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Polizeibericht

CSD München: Regenbogenfahne entrissen und zwei Jugendliche verletzt

Am Rande des Münchner Pride kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen, nachdem ein Teenager einem Gleichaltrigen eine Regenbogenfahne entrissen hatte. Die Polizei ermittelt, ob Homophobie das Motiv war.


Die Regenbogenfahne löst offenbar noch immer Aggressionen aus

Am Samstag war es gegen 15.20 Uhr zu einer offenbar queerfeindlich motivierten Tat während des Münchner CSDs gekommen. Wie die Stadtpolizei am Dienstag mitteilte, feierte eine Gruppe von Jugendlichen im Englischen Garten im Bereich der Volleyballplätze den Pride. Dabei hatte ein 16-Jähriger aus Freising eine Regenbogenfahne um den Hals gebunden. Im Vorbeigehen zog ein gleichaltriger Junge aus dem Landkreis München dem Feiernden die Fahne vom Körper. Der Tatverdächtige war in Begleitung eines 17-Jährigen und eines 15-Jährigen.

Nach der Attacke gerieten laut Polizei die beiden Gruppen aneinander und es kam zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Bei dieser schubste der 16-Jährige, der die Flagge entrissen hatte, einen 15-Jährigen aus dem Landkreis Freising zu Boden. Sein 15-jähriger Kumpan trat dem am Boden liegenden Jungen in den Oberkörper und schlug einer 15-Jährigen aus Freising mit der Faust ins Gesicht. Beide Opfer wurden dadurch leicht verletzt.

Polizei nahm drei Verdächtige vorläufig fest

Die Tatverdächtigen flüchteten zunächst. Die hinzugerufene Polizei konnte die drei Jungs jedoch kurze Zeit später stellen und vorläufig festnehmen. Gegen die Verdächtigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen räuberischem Diebstahl sowie gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Die Eltern der Tatverdächtigen wurden über den Vorfall informiert.

Nach den polizeilichen Maßnahmen wurden die drei Jugendlichen wieder entlassen. Weitere Angaben zur Identität der Tatverdächtigen machte die Polizei nicht. Es werde derzeit die Motivlage ermittelt und ein homophober Hintergrund geprüft.

Bereits eine Woche zuvor war es in München zu einem offenbar homophob motivierten Übergriff gekommen: Zwei unbekannte Männer hatten eine Regenbogenfahne von einem Zaun gerissen, sie zu Boden geworfen und darauf uriniert, während sie LGBTI-feindliche Äußerungen riefen. Die Polizei ermittelt wegen Volksverhetzung (queer.de berichtete). (pm/dk)



#1 LeashProfil
  • 14.07.2021, 13:22hHamburg
  • "Die Polizei ermittelt, ob Homophobie das Motiv war." Was wieso, ich bin mir sicher der Lausbub fand die Fahne einfach so toll und wollte die auch haben.
    Bestimmt auch high auf Alkopops und nicht mehr zurechnungsfähig.
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#2 WadimAnonym
#3 Ja genauAnonym
#4 LeashProfil
  • 14.07.2021, 19:00hHamburg
  • Antwort auf #3 von Ja genau
  • Nee das sagt keiner, ich auch nicht, ich fand das hier nur irgendwie passend im Zusammenspiel mit Alkopops, um das noch mehr ins Lächerliche zu ziehen (ich drücke mich gerne mal etwas komisch aus).
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