Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=39460
Home > Kommentare

Einzelkommentar zu:
Große Wahlumfrage: Welche Parteien wählen LGBTI?


#18 SakanaAnonym
  • 15.07.2021, 15:25h
  • Antwort auf #15 von Petter
  • 1. Die Grünen haben in Hessen (einem der konservativsten Landesverbände der CDU) einiges an LGBTI-Fortschritten rausholen können. Natürlich wäre mehr immer schöner, aber sie sind nun mal der kleine Partner in einer Koalition. Und dafür haben sie verdammt viel rausgeholt. Und wer mehr will, muss sie halt stärker machen.

    Find ich witzig als Argument, weil ich gerade eine Auswertung der KAS von Volker Kronenberg zur ersten Schwarz-Grünen Koalition gelesen habe (Kronenberg, Volker (2018): Schwarz-Grün in Hessen: Erwartungen-Erfahrungen-Erkenntnisse, KAS
    www.kas.de/c/document_library/get_file?uuid=ca933b57-f9ce-57
    b4-c9ee-f4ced8a8a0a1&groupId=252038),

    in der die GRÜNEN so mittelprächtig wegkommen und die Koalition mit ihnen der Union einiges an Kopfzerbrechen bereitet. Könnte allerdings auch ein Indikator für eine Schwarz-Grüne Koalition auf Bundesebene sein. Dein ganzes Argument kannst übrigens genauso auf die Rolle der SPD in der aktuellen GroKo Wort für Wort übertragen, weil Du nichts anderes sagst als ich die ganze Zeit, halt nur über die hessischen Grünen.

    2. Für Baden-Württemberg gilt ähnliches. Auch das ein extrem konservativer Landesverband der CDU. Vielleicht sogar noch extremer als in Hessen. Denke nur mal an Kretschmanns Vorgänger Mappus.

    Interessant...weil ich selbst aus BW komme und die Landesregierungen ab Teufel bis Mappus und Kretschmann hautnah miterlebt habe, kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass das so nicht stimmt, weil erst unter der Grün-Roten Landesregierung ab 2011 die Verhältnisse wirklich aufgebrochen worden zu sein....Nicht zu vergessen, dass sich Kretschmann übrigens damals 2006 schon Oettinger als kleinerer Koalitionspartner angedient hat. Maike Pfuderer von den BW-Grünen, die hier auch ab und an postet, wird zwar die Lorbeeren auf die BW-Grünen-Schulter hieven wollen, aber ich denke, dass sowohl BW-Grün wie BW-SPD einen wesentlichen Anteil daran hatten, dass sich die allgemeine SItuation für LSBTTIQ* in BW signifikant verbesser hat in den letzten Jahren. Dass die BW-CDU ne landespolitische Nachzüglerin in queerer Politik ist, unterstreicht schon dieser Artikel:

    www.kontextwochenzeitung.de/politik/535/und-strobl-ging-zum-
    regenbogen-7584.html


    Ich hätte eine Fortführung der Grün-Roten Regierung in BW durchaus befürwortet, genauso wie Grün-Rot-Gelb in BW.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #15 springen »

» zurück zum Artikel