Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?39405

Serientipp

Sechs Gründe, "Young Royals" in einem Rutsch zu gucken

Die neue Teenieserie "Young Royals" auf Netflix ist ein schwules Cinderalla-Märchen – mit Pickeln, Sex und einem rührenden Finale. Es muss eine zweite Staffel geben!


Prinz Wilhelm (Edvin Ryding) verliebt sich in Simon (Omar Rudberg), der in einer Sozialbausiedlung lebt (Bild: Netflix)

1. Weil eine schwule Love-Story im Mittelpunkt steht, basta!

Bei "Riverdale" kämpfen die queeren Rollen seit fünf Staffeln um ihren Platz an der Sonne. In "Élite" haben sie bereits Anschluss ans Spitzenfeld gefunden. In "Young Royals" stehen sie endlich im Fokus.

Der 18-jährige Prinz Wilhelm ist der zweite in der schwedischen Thronfolge. Nach einer Schlägerei in einem Club schickt ihn die Königin auf ein abgeschiedenes Internat der oberen Zehntausend, wo Adelige und Geldadelige ihre Kids elitär ausbilden lassen. Dort verliebt Wilhelm sich in Simon. Der Junge mit Migrationshintergrund lebt in einer Sozialbauwohnung und darf wegen eines Stipendiums die Schule des Internats besuchen.

Bürgerlich zu lieben ist in Schweden ja okay (siehe Silvia Sommerlath aka Drottning Silvia av Sverige). Aber ein schwuler Prinz? Wilhelm bekommt im Laufe der Serie wohl Probleme, die schwerwiegender sind als eine Schlägerei.

2. Weil es ein Märchen ist!


"Young Royals" läuft seit 1. Juli in deutscher Synchronisation auf Netflix

Prinz verliebt sich in einen Bürgerlichen. Klingt nach Cinderella. Ist es auch. Und märchenhaft cool erzählt.

3. Weil wir zuschauen dürfen, wie sich Wilhelm und Simon verlieben.

Zur Begrüßung des Prinzen im Internat gibt es eine Feier in der Aula. Alle schauen auf Wilhelm. Der Schulchor tritt auf und singt Wilhelm zu Ehren ein Lied. Simon singt ein Solo (Omar Rudberg ist in Schweden bisher als Popsänger bekannt. Wir sagen bisher!).

Wilhelms und Simons Blicke verfangen sich ineinander. Beide lächeln schüchtern und: peng! Es ist, als wären alle anderen verschwunden und sie ganz allein in dieser Aula.

Bei weiteren Begegnungen folgen heimliche Blicke, absichtlich unabsichtliche Berührungen, süßes Händchenhalten und dann – endlich der erste Kuss. Zum Aufjaulen sweet!

4. Weil wir Pickel sehen, wo welche sind

Schauspieler Edvin Ryding hat anscheinend ein pubertär bedingtes Hautproblem. Soll bei 18-jährigen vorkommen. In "Young Royals" wird dieses Problem nicht überschminkt. Das erhöht die Glaubwürdigkeit ungemein. Auch weil nicht alle schick trainierte Körper haben wie in anderen Teenie-Dramenserien (große Ausnahme: "Sex Education").

Sexszenen gibt es in "Young Royals" auch. Die sind nicht auf Hochglanzerotik gebürstet, sondern so linkisch und unbeholfen wie das in dem Alter eben so ist. Edvin Ryding und Omar Rudberg zeigen auf entzückende Weise wie komisch peinlich so ein erstes Mal sein kann. Und gleichzeitig wie geil Wilhelm und Simon aufeinander sind.


Nach einem Skandal in Stockholm wird Wilhelm von seiner Familie auf das abgeschiedene Eliter-Internat Hillerska geschickt (Bild: Netflix)

5. Weil es zwischen den Hauptdarstellern geklickt hat

In Youtube-Interviews beschreibt Omar Rudberg den Castingprozess mit Edvin Ryding. Es habe zwischen ihnen Klick gemacht, erzählt er sichtlich euphorisiert.

Schon in ihrer ersten gemeinsamen Szene lässt sich die stimmige Chemie zwischen den beiden erkennen. Simon und Wilhelm können gar nicht anders als sich ineinander zu verlieben. Übrigens: Edvin und Omar sind auch beide zum Verlieben!

6. Weil das Ende reinkickt

Achtung, bisschen Spoiler! Das Ende rührt so schön, dass es hier zur Sprache kommen muss: Wer hier nicht heult, der hat kein Herz.

Simon und Prinz Wilhelm stehen sich in der letzten Szene gegenüber. Wieder sprechende Blicke, bevor wichtige Worte geflüstert werden. Dann steigt Prinz Wilhelm in die Limousine, das Auto fährt los.

Zum Abspann setzt die zarte Ballade "Revolution" des schwedischen Sängers Elias ein. Ein Prinz macht auf Revolution? Es muss eine zweite Staffel geben. Es muss!

Direktlink | Offizieller deutscher Trailer zur Serie
Datenschutz-Einstellungen | Info / Hilfe

Infos zur Serie

Young Royals. Romantische Dramaserie. Schweden 2021. Regie: Rojda Sekersöz, Erika Calmeyer. Darsteller*innen: Edvin Ryding, Omar Rudberg, Nikita Uggla, Malte Gårdinger, Frida Argento, Pernilla August. Laufzeit: 6 Folgen à ca. 45 Minuten. Seit 1. Juli 2021 auf Netflix.


#1 mesonightAnonym
  • 09.07.2021, 11:26h
  • ...habe alle Folgen am Wochenende hintereinander geschaut, so ein bisschen mehr Erotik wäre schön gewesen, #Elite. Aber die Storys in den Netflix Serien ziehen sich ganz schön in die Länge.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 Ja gutAnonym
#3 jubaAnonym
  • 09.07.2021, 14:08h
  • Mehrmals rutschen!
    Nur eine Folge pro Tag, damit man es länger geniessen kann, besonders auch die Cliffhänger
  • Antworten » | Direktlink »
#4 WanndererAnonym
  • 09.07.2021, 15:55h
  • Also Malte Gårdinger ist schon krass trainiert... Aber ja, die anderen alle nicht so.
    Der Cast hätte noch etwas diverser sein können. Bei den weiblichen Rollen hat man sich dahingehend ja schon bemüht.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 WanndererAnonym
  • 09.07.2021, 15:56h
  • Antwort auf #1 von mesonight
  • So sehr ich Élite auch feiere, hätten deren Sexszenen nicht so wirklich zu "Young Royals" gepasst. Dafür war die Serie ganz anders erzählt.
    Bei Élite hat man auch manchmal das Gefühl, dass alle nur daran denken.
  • Antworten » | Direktlink »
#6 Hallo500Anonym
  • 09.07.2021, 17:36h
  • ...ganz ehrlich? Das ist für mich die langweiligste Serie seit langem, den Inhalt hätte man in max 2 folgen erzählen können, auch das royale kommt viel zu kurz, nee, die zweite Staffel schaue ich mir nicht an.
  • Antworten » | Direktlink »
#7 Frack500Anonym
  • 10.07.2021, 00:42h
  • Es ist soooo eine schöne Serie und sie hebt sich so wohltuend von anderen ab. Es muss eine zweite Staffel geben. Es muss !
  • Antworten » | Direktlink »
#8 Bye501Anonym
  • 10.07.2021, 13:32h
  • Antwort auf #6 von Hallo500
  • Fand die Serie auch erst langweilig und eher laienhaft. Aber die beiden Hauptdarsteller spielen dann doch ganz gut und kommen sympathisch rüber. Hat mir dann doch ganz gut gefallen und fand die sechs Folgen im Gegensatz zu anderen Netflix Serien dann auch nicht zu lang! Hoffe nun auf eine zweite Staffel!
  • Antworten » | Direktlink »
#9 PschoAngelProfil
  • 10.07.2021, 14:27hWesterstede
  • Eine meiner absoluten Highlights dieses Jahres. Die Liebesgeschichte der beiden ist so echt und realistisch erzählt (Ausnahme natürlich das Prinz sein). Eine schöne romantische junge Liebe die aufblüht und zum Glück auch mal ohne viel Erotik auskommt.

    Mich hat die Serie emotional sehr mitgenommen, so dass ich selbst Tage später immer noch so viel drüber nachdenke und die emotionale Achterbahnfahrt immer wieder miterleben kann.
  • Antworten » | Direktlink »