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Polizeibericht

Infostände beim CSD Stuttgart zerstört

Am vergangenen Wochenende wurden mindestens zwei Stände der auf dem Stuttgarter Schloßplatz aufgebauten CSD-Infomeile ausgeraubt. Die Polizei sucht Zeug*innen.


Die pandemiekonforme CSD-Infomeile auf dem Stuttgarter Schloßplatz. Die unbekannten Täter*innen schlugen mutmaßlich in der Nacht zu (Bild: CSD Stuttgart)

Beim Stuttgarter CSD am vergangenen Wochenende wurden mindestens zwei Infostände zerstört. Das meldete die Polizei der baden-württembergischen Landeshauptstadt am Donnerstag.

Die Stände gehörten zur CSD-Infomeile, die am Samstag und Sonntag auf dem Schloßplatz aufgebaut war. Betroffen sind laut Polizei die Elterngruppe homosexueller Kinder Stuttgart sowie der Verein release Stuttgart. Die unbekannten Täter*innen stahlen zwischen Samstag, 20 Uhr, und Sonntag, 12.30 Uhr, das Inventar und eine Spendenkasse.

Zeug*innen gesucht

Die Stuttgarter Polizei bittet nun darum, dass sich Zeug*innen unter der Telefonnummer (0711) 8990-3100 beim Polizeirevier in der Theodor-Heuß-Straße melden.

Die Stuttgarter CSD-Demonstration fand am Samstag, den 31. Juli unter dem Motto "Schaffe, schaffe – bunter werden!" statt. Es beteiligten sich rund 5.000 Personen. Weitere Vorfälle vom Wochenende wurden bislang nicht bekannt. Im Vorfeld des CSD war eine große Regenbogenfahne in der Altstadt von Unbekannten heruntergerissen und verbrannt worden (queer.de berichtete). (cw)



#1 PeerAnonym
  • 06.08.2021, 09:50h
  • Es wird immer schlimmer und die Homohasser nehmen sich immer mehr raus...

    Die Politik muss endlich gegensteuern. Die Zeit des Wegsehens, Beschwichtigens und Vertröstens muss endlich vorbei sein.

    Wir brauchen endlich den lange versprochenen nationalen Aktionsplan gegen Homo- und Transphobie. Und volle rechtliche Gleichstellung (inkl. Art. 3 GG) als starkes Zeichen gegen Homo- und Transhass.

    Jede Partei, die das verhindert oder auch nur verzögert und jede Partei, die andere Parteien dabei unterstützt und ihnen die Mehrheiten dafür verschafft (egal ob aus Überzeugung oder aus Pöstchengeilheit) ist unwählbar. Denn irgendwann ist es zu spät, noch etwas zu ändern...
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