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München

Allianz-Arena leuchtet zum CSD in Regenbogenfarben

Die UEFA hatte die Regenbogenbeleuchtung zur EM in München noch verboten – anlässlich des Münchner CSDs darf die Arena des FC Bayern München aber bunt erstrahlen.


Die UEFA hat nichts mehr zu sagen – und die Allianz-Arena darf wieder für Vielfalt werben

Der FC Bayern München hat am Dienstag angekündigt, dass die mehr als 300.000 an der Allianz-Arena angebrachten LEDs anlässlich des CSDs in der bayerischen Landeshauptstadt auch in diesem Sommer wieder in Regenbogenfarben leuchten werden. Am Samstag wolle der Deutsche Meister wie bereits in den vergangenen Jahren "ein weltweit sichtbares Zeichen für Toleranz sowie gegen Homophobie und Diskriminierung jeder Art" setzen. Die Arena wird von 21 bis 24 Uhr bunt leuchten.

"Der FC Bayern möchte einmal mehr ein klares Signal aussenden, dass er für Weltoffenheit und Vielfalt steht", erklärte Bayern-Präsident Herbert Hainer. "Diskriminierung und Ausgrenzung dürfen weder im Sport noch in unserer Gesellschaft Platz haben."

Bereits beim Tag der Vielfalt im am 18. Mai war die Allianz-Arena in Regenbogenfarben erstrahlt. Zudem trug Manuel Neuer damals eine entsprechende Kapitänsbinde, und auch die Eckfahnen waren bunt gestaltet.

Die Beleuchtung zum CSD in der 2005 eröffneten Arena hat bereits Tradition: Erstmals veranlasste der FC Bayern im Jahr 2016 die bunte Beleuchtung, um für Vielfalt zu werben (queer.de berichtete).

Twitter / FCBayern

Die Regenbogenarena war während der Fußball-Europameisterschaft 2021 zum Politikum geworden: Münchner Politiker*innen hatten bei der UEFA beantragt, beim Spiel Deutschlands gegen Ungarn die Regenbogenbeleuchtung einzuschalten (queer.de berichtete). Die UEFA untersagte jedoch diesen Wunsch, angeblich weil es den eigenen Regularien widersprach. Später untersagte die UEFA in Russland und Aserbaidschan auch Bandenwerbung in Regenbogenfarben – angeblich, weil es den lokalen Gesetzen widersprach (queer.de berichtete). Bei einem Spiel in Baku wurde später sogar eine Regenbogenfahne konfisziert (queer.de berichtete). (dk)