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Trash-TV

Wird "Queen of Drags"-Gewinnerin Yoncé Banks auch Almkönigin?

Im Finale von "Die Alm" muss sich die Paderborner Dragqueen mit drei anderen Frauen messen. "Prince Charming"-Kandidat Benedetto Paterno ist dagegen bereits ausgeschieden.


Yoncé Banks kann sich nach dem Finale auf den Almabtrieb freuen (Bild: Pro Sieben / Benjamin Kis)
  • 28. Juli 2021, 13:05h, noch kein Kommentar

Am Donnerstagabend zeigt ProSieben um 20.15 Uhr das Finale der sechsteiligen Trash-Realityshow "Die Alm – Promischweiß und Edelweiß". Die Sendung, die das "Leben wie vor 100 Jahren" simulieren soll, war bereits in Südtirol in 1.680 Metern Höhe vorproduziert worden.

Im Finale kämpfen noch vier Teilnehmerinnen um den Titel der Almkönigin. Neben Pornodarstellerin Vivian Schmitt, Turnerin Magdalena Brzeska und "Temptation Island"-Kandidatin Siria Campanozzi macht sich auch Dragqueen Yoncé Banks Hoffnungen auf den Titel und das Preisgeld in Höhe von rund 40.000 Euro. Banks hatte 2019 die erste und bislang einzige Staffel von "Queen of Drags" für sich entschieden (queer.de berichtete).

Ursprünglich waren bei "Die Alm" 13 Kandidat*innen angetreten, unter ihnen auch der Kölner Benedetto Paterno, der bei der zweiten Staffel von "Prince Charming" den 16. Platz belegt hatte. Paterno war jedoch in der letzten Donnerstag gezeigten fünften Folge ausgeschieden. Anders als in den 2004 und 2011 gezeigten ersten beiden Staffeln der Show kann das ProSieben-Publikum nicht darüber entscheiden, welche Kandidat*innen weiterkommen.

"Bauern-Olympiade" im "Alm"-Finale

In der letzten Folge stehen in der "Bauern-Olympiade" gleich drei sogenannte "Hof-Gaudis" – also Spiele wie auf einem Kindergeburtstag – auf dem Plan. In der Disziplin "Auf dem Holzweg" müssen Magdalena, Siria, Vivian und Yoncé in übergroßen Holzclogs einen Parcours bewältigen.


So amüsiert man sich laut den ProSieben-Kreativen auf den Bergen (Bild: ProSieben)

Im Spiel "Kraut & Rüben" müssen die Finalistinnen rechnen: In zwölf nummerierten Kästen sind unterschiedliche Gemüsesorten versteckt. In Rechenaufgaben wie "Knoblauch x Süßkartoffeln – Kohlrabi + Knoblauch" muss zunächst das richtige Gemüse erkannt und dann auch noch richtig gerechnet werden.

In der dritten Disziplin "Kük mal, wer da fliegt" geht es dann um alles: Welcher Promi pustet mit Hilfe eines Laubbläsers am schnellsten zehn Stoffküken in ihr Nest?

Im Anschluss an das Finale lassen alle Kandidat*innen in "Der Talk danach" die Show noch einmal Revue passieren. ProSieben verspricht dabei in einer Pressemitteilung "Umarmungen und Zickereien".

Es gilt wegen miserabler Einschaltquoten als sehr unwahrscheinlich, dass die Show, die in 17 Jahren gerade einmal drei Staffeln hervorgebracht hat, weiterproduziert wird. Die Premiere der dritten Staffel am 24. Juni war für ProSieben mit 1,28 Millionen Zuschauer*innen (Marktanteil: 5,2 Prozent) bereits sehr enttäuschend. Die Quoten sackten daraufhin weiter ab – die fünfte Folge am vergangenen Donnerstag wollten nur noch 650.000 Menschen sehen (Marktanteil: 2,9 Prozent). ProSieben landete damit sogar hinter den kleinen Sendern Kabel Eins und RTLzwei. (pm/dk)

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