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"Batman"-Comics

Robin ist bisexuell

Viele schwule "Batman"-Fans hatten Robin schon länger im Verdacht – jetzt ist erstmals ein Comic erschienen, in dem der Fledermausmann-Begleiter mit einem gleichgeschlechtlichen Partner ausgeht.


Der brustwarzenstrotzende Robin (li.) aus dem sehr trashigen Film "Batman und Robin" war Ende der Neunzigerjahre der feuchte Traum vieler schwuler und bisexueller Männer. Chris O'Donnell stellte allerdings nicht Tim Drake, sondern Dick Grayson dar (Bild: Warner Bros. Pictures)

Seit 1940 assistiert Robin in Comics den Superhelden Batman. Im am Dienstag in den USA erschienen neuen Heft "Batman: Urban Legends #6" darf der Sidekick erstmals mit einem anderen Mann ausgehen. In der Geschichte "Sum of Our Parts" rettet Robin laut comicbook.com den Schüler Bernard vor dem Tod durch die "Chaos-Monster". Später wird Tim Drake, wie Robin in dieser Reihe im zivilen Leben heißt, von Bernard gefragt, ob die beiden auf ein Rendezvous gehen sollten. Robin antwortet: "Ja, ich denke, ich möchte das tun."

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Das Coming-out bedeutet unterdessen nicht, dass alle Robins der letzten 81 Jahre auf Männer stehen, denn Robin ist der Name verschiedener Superhelden aus dem verwinkelten "Batman"-Universum. Der erste Robin hieß Dick Grayson, der von Bruce Wayne (Batman) aufgenommen wurde, nachdem seine Eltern ermordet worden waren. Er beschloss später seinen eigenen Weg zu gehen und nahm die Identität von Nightwing an.

Sein Nachfolger wurde der Herumtreiber Jason Todd, der von Batman dabei erwischt wurde, als er versuchte, die Reifen des Superhelden-Autos (Batmobil) zu stehlen. Er wurde vom Joker getötet, kehrte jedoch später wieder als Red Hood zurück.

Der dritte Robin war schließlich Tim Drake, der im Gegensatz zu seinen beiden Vorgängern kein Waise war. Auch weitere Figuren spielten kurzzeitig Robin, darunter mit Stephanie Brown, Tims Ex-Freundin, auch eine Frau.

Im neuen Comic wurde die sexuelle Orientierung von Robin nicht direkt benannt. Tim Drake könnte also auch pansexuell sein.

Tim Drake auch bei "Titans"

Nun bleibt abzuwarten, ob sich das Interesse Robins an Männern auch auf den Fernsehbildschirm überträgt: Am Donnerstag läuft in den USA die dritte Staffel der Serie "Titans" an, in der erstmals auch Tim Drake alias Robin auftreten soll. Die Rolle wurde mit Jay Lycurgo besetzt.

Zuletzt schrieb die neue "Batwoman"-Serie Geschichte, indem sie die Titelfigur zu einer lesbischen Frau machte (queer.de berichtete). Nachdem die australische Schauspielerin die Rolle nach einer Staffel abgegeben hatte, übernahm die in Augsburg geborene Amerikanerin Javicia Leslie letztes Jahr das Zepter (queer.de berichtete). (cw)



#1 LegatProfil
#2 DramaQueen24Ehemaliges Profil
  • 12.08.2021, 04:43h
  • Diese Diskussion gab es schon in den Sechzigern, Dank der TV-Serie mit Adam West (Batman) und Burt Ward (Robin).
    Kein Wunder!
    Welcher "normale" heterosexuelle Mann würde in Strumpfhosen (Robin) herumlaufen?
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#3 RaffaelAnonym
  • 12.08.2021, 08:45h
  • Mir war immer schon klar, dass Robin so ein Toyboy ist.

    Jetzt müssen nur noch Sherlock Holmes & Dr. Watson und Ernie & Bert ihr Coming-Out haben... :)
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#4 WasIstDennNormalAnonym
  • 12.08.2021, 09:36h
  • Antwort auf #2 von DramaQueen24
  • Ähhhm, im Fitnessstudio tragen die Boys reihenweise schwarze Leggings und ihr kurzes Höschen dazu. Sind oft zumindest nicht offiziell schwul. Das nennt man Mode.
    Das Wort Normal hat ja seit dem Wahlslogan von der AfD auch so einen fiesen Beigeschmack..
    Wer ist das bzw. wer will das überhaupt sein?
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#5 KratzbürsteAnonym
#6 Ith_Anonym
  • 12.08.2021, 10:47h
  • Robin ist ein Twink, schwul und steht auf SM, und was die Macher*innen der Serie davon halten, dass das eben so ist, war mir persönlich schon immer egal.
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#7 FckAfdAnonym
#8 DramaQueen24Ehemaliges Profil
  • 12.08.2021, 12:46h
  • Antwort auf #4 von WasIstDennNormal
  • Ich bezog mich auf die Diskussionen zu Batman und Robin in den Sechzigern, basierend auf die damalige TV-Serie. Das waren die Argumente der Evangelikalen und einiger Republikaner (darunter Billy Graham).
    Damals gab es viele Diskussionen im Fernsehen und in Zeitungen dazu.
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#9 DramaQueen24Ehemaliges Profil
  • 12.08.2021, 12:52h
  • Antwort auf #7 von FckAfd
  • Himmel, ich bezog mich auf Diskussionen in den USA in den Sechzigern. Übrigens, mein "normal" war wie hier in Anführungszeichen .

    www.leemeta-uebersetzungen.de/blog/grammatik/anfuehrungszeic
    hen-richtig-setzen


    Ich zitiere daraus:

    Hervorhebungen

    Seit der Antike werden Zitate mit Anführungszeichen hervorgehoben. Aber auch einzelne Textstücke (Sprichwörter, Äußerungen), Wortteile, Wörter oder Satzteile werden mit Anführungszeichen versehen. Ferner werden ironische Äußerungen, zitierte Überschriften, Werktitel und Namen mit Anführungszeichen gekennzeichnet.

    Mein "normal" war ironisch gemeint.
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#10 WasIstDennNormalAnonym
  • 12.08.2021, 13:45h
  • Antwort auf #9 von DramaQueen24
  • Himmel Herrgott, du bist aber auch irgendwie in der Antike stecken geblieben, oder? :)

    Getestet, ich weiß schon, was Anführungsstriche bedeuten. Die Ironie dahinter hat sich mir jetzt nicht so erschlossen.

    Hörte sich eher nach Omma Gisela an. Warum tragen die Männer denn nen Ohrring? Warum tragen die denn Strumpfhosen?

    Antwort von uns jedes Mal:
    Omma, dat musse nicht verstehen und nu runter vonne Schüssel.
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