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"Große gesellschaftliche Herausforderungen"

Mannheim ist jetzt "Freiheitsraum für LGBTIQ-Personen"

Mit großer Mehrheit erklärte der Gemeinderat die Quadratestadt zum "Freiheitsraum für LGBTIQ-Personen". Mit der Ausrufung verpflichtet sich die Stadt zum Schutz der Rechte queerer Menschen.


Schon ziemlich queer: Regenbogen-, Bi-, Inter- und Transflagge am Rathaus Mannheim (Bild: Stadt Mannheim / Sören Landmann)

Die Stadt Mannheim hat sich nach eigenen Angaben als eine der ersten Städte Europas zum "Freiheitsraum für LGBTIQ-Personen" erklärt. In Baden-Württemberg sei es der erste Ort dieser Art, wie die Verwaltung am Dienstag mitteilte. Der Gemeinderat hatte dies mit großer Mehrheit beschlossen.

Mit der Ausrufung verpflichtet sich die Stadt Mannheim zu öffentlichen Maßnahmen zur Förderung und zum Schutz der Rechte queerer Menschen. "Große gesellschaftliche Herausforderungen können nicht ohne eine Umsetzung auf lokaler Ebene erfolgreich gelöst werden", betonte Oberbürgermeister Peter Kurz (SPD). Mit der Entscheidung werde ein Zeichen für respektvolles Zusammenleben in Vielfalt gesetzt.

Reaktion auf queerfeindliche Politik in Polen und Ungarn

Die Quadratestadt befolgt damit eine Entschließung des Europäischen Parlaments. Dieses hatte die Europäische Union im März zur "LGBTIQ Freedom Zone" ausgerufen (queer.de berichtete). Anlass war die zunehmend ausgrenzende und queerfeindliche Politik insbesondere der Regierungen in Polen und Ungarn. Als erste Stadt in der EU hatte sich im Mai Lissabon zum "Freiheitsraum" für queere Menschen erklärt. U.a. Luxemburg und Wien folgten dem Beispiel. Auch Katalonien ist ein "Freiheitsraum für LGBTIQ-Personen".

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Mannheim ist auch Mitglied im globalen Rainbow Cities Network. Zum Internationalen Tag der nichtbinären Menschen hisste die Stadt am 14. Juli – als erste in Deutschland – vier Nonbinary-Pride-Flaggen am Rathaus, um damit ein Zeichen der Solidarität zu setzen (queer.de berichtete). (cw)



#1 YannickAnonym
  • 28.07.2021, 09:51h
  • Gut, dass die das machen. Aber ein Armutszeugnis, dass man überhaupt "Freiheitsräume" ausrufen muss. In einem demokratischen Rechtsstaat sollte eigentlich das ganze Land ein Freiheitsraum sein.
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#2 dellbronx51069Anonym
#3 kuesschen11Profil
  • 28.07.2021, 10:49hFrankfurt
  • Antwort auf #1 von Yannick
  • Genauso sehe ich das auch. Überall soll für Menschen die Freiheit bestehen, ein soziales Miteinander leben zu können.

    "Ein Freiheitsraum für LGBTIQ-Personen" - das hört sich an wie vor 20 Jahren...
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#4 MagsAnonym
#5 axsmaAnonym
  • 28.07.2021, 22:21h
  • Monnem! Das geilste Land der Welt! :-)
    Großartige Sache, die zu allererst einmal gewürdigt werden sollte. Natürlich haben viele Kommentatoren Recht, dass es bedauerlich ist, wenn es Freiheitsräume braucht. Aber: Die Mannheimer Community arbeitet seit Jahren intensiv und eng mit der Stadt zusammen und es ist nicht falsch, wenn ein Gemeinderat mit gutem Beispiel voran geht. Leider ist es immer noch so, dass es solche Maßnahmen und Symbolik braucht, aber immerhin erhöht dies die Sichtbarkeit und trägt zur Verbesserung der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen durch Schaffung von mehr Bewusstsein bei.
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#6 canadianSarahAnonym
  • 29.07.2021, 07:33h
  • So ist auch die EU. Aber trotzdem gibt es TSG, trotzdem gibt es fiese Therapeut*innen mit Alltagstes und eine Community, die das duldet. Trotzdem gibt es in der LGBT trans Hass. Trotzdem gibt es so viele Dinge, die einfach anderen und mir die Luft wegnehmen, trotzdem gibt es Fremdbestimmung. Trotzdem gibt es Cissen, die herumregulieren wollen. Was bringt es???
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