Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?39347

Demo von Ost nach West

Großer CSD in Berlin genehmigt: 20.000 Menschen erwartet

Nach dem alternativen "CSD Berlin Pride" wird am 24. Juli auch die klassische Demo zum Christopher Street in der Hauptstadt stattfinden. Das Motto: "Save our community – Save your pride".


Der Berliner CSD in der Vor-Corona-Zeit (Bild: Vollformat Berlin / flickr)

Nach dem coronabedingten Ausfall großer Paraden im vergangenen Jahr soll die traditionelle Demo zum Christopher Street Day (CSD) dieses Jahr in Berlin stattfinden. Sie ist für den 24. Juli geplant, gaben die Veranstalter*innen bekannt. Die Polizei bestätigte die Genehmigung.

Die geplante Demo mit Protestzug-Charakter steht unter dem Motto "Save our community – Save your pride". Der Berliner CSD e.V. teilte mit, dass die Demonstration, zu der.20 000 Teilnehmende erwartet werden, nur unter strenger Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln stattfinden könne.

- Werbung -

Eine Abschlusskundgebung soll es nicht geben

Die Demonstrierenden wollen ab 13 Uhr erstmals von der Leipziger Straße aus am Bundesrat und Brandenburger Tor vorbei in Richtung Siegessäule ziehen. Am Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen soll es eine Schweigeminute geben. Endstation sei an der Urania in Berlin-Schöneberg. Auf dieser Strecke habe man "Engpässe und größere Baustellen vermeiden können, aber auch Abstände und die Sichtbarkeit besser vereinen können", teilte der CSD-Verein mit. Eine Abschlusskundgebung soll es nicht geben.

Der Berliner CSD e.V. hat neben der Route auch einen Katalog von 32 Forderungen aufgestellt, der allerdings recht zusammengewürfelt wirkt. Neben der Abschaffung des bundesweiten Transsexuellengesetzes und der Einführung von LGBTI-Ansprechpersonen in allen Berliner Bezirken stehen u.a. Aufforderungen an die Kosmetik-Industrie, den Begriff "Nude" nicht mehr zu verwenden, und an den Berufsverband der Deutschen Urologen, die Mitglieder für das Thema sexuelle Gesundheit von queeren Menschen zu sensibilisieren.

Bereits im Juni wurde demonstriert

Erst am vergangenen Samstag demonstrierten unter dem Dach des alternativen "CSD Berlin Pride" mehrere Tausend Menschen in drei Protestzügen (queer.de berichtete). In der Hauptstadt rollt seit 1. Juli auch ein Sonderzug der Linie U2 in bunten Regenbogenfarben (queer.de berichtete). Zudem setzen die Berliner Verkehrsbetriebe am Bahnhof Alexanderplatz und an anderen Haltestellen mit Regenbogenfarben ein Zeichen für Vielfalt und gegen Homophobie.

Bis auf vergangenes Jahr hatte der CSD in den Vorjahren als Parade Hunderttausende Menschen auf die Straßen gelockt. (cw/dpa)

Wöchentliche Umfrage

» Corona-Krise: Ist es verantwortlich, jetzt auf CSDs zu protestieren?
    Ergebnis der Umfrage vom 28.06.2021 bis 05.07.2021
-w-

-w-

-w-

#1 LedErich
  • 03.07.2021, 19:27h
  • Und wir in München haben wieder so einen braven Infostand-CSD während Querdenker, Fußballfans, Nachtschwärmer und Shoppinghungrige sich dicht an dicht drängen.
  • Direktlink »
#2 GussiEhemaliges Profil
  • 03.07.2021, 19:54h
  • Antwort auf #1 von LedErich
  • Ganz ehrlich, ich gehe wie im Jahr zuvor nicht hin. Ist mir noch zu unsicher. Habe gerade erst meine erste Impfung erhalten und trotzdem ist mir das Risiko noch zu groß.
  • Direktlink »
#3 MagsAnonym
  • 03.07.2021, 20:18h
  • Antwort auf #1 von LedErich
  • Nachdem in München die Delta-Variante ordentlich auf dem Vormarsch ist, werde ich als Nichtgeimpfte nächste Woche nicht einmal beim Buden-CSD in MUC vorbei schauen. Nur weil es der UEFA und irgendwelchem rechten Gesocks egal ist, müssen wir das nicht nachmachen. 20.000 Menschen auf einem Haufen halte ich für verfrüht. Und ich bin keine Panikmacherin. Aber es würde auch nochmal ohne gehen.
  • Direktlink »