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Gendern an Bord

Lufthansa schafft Begrüßung "Damen und Herren" ab

In allen Airlines des Lufthansa-Konzerns werden die Crews ihre Gäste künftig mit geschlechtsneutralen Formulierungen an Bord willkommen heißen.


Lufthansa-Bordservice – vor der Coronakrise (Bild: Oliver Roesler / Lufthansa)

Die Lufthansa verzichtet auf ihren Flügen künftig auf die Begrüßungsformel "Sehr geehrte Damen und Herren". Auch das englische "Ladies and Gentlemen" soll der Vergangenheit angehören.

Stattdessen sollen die Crews ihre Gäste mit geschlechtsneutralen Formulierungen an Bord willkommen heißen, bestätigte eine Unternehmenssprecherin in Frankfurt. Die Regelung gilt für alle Airlines des Konzerns einschließlich der Gesellschaften Austrian, Swiss, Eurowings und Brussels Airlines. Zuerst hatte die "Bild"-Zeitung berichtet.

Künftig heißt es etwa "Herzlich willkommen an Bord"

"Uns ist es wichtig, dass wir in unserer Ansprache alle berücksichtigen", hatte ein Lufthansa-Sprecher der Zeitung gesagt. In Frage kämen ganz unterschiedliche Formulierungen wie "Guten Tag", "Guten Abend" oder auch einfach "Herzlich willkommen an Bord". Die Entscheidung läge jeweils bei den Chef*innen der Kabine.

Geschlechtsneutrale Grußanreden gibt es u.a. bereits bei der australischen Fluggesellschaft Qantas, bei Air Canada und Japan Airlines (queer.de berichtete). (cw/dpa)



#1 LordwilliambyronAnonym
  • 13.07.2021, 13:52h
  • Ich finde das gut, wenn die Lufthansa mich dann mit Gast begrüßt brauche ich den Flug ja nicht bezahlen (*Ironie off ) Ganz ernsthaft mir ist völlig egal wie die mich begrüßen , mir ist Service und Leistung viel wichtiger.
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#2 FlyerAnonym
#3 Ja gutAnonym
  • 13.07.2021, 16:55h
  • Antwort auf #2 von Flyer
  • Wenn man äußert was man für sich selbst empfindet geht es aber nicht um hinz und kunz und dich! Zwischen Gleichberechtigung und "ich hab dir Mitte eurer Welt zu sein und alles andere ist ****phob" gibt's immer noch einen leider viel zu oft vergessenen Unterschied !
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#4 FlyerAnonym
  • 13.07.2021, 17:29h
  • Antwort auf #3 von Ja gut
  • Nichts ist hier gut. Aber dass Egozentrik und Entsolidarisierung inzwischen auch in der queeren Community weit verbreitet sind, ist ja hinreichend bekannt. Hättest Du also nicht extra erwähnen müssen.
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#5 KritikerProfil
  • 13.07.2021, 19:07hFrankfurt
  • Antwort auf #1 von Lordwilliambyron
  • Das bringt es auf den Punkt:
    Ich glaube die allermeisten Menschen finden das Aufgeilen an dieser Thematik einfach nur lächerlich. Von Lufthansa (und jedem anderen Unternehmen der zivilisierten Welt) erwarte ich, dass jeder Mensch nett begrüßt wird und einen guten Service erhält. Da muss niemand mit Regenbogenfähnchen winken oder extra die Minderheit, der Minderheit, der Minderheit korrekt ansprechen.

    Man braucht nur einen Blick auf die Umfrage bei queer.de zu werfen. Da sieht man, wie die Community das Gendern findet. Für mich ist das sehr aussagekräftig.
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#6 AntiemetikumAnonym
  • 13.07.2021, 19:35h
  • Antwort auf #5 von Kritiker
  • "oder extra die Minderheit, der Minderheit, der Minderheit korrekt ansprechen"

    Weil wir zu wenige und das damit nicht wert sind? Was soll dieses herablassende Minderheitenbashing? Ab wann ist eine Minderheit denn groß genug, um respektiert zu werden? Ich nehme an, die Minderheit der Cis-Schwulen ist es, Andere nicht?

    Zutiefst ernüchternd, ausgerechnet hier so etwas lesen zu müssen.
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#7 SigridProfil
  • 13.07.2021, 20:15hAachen
  • Seit meiner Kindheit ärgern mich Formulierungen wie "Damen und Herren" - und wo bleibe ich?
    Immer diese Versuche, einen in eine Box zu packen.
    Ich finde die Aktion der Lufthansa toll!
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#8 lunarAnonym
  • 14.07.2021, 05:12h
  • Eine geschlechtsneutrale Begrüßung tut niemandem weh und kann im Gegenteil sogar Menschen inkludieren. Es ist mir schleierhaft, wieso das stören sollte. "Damen und Herren" stammt ja nun auch wirklich aus einem anderen Jahrtausend, wer möchte denn überhaupt noch so angesprochen werden?
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#9 Korinthen KKAnonym
  • 14.07.2021, 10:23h
  • Antwort auf #8 von lunar
  • "Liebe Gäste" ist nun wirklich nicht schwer, aber selbst dann ist den Katholiban auf kxxx.net schon wieder zuviel, wenn man nicht "Damen und Herren" benutzt.
    Obwohl... ob die bei einer Zusammenkunft von katholischen Bischöfen und/oder Priestern (und sonst niemand) über die Begrüßung mit "sehr geehrte DAMEN und Herren" toll fänden?
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#10 LeashProfil
  • 14.07.2021, 12:16hHamburg
  • Antwort auf #3 von Ja gut
  • Flyer hat ja nur darauf hingewiesen das diese Änderungen vielleicht nicht für den Lord, sondern für Leute gemacht ist, denen eine geschlechterneutrale Anrede viel bedeutet. Ich lese daraus keine Unterstellung er sei deshalb gleich ein Unmensch.

    Also ich denke jeder kann damit leben mit "Guten Tag/Abend" oder "Herzlich willkommen an Bord" wie im Artikel beschrieben begrüßt zu werden.
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