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Kinderbuch

Warum hat Sören eigentlich zwei Papas?

Im Kinderbuch "Mo und der doppelte Papa" von Lenn Krus wird der kleine Mohammed erstmals mit einer Regenbogenfamilie konfrontiert. Bei uns gibt es den Band kostenlos zum Download!


Sören und seine beiden Väter

In den vergangenen Jahren sind immer mehr Kinderbücher, die queere Familienvielfalt zeigen, auf den Markt gekommen. Dazu gehört auch "Mo und der doppelte Papa" von Lenn Krus. Der Düsseldorfer Autor hat uns angeboten, seinen Band zum kostenlosen Download auf queer.de bereitzustellen. Das machen wir natürlich gern, weil er Regenbogenfamilien kindgerecht erklärt und zur Akzeptanz beiträgt.

Keine heile queere Welt


"Mo und der doppelte Papa" ist bislang nur als E-Book erhältlich

"Mo und der doppelte Papa" gaukelt keine heile Welt vor. Das Kinderbuch thematisiert, dass queere Familien noch nicht überall sichtbar sind, beschäftigt sich mit unbedarften Fragen, die Kinder zu diesem Thema haben, und zeigt auch die Ablehnung, die queere Familien teilweise erleben.

Im Mittelpunkt der auf 24 Seiten erzählten Geschichte steht der kleine Mohammed, ein Junge aus einer deutsch-türkischen Familie. Im Kindergarten bekommt Mo, wie er genannt wird, zufällig mit, dass Sören zwei Papas hat, und wundert sich darüber. Wie kann das denn sein?

Mos Mutter, sein Vater und sein Opa erklären ihm daraufhin, dass Familien sehr unterschiedlich aussehen können und keine besser ist als die andere – auch wenn man sich in der eigenen am wohlsten fühlt. Als Sören am nächsten Tag auf einer Geburtstagsparty von Konrad, den keiner leiden kann, wegen seiner schwulen Väter angegriffen wird, springt Mo ihm zur Seite: "Der Einzige, der hier nicht normal ist, bist du, Konrad."

Queeres Leben für Anfänger*innen

"Mo und der doppelte Papa" ist ein guter Anfang, um Kinder, die bislang keinen oder kaum Kontakt mit Regenbogenfamilien hatten, die Vielfalt der Lebens- und Liebesformen zu erklären. Ansprechend illustriert und layoutet wurde der Band von Maximilian Schröer und Pascal Schmidt.

Lenn Krus will nach eigenen Angaben weitere Mo-Bände schreiben und damit eine eigene Reihe schaffen. Mein Wunsch: Vielleicht trifft der kleine Junge in einer Fortsetzung dann auch auf eine Mutter, die gerne Fußball spielt… (mize)



#1 Herr_HAnonym
  • 25.07.2021, 15:23h
  • Vielen Dank für das Teilen der schönen Geschichte.
    Als schwuler Onkel mit Freunden, die ein Kind adoptiert haben, freue ich mich immer über solche Geschichten, die ich meiner kleinen Nichte vorlesen kann.
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