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Österreich
Regenbogenbank im Bodensee versenkt
In Bregenz warfen Unbekannte eine von der Stadt aufgestellte Regenbogenbank in den Bodensee. Erst am Freitag war es in der Landeshauptstadt Vorarlbergs zu einem queerfeindlichen Angriff gekommen.

Eine der insgesamt vier von der Stadt Bregenz aufgestellten Regenbogenbänke liegt nun auf dem Grund des Bodensees (Bild: GoWest)
- 4. August 2021, 06:33h 2 Min.
Eine Welle queerfeindlicher Vorfälle erfasst die österreichische Stadt Bregenz. Zuletzt wurde in der Nacht zu Dienstag eine im Juni von der Stadt aus Solidarität mit der LGBTI-Community am Seeufer aufgestellte Regenbogenbank von Unbekannten in den Bodensee geworfen. Drei weitere im Stadtgebiet platzierte Bänke blieben unbeschädigt.
Posted by Landeshauptstadt Bregenz on Thursday, June 24, 2021
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Auch der Verein GoWest beklagt zunehmende Aggressionen gegen queere Menschen im österreichischen Bundesland Vorarlberg. Erst am Freitag waren am Stadtrand von Bregenz zwei trans Jugendliche queerfeindlich beschimpft und krankenhausreif geprügelt worden (Heute.at berichtete). Im Frühjahr wurden mehrere Regenbogenflaggen gestohlen und angezündet. Unbekannte beschmierten außerdem einen Regenbogen-Zebrastreifen.
Stadt richtete Dienststelle für LGBTIQ+ ein
"Die Landeshauptstadt verurteilt diese hasserfüllte Tat zutiefst und spricht den Betroffenen ihre Solidarität aus", erklärte der Bregenzer Bürgermeister Michael Ritsch (SPÖ) nach dem gewaltsamen Angriff vom Freitag. "Gewalt ist niemals zu dulden. Erst recht dann nicht, wenn sie aufgrund der sexuellen Orientierung oder der Geschlechtsidentität, Hautfarbe oder Herkunft verübt wird." Der Vorfall zeige, wie wichtig die neu geschaffenen Dienststelle für LGBTIQ+ sei (s. Stellenausschreibung auf queer.de).
Die queere SPÖ-Organisation SoHo forderte als Reaktion auf den queerfeindlichen Angriff ein gesetzlich verankertes Präventionskonzept gegen Gewalt und Diskriminierung.
Regenbogenbank in Bad Waldsee gestohlen
Auch in Deutschland wurde kürzlich eine Regenbogenbank das Ziel einer queerfeindlichen Attacke. In Bad Waldsee entführten mutmaßlich LGBTI-Gegner*innen am hellichten Tag eine von der katholischen Kirchengemeinde St. Peter aus Protest gegen das Segnungsverbot des Vatikans aufgestellte bunte Sitzbank an einen unbekannten Ort (queer.de berichtete) . (cw)















