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RTLzwei

Gino mischt "Kampf der Realitystars" auf

Als Dragqueen Charlet C. House stellt sich der "Prince Charming"-Kandidat in der RTLzwei-Realityshow vor. Nicht jeder ist glücklich.


Gino ist einer von 25 "Realitystars", die sich am Strand von Thailand anzicken (Bild: Screenshot RTLzwei)

In der vierten Folge der in Thailand vorproduzierten Show "Kampf der Realitystars – Schiffbruch am Traumstrand" greift auch Gino Bormann ins Geschehen ein: Der 33-jährige Ex-Kandidat von "Prince Charming" ist einer von insgesamt 25 Kandidat*innen der zweiten Staffel der Realityshow auf RTLzwei, die am Mittwochabend um 20.15 Uhr ausgestrahlt wird. Die Sendung ist bereits jetzt auf TVNOW erhältlich.

Gino gehört zu jenen Teilnehmenden, die verspätet einziehen. Der Neuankömmling gibt dabei zum Einstand eine Strandtreppen-Performance als Dragqueen Charlet C. House. Als er sich vorstellt, verkündet er laut: "Ich bin 'ne süße geile Schwuchtel."

Über seinen Einzug zeigt sich nicht jeder amüsiert – geradezu irritiert ist Kandidat Walther Hoffmann: "Ich kann mich dafür nicht begeistern. Es ist nicht meine Art von Unterhaltung. Mir ist das zu extrem, tut mir Leid", so der 61-Jährige. Walthers Prominenz rührt daher, dass er einst bei der RTLzwei-Doku-Soap "Traumfrau gesucht" (2012 bis 2017) nach 68 Folgen seine rumänische Freundin Marta auf Maurititus heiratete. Er zeigt sich auch nicht erfreut darüber, dass Gino übernachten darf ("Der schläft doch nicht hier", "Ich weiß nicht, was das soll"). Dieser kommentiert die abweisende Reaktion Bormanns mit den Worten: "Ich hab das auch in seinen Blicken gesehen, dass es da eine kleine Abneigung gibt. Aber man kann auch nicht jedem gefallen."

"Du stehst auf Männer?"

Gino gelingt es in dieser Folge auch, Reality-Urgestein Kader Loth ("Big Brother", "Die Alm", "Die Burg" "Wild Girls – Auf High Heels durch Afrika", "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!", "Die Festspiele der Reality Stars – Wer ist die hellste Kerze?") zu überraschen: Als er von "heißen Boys" redet, fragt Loth entgeistert: "Du stehst auf Männer?" Für Gino ist dies offenbar das Highlight des Tages: "Wenn du mir sagst, dass ich so megagut 'straight acting'-geschauspielert habe, dann ich echt stolz auf mich."

Gino verrät ihr auch, dass er den 34-jährigen Mitkandidaten Andrej Mangold sehr attraktiv finde. Andrej ist ein ehemaliger deutsche Basketball-Nationalspieler, der 2019 als "Der Bachelor" seine Traumfrau aussuchen durfte. Ende 2020 trennte er sich von der Siegerin. Gleichzeitig merkt Gino auch an: "Aber bei mir ist das Ding – wenn ich jemanden kennenlerne, hab ich sexuell kein Interesse mehr an ihm."

Die erste Staffel von "Kampf der Realitystars" gewann letztes Jahr Fußballspieler Kevin Pannewitz. Zweiter wurde damals Sam Dylan, der zuvor an der ersten Staffel von "Prince Charming" teilgenommen hatte. Sams Partner Rafi Rachek wird am Freitag in den "Big Brother"-Container einziehen (queer.de berichtete). (cw)

Twitter / rtl2 | "Kampf der Realitystars" ist keine kalauerfreie Zone...
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#1 globoProfil
#2 LivianomilanoAnonym
  • 05.08.2021, 09:04h
  • Also ehrlich gesagt empfand ich seine Art und Weise bei Kampf der Realitystars und zum Teil auch bei Prince Charming nicht gerade förderlich für uns LGBTQ+ Menschen. Er lästert, wirkt eingebildet, einfach unsympathisch.
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#3 Nesiree DickAnonym
#4 mind_the_gap
  • 05.08.2021, 09:58h
  • Antwort auf #2 von Livianomilano
  • "nicht gerade förderlich für uns LGBTQ+ Menschen. Er lästert, wirkt eingebildet, einfach unsympathisch."

    Ganz abgesehen davon, dass ich mich mit Sicherheit nicht für irgendwelche "Reality"-Formate aussprechen will:

    Fragt eigentlich bei Heteros irgendwer, ob es "förderlich für die Heterosexuellen" ist, wenn jemand "lästert, eingebildet wirkt, einfach unsympathisch" ist?

    Seit wann gilt die Grundregel, dass ein Fernsehauftritt irgendeiner Person "förderlich" für das Image ihrer sexuellen Orientierung sein muss?
    Warum wird queeren Menschen, die sich irgendwie unangemessen benehmen, automatisch unterstellt, damit "täten sie aber anderen queeren Menschen keinen Gefallen" - bei Heteros wird dieser "Problempunkt" aber nie aufgeworfen?

    Ich kenne diesen Gino nicht und kann mir keine persönliche Einschätzung ihm gegenüber erlauben. Jedoch sei die Frage erlaubt, um es sich nicht um internalisierte Homophobie handelt, wenn gegenüber queeren Menschen strengere Regeln aufgestellt werden als gegenüber Heteros.

    Nochmal: es gibt SO viele "lästernde, eingebildet wirkende, unsympathisch" rüberkommende Heteros. Aber niemand bringt das mit deren Heterosexualität in Zusammenhang. Also ist m.E. auch keine queere Person dazu verpflichtet, irgendetwas darzustellen, was "förderlich für die Community" ist.

    Wir haben es nämlich nicht nötig, irgendwem zu beweisen, dass wir "genauso gut" sind. Oder gar "besser", weil womöglich sogar noch norm-konformer. Jede Person ist, wie sie ist. Und kann dem entsprechend sympathisch oder unsympathisch rüberkommen, ganz unabhängig davon, ob sie damit dem "Rest" der gleichartig Orientierten nun einen Gefallen tut oder nicht.
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