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Berlin

Queerfeindliche Attacke mit Pistole: Tatverdächtiger identifiziert

Ein Mann, der offenbar aus LGBTI-Feindlichkeit eine nichtbinäre Person mit einer Pistole bedrohte, hat sich gestellt.


Ein 34-Jähriger hat sich nach einer mutmaßlichen Attacke auf eine nichtbinäre Person am Donnerstagabend der Polizei gestellt. Er sei freiwillig auf einem Revier erschienen, teilte die Polizei mit. Der Mann wird verdächtigt, das Opfer am Tag zuvor offenbar aus Hass auf dessen Geschlechtsidentität mit einer Pistole bedroht zu haben (queer.de berichtete).

Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung sowie einer Wohnungsdurchsuchung, bei der auch die mutmaßlich genutzte Schreckschusspistole beschlagnahmt wurde, konnte der Mann nach Polizeiangaben die Dienststelle wieder verlassen. Weitere Angaben zu seiner Identität oder seinem Motiv machten die Behörden nicht. Die Ermittlungen durch den Polizeilichen Staatsschutz des Berliner Landeskriminalamtes dauerten weiter an.

Kein Tatverdacht gegen Begleiterin

Mit dem Mann kam auch eine 25-jährige Frau auf die Dienststelle, die ebenfalls während der Tat anwesend gewesen sein soll. Gegen sie bestehe kein Tatverdacht. Vielmehr habe sie nach bisherigem Erkenntnisstand versucht, ihren Partner von der Handlung abzuhalten.

Die Attacke hatte sich gegen die 24-jährige nichtbinäre Person Toto Stoffels gerichtet, die in Berlin als Künstler*in und Fotograf*in arbeitet. Das mutmaßliche Opfer hatte in sozialen Netzwerken eine Videoaufzeichnung der Konfrontation veröffentlicht. Dazu hatte Stoffels angemerkt: "Jemand hat eine Pistole auf mich gerichtet… Es ist verdammt nochmal nicht sicher in Berlin für Queers!!"

Der Bericht über den Übergriff hatte Entsetzen ausgelöst. Auch der Berliner Justizsenator Dirk Behrendt reagierte auf Twitter auf die Tat. Der Grünenpolitiker erklärte: "Queer- und Transfeindlichkeit sind auch in der Regenbogenstadt Berlin ein Problem, das wir bekämpfen müssen."

Twitter / Dirk_Behrendt
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Das Überfalltelefon Maneo hat für Sonntag um 17 Uhr zu einer Mahnwache am Tatort aufgerufen. UPDATE 7. August: Nach einigem Hin und Her findet die Kundgebung wie ursprünglich angekündigt in der Bernhard-Bästlein-Straße in Lichtenberg in der Nähe des REWE-Supermarktes statt. (cw)



#1 janxAnonym
  • 07.08.2021, 12:48h
  • Natürlich ist es in Deutschland höchst ratsam sich zu stellen. Das wird ihm auch sein Anwalt gesagt haben. Es drohen praktisch keine wirksamen Strafen für so was und die ohnehin kleine Ministrafe kann dadurch das man sich selbst stellt und Reue schauspielert noch weiter gesenkt werden. Die Opfer sind es, die im Regen stehen, von unserem Staat nicht wirksam geschützt weden. Der Täter lacht sich ins Fäustchen und macht bald beim nächsten weiter. Das ist leider die bittere Realität.
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#2 LotiAnonym
  • 07.08.2021, 14:31h
  • Antwort auf #1 von janx
  • Ob dieser Täter einfach so weitermacht, würde ich bezweifeln. Selbst seine Begleiterin fand sein Auftreten inakzeptabel. Zudem ist er nun registriert bei den Behörden. Bei Wiederholung könnte ein Verfahren anhängig werden. Das sollte er sich gut überlegen.
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#3 Baba ogonAnonym
  • 07.08.2021, 16:25h
  • Antwort auf #2 von Loti
  • "selbst seine Begleiterin fand sein Auftreten inakzeptabel"

    wie trivial

    was hätte sie sagen sollen um nicht in dieses Verfahren mit einbezogen zu werden ?

    Leichter kann man sich aus einer Anzeige nicht befreien,
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#4 LotiAnonym
  • 08.08.2021, 10:15h
  • Antwort auf #3 von Baba ogon
  • Das ist Deine Meinung dazu.
    Natürlich ist es einfach solch eine Behauptung in den Raum zu stellen.
    Beispiel: ich beschrieb hier schon des öfteren den gewaltsamen Übergriff von einer Person mit einem Todschläger bewaffnet auf meinen Freund u.mich. Da der Täter, nachdem ich ihn gehen ließ in ein herannahendes Auto stieg, merkten wir uns die Autonummer. So kam alles zur Anzeige. Das verblüffende an diesem Fall jedoch war, das der Autolenger, also sein Kumpel selbst, diesen Angriff nicht gut fand und dementsprechend GEGEN den Täter aussagte.
    Und das hat in diesen besagten Fall auch die Begleiterin des Täters zugegeben bei der Polizei. Sie hielt ihn davon ab noch mehr Schaden anzurichten, als so schon geschehen. Wenn Du es anders siehst, ist das ok. Trifft aber nicht zu.
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#5 ErgänzungAnonym
  • 08.08.2021, 10:46h
  • Antwort auf #4 von Loti
  • Vielleicht noch kurz dazu - Zeugen sind in Deutschland vor Gericht dazu verpflichtet die Wahrheit zu sagen, im Gegensatz zum Angeklagten. Sie dürfen zwar generell die Aussage verweigern, wenn sie verwandt oder verlobt sind, aber eine bewusste Falschaussage vor Gericht als Zeugin ist strafbar. Das ganze verschärft sich noch einmal, falls die Aussage sogar unter Eid stattfindet. Auch die Anstiftung zur Falschaussage vor Gericht ist bereits justitiabel.
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#6 LotiAnonym
  • 08.08.2021, 11:03h
  • Antwort auf #5 von Ergänzung
  • Da stimme ich Dir zu. Wie hier angegeben, hat sich der Täter selbst gestellt. Ich vermute mal, seine Begleiterin hat auf ihn eingewirkt sich besser freiwillig zu stellen. Denn so wie sie es ausgesagt hat, ist sie eingeschritten, als ihr Partner vorm Opfer mit der Waffe herumgefuchtelt hatte.
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#7 und wasAnonym
  • 08.08.2021, 12:51h
  • Antwort auf #6 von Loti
  • was genau sollen deine unsubstanziierten vermutungen denn nun aussagen, außer dass du irgendwas glaubst? die sache ist todernst, es war eine auf das opfer gerichtete schusswaffe teil der geschichte! fakten sind wichtig, nicht kaffeklatschanekdötchen.
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#8 Baba AgonAnonym
  • 08.08.2021, 14:27h
  • Antwort auf #4 von Loti
  • die Begleiterin des Angreifers hätte den Täter kräftig in den Arsch und das Geschlechtsteil treten sollen, dann wäre die Pistole ihm automatisch aus der Hand gefallen

    beschönigen in diesem Fall geht überhaupt nicht,
    wie üblich,die Täter sollen verstanden werden, das Opfer ist keiner Beachtung wert

    meine Erfahrung ist, mit allen vorhandenen Mitteln
    gegen Feinde vorzugehen
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#9 LotiAnonym
  • 08.08.2021, 15:45h
  • Antwort auf #8 von Baba Agon
  • Nur eins möchte ich hier mal gerne klarstellen. Ich bin keineswegs mit meiner Aussage auf Seiten des Täters. Bewahre. Da habt Ihr mich aber gehörig missverstanden oder ich habe mich hier falsch ausgedrückt.
    Aber schon klar, mein hier selbst dargelegtes Erlebnis mit meinen damaligen Partner als Opfer klammert Ihr tunlichst dabei aus. Wie verlogen ist das denn? Meine Güte. Mich wundert hier gar nichts mehr. Man braucht nur im Forum zu schauen inwieweit das Interesse an Opfern wirklich besteht.
    Und dieses sich immer hinter Nickname zu verstecken, ist auch sowas von verlogen. Mein Name ist Lothar und kann diesen nur leider nicht hier verwenden. Alles klar jetzt?
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#10 LotiAnonym
  • 08.08.2021, 16:43h
  • Antwort auf #7 von und was
  • Auch Dir sei angemerkt, das sind keine Kaffeeklatschanektötchen so wie Du es hier beschreibst. Lies meine Kommentare genauer, denn dann wirst Du feststellen, dass ich keineswegs in jungen Jahren ein Drückeberger war und ich weder zu feige war mich damals bei der Polizei zum Affen machen zu lassen, nur weil eine Schwuchtel wiedereinmal so diesmal mit einem Todschläger angegriffen wurde. Nun frage ich Dich, was liegt schwerer in der Hand, der Todschläger oder diese beschissene Schreckschusspistole? Denn glaubst Du allen ernstes dieses Arschloch von Täter hätte eine echte Waffe auf das Opfer gehalten? Träum weiter. Solche Typen sind feige bis in die Haarspitzen. Der läuft doch nicht mit einer echten Waffe durch die Gegend. Das machen höchstens echte Gangster. Solch hinterhältige Typen treten am liebsten in Gruppen auf. Aber jetzt, da es die Runde durch diese Blöd Zeitung u.soziale Medien bei diesen Vollpfosten macht, treten auch einzelne hervor und bedrohen uns ganz ungeniert. Suchen sich gerne die Schwächeren von uns heraus. So wie das Opfer, ahnungslos sitzend auf einer Bank. Das nenne ich wahrlich sehr gefährlich. Und dann wird mir hier vorgehalten bloß vom Täter zu berichten.
    Seine Begleiterin hatte mehr Grips im Kopf und den Schneid ihn von weiteren Gewaltanwendungen abzuhalten. Das ist Fakt,Punkt.
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