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Kommentare zu:
"Querdenker" attackieren queer.de


#21 KaiJAnonym
  • 03.08.2021, 10:38h
  • Antwort auf #18 von Alex
  • Es nützt nichts, gegen die Wirklichkeit gegen an zu schreiben. Wir müssen unsere Regeln der Gefährlichkeit des Virus anpassen. So schreibt auch der Veranstalter des Spree-CSD zum "aktuellen Stand", was wohl einen Bezug zu den Corona-Regeln des Landes Berlin haben wird, wodurch wohl das "+"-Zeichen als "und" durch ein "oder" ersetzt werden müsste.
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#22 StaffelbergblickAnonym
  • 03.08.2021, 11:49h
  • die relevante Herausforderung bei Querdenkern sind ganz einfach die üblichen "social media" Kanäle. Und natürlich auch so Printangebote wie "PI".
    Allerdings wird die Diskussion auch dadurch verschärft, dass Wissenschaftlicher und Politiker naturgemäss nicht immer an einem Strang ziehen werden. Politiker sind auch der Wirtschaft unterworfen, Wissenschaftlicher nicht.
    Und ein semi-Lockdown bis zum "Sankt-Nimmerleinstag" ist wirtschaftlich nicht zu vertreten ... und wird auch weitere Tote nicht verhindern. Es gibt kein hunderprozentiges Konzept. Wir müssen damit leben .... und uns selbst konsequent verhalten.
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#23 SchleicheRAnonym
  • 03.08.2021, 12:16h
  • Antwort auf #21 von KaiJ
  • Das seh ich auch so. Wenn vollständig Geimpfte eine Infektion überstehen, als wäre es eine Grippe, dann kann man das normale Leben wieder starten.
    ---
    Problematisch sind eben die nicht Geimpften, in denen das Virus weiter mutieren kann, was die gesamte Impfaktion gefährdet, da die Impfstoffe gegen Mutationen weniger wirksam werden können. Außerdem scheint es so zu sein, dass die Immunität gegen Sars-Cov2 ein Jahr nach der Impfung stark abnimmt und deswegen jährlich oder zweijährig aufgefrischt werden müsste (wird erforscht). Zehnjähriger Schutz, wie bei z.B. Tetanus und Hepatitis, wirds wohl nicht geben.

    Ich bin jedoch nicht bereit in einen "Lockdown" zu gehen, nur weil es so viele Impfverweigerer gibt. Entweder die Gesellschaft wird durchgeimpft oder durchseucht. Letzteres ist die Katastrophe, welche die Gesellschaften in den Lockdown zwingt und zu weiteren Mutationen führt; ohne absehbares Ende. Der Logik des Virus nach müsste es eigentlich eine, zumindest auf einige Jahre begrenzte, Impfpflicht geben.
    ---
    @Still_lth: Ich verstehe natürlich das Argument mit der Menschenfeindlichkeit gegenüber den Risikogruppen. Ich bitte jedoch zu beachten, dass auch die Grippe für diese Risikogruppen sehr gefährlich ist. Es gelten bei der Grippe eigentlich die selben Bedingungen. Gäbe es eine Grippe-Impfpflicht, würde die Grippe nicht so schnell mutieren und Risikogruppen wären besser geschützt. Einen Pieks mit körperlicher Versehrtheit zu vergleichen ist vielleicht etwas spitzfindig.

    Wir können nicht jeden Herbst/Winter in den Lockdown gehen. Das geht rein wirtschaftlich schon nicht. Die Wirtschaft wird ganz schnell in schon durchseuchte/durchgeimpfte Gebiete abwandern. Das ist auch der Grund für die Gratwanderung, die sich überall beobachten lässt.
    Weiterführende Infos:

    www.spektrum.de/news/ungeschuetzt-trotz-impfung-was-impfdurc
    hbrueche-wirklich-aussagen/1904347


    www.helios-gesundheit.de/magazin/corona/news/corona-versus-g
    rippe-was-ist-gefaehrlicher/


    www.internisten-im-netz.de/krankheiten/grippe/risikofaktoren
    -komplikationen-todesfaelle/


    ---
    Von all dem haben diese Leerdenker aber Null Ahnung. Das sind wirklich Idioten, wenn sie irgendwelchen Leuten aus dem Internet mehr glauben als der Wissenschaft. Dieser Mathias Priebe sollte es eigentlich besser wissen, denn der wurde als Kind schon gegen viele viele Krankheiten zwangsgeimpft. (Keine Ahnung ob er sich alle 10 Jahre gegen Tetanus, Hepatitis usw. nachimpfen lässt) Nun ist er der Flötenspieler und die Ratten laufen ihm nach. Er hat mit absoluter Sicherheit bewiesen, dass er Denkschwierigkeiten hat und bewiesen, dass seine Anhänger noch noch mehr davon haben. Und wegen solchen Klappspaten gehen wir auch noch nächstes Jahr in den Lockdown, denn die nächste Mutation steht schon in den Startlöchern. Zumindest dürften mit der Zeit diese Leute auf >natürliche< Weise abnehmen, sofern die übrige Gesellschaft sie nicht schützt.

    naja, is´ tl:dr oder? - *g* - egal, nun stehts hier :)
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#24 Still_Ith_Ehemaliges Profil
  • 03.08.2021, 12:39h
  • Antwort auf #23 von SchleicheR
  • "@Still_lth: Ich verstehe natürlich das Argument mit der Menschenfeindlichkeit gegenüber den Risikogruppen. Ich bitte jedoch zu beachten, dass auch die Grippe für diese Risikogruppen sehr gefährlich ist. Es gelten bei der Grippe eigentlich die selben Bedingungen. Gäbe es eine Grippe-Impfpflicht, würde die Grippe nicht so schnell mutieren und Risikogruppen wären besser geschützt. Einen Pieks mit körperlicher Versehrtheit zu vergleichen ist vielleicht etwas spitzfindig."

    Alte*r, fang mir gar nicht erst AN mit irgendwelchen Grippevergleichen.
    Die Grippesaison ist im letzten Winter/Herbst mal eben AUSGEFALLEN durch die Maßnahmen, bei denen wir mit SarsCov2 zu derselben Zeit um die 1.000 Tote AM TAG hatten, von der Zahl derer, die seither mit Folgen einer Intensivbehandlung und/oder einfach Long Covid kämpfen, mal ganz abgesehen.

    Und Mutatiospotenziale eines segmentierten Virusgenoms vs. Corona werd ich mit dir frühestens diskutieren, wenn du mir glaubhaft machen kannst, dass du den Unterschied begriffen hast.
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#25 Still_Ith_Ehemaliges Profil
  • 03.08.2021, 13:01h
  • Eins möchte ich gerade allgemein zur Diskussion loswerden, wenn ich mir manche Kommentare ansehe: Ich halte es für absolut nicht sinnvoll, Querdenken an sich für ein Phänomen ungebildeter Menschen zu halten, insbesondere wenn das obendrein mit ableistischen Beleidigungen wie "Idiot" passiert.

    Über DieBasis, aber auch über sowas wie eine "Freie Linke" finden da aktuell hochgradig demokratiefeindliche Vernetzungen statt, die u.a. rechtsextremistische Grundwerte wie z.B. den radikalen Sozialdarwinismus vertreten, der sich gerade dafür ausspricht, dass die "Schwachen" für sich selbst sorgen sollen, sich in der Wohnung verschanzen, whatever, Hauptsache niemandem bei einer Freiheit "wie vorher" im Weg stehen. Dass Queerfeindlichkeit zum Portfolio ganz natürlich dazu gehört, hat auch mit dieser Affinität ins rechtspopulistische/rechtsextreme Spektrum zu tun. Und das Auftreten auf den letzten Demos zeigt: Es mag ja sein, dass am Ende nur ein Bruchteil übrig bleibt, aber dieser Bruchteil ist bereits in großen Teilen radikalisiert, mit zunehmender Gewaltbereitschaft (gegen Presse, Polizei, Impfärzt*innen, Maskentragende in ÖPNV und Supermärkten etc).
    Deswegen sehe ich auch nicht wirklich Ansatzpunkte für Diskussionen _mit_ Querdenken. Sondern eher für klares Auftreten gegenüber der sonstigen Presse - also, zumindest dem Teil der Presse, der an Fakten interessiert ist (basically nicht Springer).

    Ganz schön gesehen hat man das mit der Vernetzung z.B. an der Aktion "AllesDichtmachen", zu der vom Volksverpetzer recht gründlich recherchiert wurde. Schauspieler*innen, die nachäfften, wie Menschen um Luft ringen, in exakt der Woche, in der es aus Indien Bilder von Familien gab, die ihre Verwandten im eigenen Auto mit Sauerstoff versorgen mussten. Eine andere Aufnahme, in dem man uns erklärt, dass Applaus von rechts überhaupt kein Problem ist. Und am Ende eben schon das Recherche-Ergebnis: Das waren keine individuellen Botschaften der Beteiligten, sondern ein exakt so geplantes Skript bzw. Gesamtkunstwerk, das der bürgerlichen Mitte ein bisschen Wissenschafts- und Wahrheitsfeindlichkeit nahebringen sollte.

    Ich sehe bloß nicht, was man gerade als queere Szene groß dagegen tun kann, außer auf gezielte Fake-News hinzuweisen, bewusst zu machen, dass diese extrem naziaffine Bewegung unsereins natürlich bei Gelegenheit auf der Abschussliste haben wird und die Sache im Auge zu behalten. Glücklicherweise werden Teile von Querdenken inzwischen vom Verfassungsschutz beobachtet. Bleibt nur zu hoffen, dass der seinen Job dann auch macht.
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#26 EinZwischenruferAnonym
  • 03.08.2021, 15:09h
  • Antwort auf #20 von Still_Ith_
  • >>Mehr als 90.000 Menschen sind tot, aber hey, ich hab nicht bloß überlebt, sondern bin geimpft und jung und gesund genug, um mir um Impfdurchbrüche keine Gedanken machen zu brauchen, ich will jetzt endlich mal mein Recht auf Spaß zurück!!!

    Man verzeihe mir den Sarkasmus, von der offen zur Schau gestellten Verachtung für den Wert des Lebens habe ich nach einem Jahr Pandemie sowas von genug.<<

    Verachtung lese ich jetzt nur aus Deinem Kommentar! Und solche Verkürzungen als Sarkasmus zu bezeichnen, mindestens als kritikwürdig! Es geht scheinbar nur darum, Deine Abneigung über eine abweichende Meinung "auszukübeln" und vielleicht noch Bestätigung zu erwarten?

    Ich gebe Alex in seiner Kernaussage Recht. Und die von Dir angesprochenen Risikogruppen gehören im Übrigen inzwischen zu den Geimpften.
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#27 Still_Ith_Ehemaliges Profil
  • 03.08.2021, 18:31h
  • Antwort auf #26 von EinZwischenrufer
  • Für Sozialdarwinismus hab ich tatsächlich auch nichts anderes als Verachtung übrig.
    "Sollen sie halt gucken, wie sie klarkommen, ich habe mich jetzt lange genug zurückgehalten (solange ich selbst noch keinen Impfschutz hatte)" finde ich einfach keine Haltung, die irgendeine Art von Respekt verdienen würde. Ganz im Gegenteil.
    Und zumindest für Menschen von weniger als 12 Jahren ist derzeit noch überhaupt keine Impfung etabliert, während es anderereits bereits schwere Verläufe gegeben hat, nach denen diese Kinder jetzt im Rollstuhl sitzen. Mit Schäden für vermutlich ihr gesamtes Leben. Hinweise auf neurologische und kognitive Beeinträchtigungen wurden auch bei Kindern mit weitgehend symptomfreiem Verlauf gefunden.
    Aber hey, wozu sich noch informieren; wenn man erst geimpft ist, ist doch schließlich alles klasse. Für eine*n selbst, und das muss reichen.

    "Und die von Dir angesprochenen Risikogruppen gehören im Übrigen inzwischen zu den Geimpften."

    Kinnas, was ist in eurem Bio-Unterricht falsch gelaufen, dass ihr nicht rafft, dass man einem kaputten Immunsystem noch so viel Rezeptorprotein präsentieren kann, gern auch mit Booster und in hübschen Varianten, und es trotzdem keine hinreichende Antwort darauf zustandebringt, wenn es zu supprimiert / kaputt ist?
    Ein Impfstoff ist kein Wundermittel, das auf irgendeine magische Weise wirken würde, so nach dem Motto "du bekommst das gespritzt und dann wird von selbst alles gut". Zumindest bei Menschen, die aufgrund von Transplantationen Immunsuppressiva nehmen müssen, wurde beobachtet, dass auch nach der zweiten Impfung teilweise kein oder so gut wie gar kein Antikörpertiter nachgewiesen werden konnte. Die dritte Impfung hat es dann teilweise gerissen, immerhin, das ist dann auch die Hoffnung der Leute. Sich darauf verlassen, dass die T-Zellen das schon allein hinbekommen, von denen man allerdings auch bloß vollkommen blind hoffen kann, dass es bei ihnen besser aussieht, weil man die nicht mal kurz entnehmen und nachmessen kann?
    Und diese Fälle von Leuten, die einfach keine Antikörper entwickeln, GIBT es.

    Es schockiert mich schon irgendwie, dass man nach mehr als einem Jahr Pandemie offenbar solche absoluten Basics hier noch Leuten erklären muss. Aber umgekehrt, wenn ich mir dann das im Verhältnis dazu irgendwie ganz schön übertriebene Anspruchsdenken anschaue, passt es auf eine traurige Weise dann doch wieder zusammen.
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#28 Still_Ith_Ehemaliges Profil
  • 03.08.2021, 18:57h
  • Das tut mir übrigens auch alles echt leid, ne?

    Ich würde wirklich gern sagen: "Hey, wir haben rausgefunden, dass Delta zwar hochinfektiös ist, aber Leute nicht mehr auf die Intensivstation oder gleich ganz um-bringt - Party!" Glaubt mir mal alle, ich hab das Masketragen und Abstandhalten und Drüber-Nachdenken und Sorgen-Machen um Leute und um anderer Menschen Risikokinder selbst ganz extrem satt. Ich bin persönlich auch schon seit einigen Monaten an nem Punkt, an dem selbst ICH es vermisse, mal auf eine Party oder ein Festival zu gehen.
    Aber es bringt halt auch nichts, sich die Lage schönzulügen. Und aktuell ist die Lage nunmal: Die Sache ist (noch) nicht vorbei.
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#29 SchleicheRAnonym
  • 03.08.2021, 19:02h
  • Antwort auf #24 von Still_Ith_
  • "Und Mutatiospotenziale eines segmentierten Virusgenoms vs. Corona werd ich mit dir frühestens diskutieren, wenn du mir glaubhaft machen kannst, dass du den Unterschied begriffen hast."

    Diese Aufforderung impliziert, dass Du es nicht verstanden hast und vielleicht noch einmal nachlesen solltest.
    Ansonsten war mein Beitrag absolut sachlich. Die von mir geposteten Links geben Hilfe bei der Einordnung des Sars-Cov2 Virus zu schon bekannten Coronaviren. Und ja - Alter - der Vergleich hinkt nicht einmal.

    Letztendlich ist es nur wichtig, das Sars-Cov2 so weit an Bedrohung verliert, wie das Grippe Virus. Nach deiner Logik, glaube ich, müssten wir auch wegen Influenza in den Lockdown gehen. Fakt ist: Wir, die Gesellschaften, können Risikogruppen nicht vollständig schützen. Nur das Bedrohungspotential muß in einem akzeptablen Rahmen kontrollierbar sein.

    Außerdem möchte ich noch darauf hinweisen, dass unsachgemäßer Gebrauch von Masken (z.B. Mehrfachverwendung, Tausch untereinander) wiederum eigene Risiken bergen. Jeden Tag eine neue Maske. Wenn nicht, viel Spaß beim einatmen von dem, was in einem feuchtwarmen Klima so heran wächst, zumindest bekommt das Immunsystem mit Bakterien und Pilzen mehr zu tun.
    Das Ziel ist wieder eine maskenfreie Gesellschaft, wie 2018, ->
    - auf Kosten von Risikogruppen. (Ich weiß, dass das schlecht klingt. Ich wünschte es wäre nicht so)

    Dieses Thema is wirklich riesengroß. Es gibt so extrem viele Aspekte, dass es natürlich schwer ist Entscheidungen längerfristig anzulegen. Das fängt bei der Viralität und Sterblichkeit an, geht über wirtschaftliche Aspekte und hört bei sozialen Dingen, wie der Mimik, und Entwicklung von sozialen Fähigkeiten noch gar nicht auf. Und nicht zuletzt nimmt ´Normalität´ auch diesen Querdenkern den Wind aus den Segeln... Eine Front weniger, an der unsere Community aufgerieben wird.
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#30 StaffelbergblickAnonym

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