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"Ekelhafte Judenschwuchtel"

Volker Beck erwirkt einstweilige Verfügung gegen Attila Hildmann

Dem ehemaligen Starkoch droht ein Ordnungsgeld in Höhe von einer Viertelmillion Euro, sollte er den Grünenpolitiker weiterhin antisemitisch und homophob beschimpfen.


Attila Hildmann verbreitete vor seiner Flucht auf rechtsextremen Demonstrationen seine Verschwörungstheorien

Der Grünen-Politiker und LGBTI-Aktivist Volker Beck hat gegen den flüchtigen Verschwörungstheoretiker Attila Hildmann eine einstweilige Verfügung beim Landgericht Berlin erwirkt. Der 40-jährige Hildmann, der im letzten Jahrzehnt als veganer Starkoch viele Fans hatte, hatte Beck wegen seiner Homosexualität und seiner Unterstützung der jüdischen Gemeinschaft immer wieder homophob und antisemitisch beschimpft und sogar mit dem Tod bedroht. Bei Wiederholung dieser Aussagen gegen den früheren Bundestagsabgeordneten drohen ihm nun bis zu 250.000 Euro Ordnungsgeld oder ersatzweise eine Ordnungshaft von bis zu sechs Monaten.

Beck reagierte in sozialen Netzwerken auf die Entscheidung des Gerichts mit den Worten: "Das kann für @ATTILA_HILDMANN jetzt sehr teuer werden, wenn er wieder mal zurück nach Deutschland will und seine Schmähungen nicht unterlässt."

Twitter / Volker_Beck

Hildmann hatte sich seit der Flüchtlingskrise 2015 immer mehr radikalisiert und verbreitete insbesondere seit Beginn der Corona-Pandemie bei Veranstaltungen und in einem Telegram-Kanal krude Verschwörungstheorien und extreme Hetze. So warf er jüdischen Familien vor, "die deutsche Rasse auslöschen" zu wollen. Volker Beck, der sich nicht nur gegen LGBTI-Feindlichkeit, sondern auch gegen Antisemitismus engagiert, wurde zu einem der Hauptfeinde Hildmanns. So forderte der Koch mehrfach öffentlich die Todesstrafe für Beck, "indem man ihm die Eier zertritt" (queer.de berichtete).

Hildmann beschimpfte Beck zudem als "Kinderficker", "Untermensch" und "ekelhafte Judenschwuchtel". Außerdem betreibe der Grünen-Politiker "jüdischen Kulturmarxismus" mit dem Ziel, "die Verschwuchtelung und Transgenderisierung der Gesellschaft voranzutreiben, um den deutschen Volkskörper zu schwächen und die Männer zu kastrieren".


Volker Beck saß für die Grünen von 1994 bis 2017 im deutschen Bundesparlament (Bild: Deutscher Bundestag / Achim Melde)

Einige der Äußerungen darf Hildmann nun nach der Entscheidung des Landgerichts nicht wiederholen, entsprechende Einträge aus der Vergangenheit sind zu löschen. Das Amtsgericht Berlin-Tiergarten hatte bereits im Februar einen Haftbefehl gegen Hildmann erlassen – wegen Volksverhetzung, Beleidigung, Bedrohung und öffentlicher Aufforderung zu Straftaten. Der Koch entzog sich dem jedoch durch eine Flucht in die Türkei. Dort soll er bis heute leben. Weil Hildmann auch die türkische Staatsbürgerschaft besitzt, wird er nach Überzeugung der deutschen Behörden nicht nach Deutschland ausgeliefert werden. (dk)



#1 YannickAnonym
  • 28.07.2021, 10:46h
  • "Ekelhafte Judenschwuchtel"
    "antisemitisch und homophob"

    Interessant, dass solche Dinge immer Hand in Hand gehen...
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#2 stephan
  • 28.07.2021, 11:39h
  • Wenn Hildmann noch etwas Restverstand hat, unterlässt er die Drohungen und Beleidigungen gegen Volker Beck und wenn wir Glück haben, bleibt er Deutschland für immer fern man kann leicht recherchieren, was ein Hafttag den Steuerzahler kostet! Da ich allerdings davon ausgehe, dass Hildmann dauerhaft ein paar Sicherungen durchgebrannt sind und er vielleicht auch bald mit türkischen Politikern aneinandergeraten könnte, darf er vielleicht auch alsbald einmal die Gastfreundschaft der türkischen Justiz einmal genießen. Vielleicht könnte ihn das kurieren! Ich wünsche es ihm!
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#3 TechnikerAnonym
  • 28.07.2021, 12:40h
  • Ich halte von Herrn Beck ja nicht viel - das einzige, was ich ihm noch hoch anrechne ist, daß er sich in Rußland und der Türkei für LGBT-Rechte eingesetzt hat und dafür Dresche einsteckte.

    Aber Hildmann ist halt wirklich nur noch 1A-Vorlage für billige Veganerwitze ("Mit 'nem anständigen Stück Fleisch wär das Hirn besser versorgt...") und komplett durchgeknallt. Man muß direkt hoffen, daß der Vogel weiterwütet - denn irgendwann wird ihm beim Sultan langweilig; ich bezweifle, daß seine bedauernswerten Adoptiveltern noch etwas mit ihm zu tun haben wollen. Wenn er dann im kuscheligen Almanya wieder unterkommen will, dürfte er mangels Masse erstmal in den Knast wandern - seine Pommesbuden sind dicht und es existiert ohnehin schon ein Haftbefehl.

    www.tagesspiegel.de26943168.html

    Als türkischer Staatsbürger bei Nazis mitmischen - so krank im Kopp muß man erstmal sein können...
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#4 Vater2Anonym
#5 SchleicheRAnonym
#6 LegatProfil
#7 peskoProfil
  • 29.07.2021, 06:50hNürnberg
  • Antwort auf #2 von stephan
  • Falls es tatsächlich soweit kommen sollte, dass Herrn Hildmann, aus welchen Gründen auch immer, Gefängnis in der Türkei droht, dann gehe ich jede Wette ein, dass er wieder nach Deutschland zurück kehrt um das kleinere Übel, nämlich die Annehmlichkeiten einer deutschen JVA gegenüber einer türkischen vorzieht...
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#8 Beck-KritikerAnonym
  • 29.07.2021, 06:52h
  • Antwort auf #6 von Legat
  • Man darf kritische Meinungen über Beck äußern, auch unter diesem Artikel. Dein Demokratoeverständnis hat Nachholbedarf. Niemand hier hat irgendwelche Sympathien für den durchgeknallten Attila.
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#9 antosProfil
#10 LegatProfil