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Yoncé Banks gewinnt Realityshow

Dragqueen wird ProSieben-Almkönigin

Yoncé Banks hat sich gegen zwölf andere mehr oder weniger bekannte Promis auf der Alm durchgesetzt. Sie darf sich jetzt nicht nur Queen of Drags nennen, sondern auch Almkönigin.


Die queere Fraktion auf der Alm: Benedetto Paterno belegte in der Show den fünften Platz, Siegerin wurde Yoncé Banks (Bild: Instagram / Yoncé Banks)

In der am Donnerstagabend auf ProSieben ausgestrahlten Finalsendung von "Die Alm – Promischweiß und Edelweiß" konnte sich Dragqueen Yoncé Banks gegen ihre drei Mitfinalistinnen durchsetzen. Die 28-Jährige ließ Pornodarstellerin Vivian Schmitt, Turnerin Magdalena Brzeska und "Temptation Island"-Kandidatin Siria Campanozzi hinter sich und gewann damit nicht nur den Titel Almkönigin, sondern auch ein Preisgeld in Höhe von 40.500 Euro.

"Dänemark hat Königin Margrethe II., in Großbritannien thront Königin Elisabeth II. und wir präsentieren stolz die Almkönigin Yoncé Banks I.", so zelebrierte ProSieben den Sieg der Dragqueen. Die Sendung wurde nicht live ausgestrahlt, sondern war in Villnöß in den Südtiroler Bergen vorproduziert worden.

Die vier Kandidatinnen mussten sich in drei Disziplinen der "Bauern-Olympiade" messen. Ein Spiel war etwa "Auf dem Holzweg", in denen die vier Frauen in übergroßen Holzclogs einen Parcours bewältigen mussten. Banks und Brzeska holten mit je Gold, Silber und Bronze die meisten Medaillen und zogen so ins Finale ein. In der letzten "Hof-Gaudi", einem Finalspiel mit dem Namen "Extremfensterln", setzte sich Banks mit 7:3 durch und wurde zur Siegerin erklärt.

"Ich warte noch auf mein Geld"

ProSieben strahlte im Anschluss noch die Show "Der Talk danach" aus, in der die Kandidat*innen über ihre Erfahrungen auf der Alm sprachen. Dabei verriet die Siegerin, dass sie bislang nicht bezahlt worden sei: "Ich warte noch auf mein Geld", so Banks. "Aber wenn es kommt, kriegt ihr natürlich alle eine Einladung zu meiner Party." Sie erklärte auch, dass sie "sehr stolz" auf ihren Sieg sei. "Ich find's geil", so Banks.

Der durch seine Teilnahme bei "Prince Charming" bekanntgewordene Mitkandidat Benedetto Paterno verriet, dass er mit Mit-Habfinalistin Siria Campanozzi noch immer auf Kriegsfuß sei: "Sie geht da lang, ich geh da lang", so der 27-jährige Kölner schnippisch. Eine Freundschaft mit der ehemaligen "Temptation Island"-Kandidatin strebe er nicht an. Die beiden hatten sich in der vorletzten Folge der Show mit gegenseitigen Beleidigungen überhäuft.

Yoncé Banks hatte bereits 2019 die erste und bislang einzige Staffel der inoffiziellen deutschen "Drag Race"-Kopie "Queen of Drags" gewonnen (queer.de berichtete).

Banks ist die dritte Person nach Fotomodell Kader Loth (2004) und Schrotthändler Manni Ludolph (2011), die "Die Alm" für sich entscheiden konnte. Die diesjährige Staffel fiel allerdings sehr viel kürzer aus. Während es Staffel eins noch auf 20 Episoden schaffte und Staffel zwei auf 16, war die Sendung in der aktuellen Staffel bereits nach sechs Folgen zu Ende.

Quotenmäßig war die jetzige Staffel des Realityformates die mit Abstand schlechteste: Das Finale verfolgten gerade mal 690.000 Zuschauer*innen. Das Finale der zweiten Staffel hatte noch vor 1,46 Millionen Menschen stattgefunden, das Finale der ersten Staffel gar vor 2,44 Millionen Realityfans. (dk)



#1 andreAnonym
  • 31.07.2021, 12:57h
  • Die vielen Zuschauer, die weggefallen sind, haben eingesehen, daß es sich hier nicht um Qualitäts-TV handelt und nicht mal richtig lustig ist. Für mich, der Gewinner, ein richtig netter Typ OHNE Fummel. Für mich, in Fummel, geht gar nicht. Mag so etwas nicht. Gestern herumgezappt und festgestellt, daß die gängigen Sender offenbar nur noch aus Reality-Shows, Promi-Ratespielchen, Soaps und Krimis aus Rosenheim bestehen. Echt übel. Bißchen rumgezappt. Bei "Sony-Channel" hängengeblieben. Wußte bis zu diesem Moment, daß ich das habe. Aber "WaipuTV" hat so viele Sender. Ging gerade das Drama "Wilde Unschuld" los. Regisseur Tom Kalin wird als wichtiger Wegbereiter des New Queer Cinema beschrieben. Irgendwie Beziehungs-Drama, irgendwie auch nicht. Schwere Kost. Viele hätten abgeschalten, mich hats fasziniert. Mit Weltstar Juliane Moore als Mutter. Ihr Sohn smart, schmal Typ Model. Teilweise in Sitges gedreht. Sehr ungewöhnliche Handlung. Neben den üblichen Dialogen Mutter treibts mit Liebhaber, Sohn treibts mit dem gleichen Liebhaber. Alle 3 zusammen nackt im Bett, Mutter treibts mit Sohn auf der Couch in Reiterstellung und weil er nicht kommt, holt Sie Ihm noch einen runter. Sohn ersticht Mutter in der Küche, ruft Polizei setzt sich auf Boden daneben und isst chin. Fastfood mit Stäbchen. Alles sehr abstrakt und schräg. Irgendwie sehenswert und interessant. Könnt Ihr Euch mal anschauen. Gibst sicher irgendwo als Stream.
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