass treibe ihn an, sich weiter für LGBTI einzusetzen.


Nach dem Posten dieses und weiterer Fotos mit seinem Ehemann Jwan Yosef verlor Ricky Martin zahlreiche Follower*innen (Bild: ricky_martin / instagram)

Popsänger Ricky Martin hat sich gegen homophobe Reaktionen auf Fotos von ihm und seinem Ehemann ausgesprochen. Nachdem er die Aufnahmen vor einigen Tagen in sozialen Medien veröffentlicht hatte, habe eine große Anzahl an Personen entschieden, den beiden nicht mehr zu folgen, oder abfällige Kommentare abgegeben, schrieb Martin am Dienstag auf Instagram. Er bekomme dabei ein Gefühl, das er in den Jahren vor seinem Coming-out gespürt habe, führte der Puerto-Ricaner fort. "Dieselbe Angst, die mich lähmte, mich quälte, und mich davon abhielt, zu sein."

Fotoshooting für das das Magazin "CAP 74024"

Die Fotos von Martin und seinem Mann, dem schwedischen Künstler Jwan Yosef, wurden für das Magazin "CAP 74024" aufgenommen. Sie zeigen die beiden eng umschlungen, lachend und sich verliebt anschauend. Das Paar heiratete im Jahr 2018 und hat vier Kinder. Der 49 Jahre alte Martin hatte in den Neunzigerjahren mit Liedern wie "María" und "Livin' La Vida Loca" mehrere internationale Hits. Im Jahr 2010 gab er bekannt, dass er schwul ist.

Wenn er die Fotos betrachte, spüre er Frieden, weil er seine Familie mit Stil habe feiern können – wie sie es verdiene, schrieb Martin. "Und diese Angst, von der ich gerade gesprochen habe, lähmt mich nicht mehr. Im Gegenteil: Sie gibt mir viel mehr Kraft und treibt mich an, weiter für das Wohlergehen von Millionen Menschen zu arbeiten, die jeden Tag unter fehlender Akzeptanz leiden." (cw/dpa)



#1 SupporterAnonym
  • 01.07.2021, 07:28h
  • Fehlende Akzeptanz. Das genau ist der Punkt. Diese sogenannte "Toleranz" ist nämlich eine extrem verlogene und instabile Geschichte.

    Schon J.W. von Goethe sagte dazu:
    "Toleranz sollte eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein: sie muß zur Anerkennung führen. Dulden heißt beleidigen."
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#2 ElfolfProfil
  • 01.07.2021, 11:59hHamburg
  • Antwort auf #1 von Supporter
  • Mir fällt zu Toleranz immer der Song von Robert Long ein, mit der Textzeile: Morgen sind wir tolerant. Wir reichen jedem Arsch die Hand und was uns stört in diesem Land, das wird ab morgen nicht mehr eine Schweinerei genannt! Ich will nicht toleriert werden und ich toleriere auch viele Idioten nicht. Ich bin Teil dieser Gesellschaft und ich bin es nicht, der sich abspaltet, weil er noch geistig in den fünfziger Jahren hängen geblieben ist.
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#3 SebiAnonym
  • 02.07.2021, 14:55h
  • Was ist deren Problem?

    Wenn sie diese Bilder nicht sehen wollen, brauchen sie sie nicht anzusehen. So einfach ist das.

    Und sie brauchen ihm ja auch nicht zu folgen.

    Was ist also deren Problem? Ach ja, die wollen ja der ganzen Will ihren Willen aufzwingen.
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