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Polizeimeldung

Hamburg: Trans Frau bewusstlos geschlagen

Die Hamburger Polizei sucht einen Mann, der am frühen Samstagmorgen eine 33-jährige trans Frau auf der Reeperbahn erst beleidigt und dann krankenhausreif geprügelt hat. Eine Beschreibung des mutmaßlichen Täters wurde veröffentlicht.


Symboldbild: Die Hamburger Polizei verfügt über zwei LSBTI*-Ansprechpersonen (Bild: René Mentschke / flickr)

Die Hamburger Polizei fahndet nach einem bislang unbekannten Mann, der am frühen Samstagmorgen eine trans Frau zunächst beleidigt und anschließend geschlagen hat. Der Vorfall ereignete sich laut einer Mitteilung vom Montag vor einem Fast-Food-Restaurant auf der Reeperbahn.

Nach den bisherigen Erkenntnissen wurde die 33-Jährige aus mutmaßlich transfeindlicher Motivation heraus von dem Unbekannten zunächst beleidigt. Nachdem sie dies eine Weile über sich hatte ergehen lassen, schubste sie den Mann. Dieser schlug daraufhin so stark zu, dass die trans Frau auf den Hinterkopf stürzte und kurzzeitig ihr Bewusstsein verlor.

Das Opfer befindet sich im Krankenhaus

Die Geschädigte wurde unter notärztlicher Begleitung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht und stationär aufgenommen. Lebensgefahr bestand nicht.

Der Mann flüchtete nach der Tat in unbekannte Richtung und wird von der Polizei wie folgt beschrieben:
• 20-30 Jahre
• 170-175 cm
• "südländisches" Erscheinungsbild
• kurze schwarze Haare
• bekleidet mit weißem T-Shirt und dunkler Jeans
• führte eine rote Umhängetasche mit sich.

Eine Sofortfahndung mit mehreren Funkstreifenwagen führte nicht zur Ergreifung des mutmaßlichen Täters. Zeug*innen, die Hinweise auf den Angreifer geben können oder Beobachtungen im Zusammenhang mit der Tat gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer (040) 4286-56789 beim Hinweistelefon der Polizei oder bei einem Polizeikommissariat zu melden. Die Ermittlungen führt der für Hasskriminalität zuständige Staatsschutz (LKA 73).

Polizei bittet Community um Vertrauen

In Zusammenhang mit dem Vorfall weist die Polizei Hamburg darauf hin, dass sie über zwei LSBTI*-Ansprechpersonen verfügt. "Sie informieren und nehmen auch Strafanzeigen auf, bei Bedarf vermitteln sie aber auch an eine Beratungsstelle, die umfassend in rechtlicher und psychologischer Hinsicht unterstützen kann", heißt es in der Meldung vom Montag. "Betroffene können sich auch gerne direkt an diese Ansprechpersonen wenden. Die Kontaktaufnahme und Gespräche unterliegen der Vertraulichkeit, eine Strafanzeige ist dazu nicht zwingend erforderlich." (cw/pm)



#1 RumpelspitzAnonym
  • 19.07.2021, 16:14h
  • Der betroffenen Frau, alles Gute und hoffentlich, zeigt Hamburg, die mit, tollste Stadt der Welt, das Hass und Gewalt, grundsätzlich HAUSVERBOT haben. Dem Täter empfehle ich, sich zu stellen! Eine eventuelle Videoüberwachung könnte der Polizei hilfreich sein. PS: " Sicher auch hier, nur ein " Einzelfall" ( Achtung- Ironie)
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#2 DramaQueen24Profil
  • 19.07.2021, 16:25hBerlin
  • Gewalt gegen Transfrauen hat sich weltweit verstärkt. Corona dürfte dabei nur eine geringe Rolle spielen.
    Ich hoffe, die Frau erholt sich, hat keine bleibende Schäden, und der Typ kommt dahin, wo er hingehört: In den Knast!
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#3 NordcapAnonym
  • 19.07.2021, 17:20h
  • Ich wünsche ihr gesundheitlich alles Gute und liebe Freunde, die ihr Mut machen und wieder ins Leben zurück helfen.
    Zuerst kommt die Trauer und dann die Wut.
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