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Polizeibericht

Berlin: Homohasser verfolgen Opfer bis in die Wohnung

In Friedrichshain wurde ein 39-Jähriger im Hof seines Wohnhauses von Unbekannten schwulenfeindlich beleidigt und getreten. Er konnte flüchten, doch dann brachen die drei Männer seine Wohnungstür auf.


Symbolbild: Die Berliner Polizei macht mutmaßlich LGBTI-feindlich motivierte Gewalt gezielt öffentlich (Bild: TechLine / pixabay)

Am Freitagabend wurde ein Mann in Berlin-Friedrichshain von Unbekannten schwulenfeindlich beleidigt und angegriffen. Das meldete die Polizei der Hauptstadt am frühen Samstagnachmittag.

Nach aktuellem Ermittlungsstand saß der 39-Jährige gerade auf dem Hof des Mehrfamilienhauses an der Straße der Pariser Kommune, als drei unbekannte Männer zu ihm kamen und ihn homofeindlich beleidigt haben sollen. Einer der Männer soll ihm anschließend gegen den Brustkorb getreten haben, sodass der Angegriffene nach hinten fiel.

Das Opfer konnte in letzter Sekunde die Polizei rufen

Um dem Angriff zu entkommen, flüchtete der 39-Jährige in seine Wohnung und schloss die Wohnungstür. Die Männer folgten ihm bis zur Tür, gegen diese sie mehrmals traten, bis sie aufsprang. Während dessen alarmierte der 39-Jährige die Polizei und die Angreifer flüchteten in unbekannte Richtung.

Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt führt, wie bei Hasskriminalität üblich, die Ermittlungen. Die Täter wurden im Polizeibericht nicht näher beschrieben.

Die Berliner Polizei macht mögliche Hassverbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität gezielt in ihren Berichten publik und meldet diese daher vergleichsweise häufig der Öffentlichkeit. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt haben eigene Ansprechpartner für LGBTI. (pm/cw)



#1 YannickAnonym
  • 31.07.2021, 15:41h
  • "Das Opfer konnte in letzter Sekunde die Polizei rufen"

    Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn ihm das nicht gelungen wäre bzw. wenn die Täter seine Türe schneller aufgebrochen hätten...

    Der könnte jetzt tot sein.

    Hoffentlich werden alle Täter geschnappt und mit aller Härte bestraft. Das ist versuchter Mord.
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#2 LotiAnonym
  • 31.07.2021, 16:53h
  • Antwort auf #1 von Yannick
  • Du hast natürlich recht mit dieser Vermutung. Nicht auszudenken was passiert wäre. Mir stellt sich aber auch sogleich eine andere Frage. Was ist mit den Nachbarn im Haus. Wenn jemand mehrfach gegen eine Tür tritt, dann macht er auch viel Lärm.
    Ich kann dem Opfer nur raten, sich jetzt eine bessere Türsicherung anzuschaffen. Ich habe schon viele solche Sicherungen innen an Türen gesehen.
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#3 daVinci6667
  • 31.07.2021, 17:57h
  • Antwort auf #2 von Loti
  • Das kann ich nur dringend unterstützen zumal die wieder kommen könnten!

    Am besten noch mit einer Alarmanlage die mächtig lärmt, falls jemand die Tür einzutreten versucht, damit alle im Hausflur zusammen strömen.

    Es gibt zudem Türspione die ganz unverdächtig ausschauen, jedoch mit einer Kamera ausgestattet sind. Du schaust dann aufs Handy um zu schauen wer vor der Tür steht und kannst alles aufzeichnen. Solche Dinger kann man durchaus auch als Mieter anbringen.
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#4 marcocharlottenburgAnonym
#5 LotiAnonym
  • 31.07.2021, 18:14h
  • Antwort auf #3 von daVinci6667
  • Sowas hatte mal mein Nachbar in Berlin-Neukölln. Nur gab es da noch nicht mal Handys. Er mußte nicht durch den Türspion schauen, sondern hatte neben seiner Wohnungstür einen kleinen Monitor. Während ich noch einen alten Baseballschläger neben meiner Tür zu stehen hatte. Das waren noch Zeiten. Heute lebe ich in einer Gegend, wo die Nachbarn schon sehr darauf bedacht sind, das keine Fremden sich auch nur herumschleichen tun in der Häuserzeile.
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#6 daVinci6667
  • 31.07.2021, 18:17h
  • Antwort auf #4 von marcocharlottenburg
  • Häh? Was stimmt denn an der Aussage von Yannick nicht, was soll daran reisserisch sein?

    Und warum sollen homophobe gewalttätige Verbrecher nicht hart bestraft werden?

    Was stimmt mit Dir nicht?
    Stockholm Syndrom oder was? Internalisierte Homophobie?

    Also wer meinem Mann oder mir Gewalt antut, dem wünsche ich wirklich nicht, noch mit Samthandschuhen angefasst zu werden!
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#7 LotiAnonym
  • 31.07.2021, 18:23h
  • Antwort auf #4 von marcocharlottenburg
  • Reißerisches Getue? Auweia. Dein Nickname sagt, Du bist wohnhaft in Charlottenburg, stimmts? Ich im übrigen auch und bei uns in der Siedlung herrscht regelrecht Friedhofsruhe. Das läßt sich aber nicht von jeder Gegend in Berlin so ohne weiteres sagen. Dann pass Du schön weiterhin auf Dich auf. Nochmal, das Opfer hat ein riesiges Glück gehabt.
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#8 DramaQueen24Ehemaliges Profil
  • 31.07.2021, 18:39h
  • Wirklich "nett" diese Typen. Da musste jemand seinen Frust und seinen Hass an andere auslassen. Und drei gegen einen ist wirklich sehr "mutig".
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#9 dellbronx51069Anonym
  • 31.07.2021, 18:41h
  • Der Angriff auf eine Person ohne erkennbaren Grund ist schon ein Gewaltpotenzial für sich , dann noch das Opfer verfolgen und die Tür eintreten ist eine weitere unglaubliche Steigerung von krimineller Energie. Die Verurteilung einer so schweren Straftat als reisserisch zu bezeichnen ist mehr als irritierend .
    Ständig lese ich von ähnlichen Vorkommnissen in Berlin und frage mich als Nicht Berliner: woran liegt das ? Nur daran dass die Polizei das gesondert erfasst oder ist es selektive Wahrnehmung? Oder ist Berlin ein so heisses Pflaster?
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#10 daVinci6667
  • 31.07.2021, 18:41h
  • Antwort auf #5 von Loti
  • schlauer Nachbar den Du damals hattest! Ja, das waren noch Zeiten ohne Handys. Alles hat so seine Vor und Nachteile. Damals wurde noch niemand vom Bus überrollt oder fiel über eine Klippe oder in den See oder Fluss nur weil er mal kurz am Handy was checken wollte!
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