https://queer.de/?39638
"Er kam sieben Wochen zu früh"
Tan France ist Vater geworden
Nachwuchs in der "Fab Five"-Familie: Tan France gibt die Geburt seines ersten Sohnes bekannt.

Ihre Freude zeigten Tan France und sein Ehemann auf Instagram
- 3. August 2021, 14:30h 2 Min.
Tan France hat am Montag die Geburt seines ersten Sohnes Ismail bekannt gegeben. Das Kind sei am 10. Juli auf die Welt gekommen, erklärte der 38-Jährige auf auf Instagram. Der Star aus der Netflix-Serie "Queer Eye" veröffentlichte dazu ein Bild, in dem er das Kind auf den Armen trägt. Auf dem Bild ist auch Frances Ehemann Rob zu sehen, der als Kinderkrankenpfleger und Illustrator arbeitet. Die beiden leben in Salt Lake City (US-Bundesstaat Utah).
"Er kam sieben Wochen zu früh, deshalb verbrachte er die letzten drei Wochen auf der Intensivstation für Neugeborene", so Tan France. "Heute durften wir ihn endlich mit nach Hause nehmen. Wir haben ihn so, so lieb. Wir sind wie besessen." Der Leihmutter gehe es nach der Geburt "großartig". "Wir können ihr nicht dankbar genug sein für das größte Geschenk in unserem Leben."
Im April hatte France bekanntgegeben, dass er und sein Ehemann ein Kind erwarteten. Damals postete er ein humorvolles Bild, das ihn oben ohne zeigt; vor seinem Bauch ist eine Ultraschallaufnahme zu sehen (queer.de berichtete).
Bereits seit 2007 sind France und sein Ehemann ein Paar. 2018 wurde France als Fashion-Experte Teil der "Fab Five" in der Netflix-Realityserie "Queer Eye", einer Neuauflage der gleichnamigen Serie aus den Jahren 2003 bis 2007. Von der Originalserie waren 100 Folgen entstanden, das Remake bringt es bislang auf 47 Episoden. In jeder Folge helfen die fünf queeren Experten mit Tipps und tatkräftiger Hilfe einer Person, deren Leben aus dem Ruder gelaufen ist.
France ist ein in England geborener Sohn pakistanischer Eltern, der seit 2020 auch die amerikanische Staatsbürgerschaft erhalten hat. Er ist einer der wenigen offen schwulen Muslime im westlichen Fernsehen. Bei seinen Auftritten abseits von "Queer Eye" spricht er häufig über Rassismus und Islamophobie, denen er sein ganzes Leben über ausgesetzt gewesen sei. (dk)
Instagram / tanfrance | Die Frances auf Reisen
|















Als Besitzer einer Gebärmutter hab ich btw auch zum Thema Leihmutterschaft eine etwas andere Perspektive, und ich fänd es echt nett, wenn ich irgendwo den Eindruck vermittelt bekäme, dass diese Person als Mensch betrachtet wird statt bloß als namenlose Produktionsstätte. Und hätte auch wirklich gern versichert bekommen, dass sie die letzten Monate nicht in einer dieser stallartigen Gefängnisunterkünfte mit Totalüberwachung verbracht hat, die sich für das Geschäft in einigen Staaten etabliert haben. Hoffen tut man das zwar erstmal immer. Aber weiß man's?