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Demo von Ost nach West
Großer CSD in Berlin genehmigt: 20.000 Menschen erwartet
Nach dem alternativen "CSD Berlin Pride" wird am 24. Juli auch die klassische Demo zum Christopher Street in der Hauptstadt stattfinden. Das Motto: "Save our community – Save your pride".
- 3. Juli 2021, 14:38h 2 Min.
Nach dem coronabedingten Ausfall großer Paraden im vergangenen Jahr soll die traditionelle Demo zum Christopher Street Day (CSD) dieses Jahr in Berlin stattfinden. Sie ist für den 24. Juli geplant, gaben die Veranstalter*innen bekannt. Die Polizei bestätigte die Genehmigung.
Die geplante Demo mit Protestzug-Charakter steht unter dem Motto "Save our community – Save your pride". Der Berliner CSD e.V. teilte mit, dass die Demonstration, zu der.20 000 Teilnehmende erwartet werden, nur unter strenger Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln stattfinden könne.
Eine Abschlusskundgebung soll es nicht geben
Die Demonstrierenden wollen ab 13 Uhr erstmals von der Leipziger Straße aus am Bundesrat und Brandenburger Tor vorbei in Richtung Siegessäule ziehen. Am Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen soll es eine Schweigeminute geben. Endstation sei an der Urania in Berlin-Schöneberg. Auf dieser Strecke habe man "Engpässe und größere Baustellen vermeiden können, aber auch Abstände und die Sichtbarkeit besser vereinen können", teilte der CSD-Verein mit. Eine Abschlusskundgebung soll es nicht geben.
Der Berliner CSD e.V. hat neben der Route auch einen Katalog von 32 Forderungen aufgestellt, der allerdings recht zusammengewürfelt wirkt. Neben der Abschaffung des bundesweiten Transsexuellengesetzes und der Einführung von LGBTI-Ansprechpersonen in allen Berliner Bezirken stehen u.a. Aufforderungen an die Kosmetik-Industrie, den Begriff "Nude" nicht mehr zu verwenden, und an den Berufsverband der Deutschen Urologen, die Mitglieder für das Thema sexuelle Gesundheit von queeren Menschen zu sensibilisieren.
Bereits im Juni wurde demonstriert
Erst am vergangenen Samstag demonstrierten unter dem Dach des alternativen "CSD Berlin Pride" mehrere Tausend Menschen in drei Protestzügen (queer.de berichtete). In der Hauptstadt rollt seit 1. Juli auch ein Sonderzug der Linie U2 in bunten Regenbogenfarben (queer.de berichtete). Zudem setzen die Berliner Verkehrsbetriebe am Bahnhof Alexanderplatz und an anderen Haltestellen mit Regenbogenfarben ein Zeichen für Vielfalt und gegen Homophobie.
Bis auf vergangenes Jahr hatte der CSD in den Vorjahren als Parade Hunderttausende Menschen auf die Straßen gelockt. (cw/dpa)














