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Einzelkommentar zu:
"Querdenker" attackieren queer.de


#4 MoKiAnonym
  • 02.08.2021, 17:06h
  • Ein CSD in Pandemie-Zeiten ist in der Größenordnung grundsätzlich keine gute Idee. Damit haben die Organisatoren in mehrfacher Hinsicht der Community keinen Gefallen getan. Einerseits muss man die Infektionsgefahr für die Teilnehmer*innen und die Infektionsketten sehen, die daraus entstehen können. Andererseits war es erwartbar, dass die Schwurbler von Querdenken die Genehmigung der CSD-Veranstaltung für sich instrumentalisieren werden. Wer gestern die entsprechenden Tweets bei Twitter verfolgt hat, konnte das schon erkennen. Ich selbst würde differenzieren wollen: Beim CSD gab es ein Hygiene-Konzept und die Veranstalter haben sehr ernsthaft und immer wieder dazu aufgerufen, die Hygieneregeln zu beachten und einzuhalten. Bei einer Leerdenker-Demo geht es von Anfang an darum, die Corona-Schutzverordnung provokativ zu missachten und die Hygieneregeln zu brechen. Das ist ein himmelweiter Unterschied. Viele Leute gucken aber nicht so differenziert darauf, sondern fragen sich, wie es sein kann, dass 65.000 Menschen fröhlich durch Berlin ziehen können (mit anschl. Party), während 5.000 nicht demonstrieren dürfen. Dass die Covidioten das ausschlachten würden war erwartbar. In ihrem Wahn schrecken sie jetzt nicht einmal davor zurück, Fake News, Manipulationen und Falschbehauptungen aufzustellen. Das kennt man von dieser Bewegung nicht anders. Ich hätte ihnen dazu keine Gelegenheit gegeben! Der Berliner CSD hat uns einen Bärendienst erwiesen, auch wenn die Intention ganz gewiss ehrenwert war. Zehntausende Menschen kannst du nicht steuern, und du kannst auch nicht davon ausgehen, dass sich alle "vernünftig" verhalten werden. Das hätte man wissen können.
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