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Sat.1-Show

Bisexueller Pascal Kappés zieht bei "Promi Big Brother" ein

Nachdem Rafi Rachek derzeit als lautstarker Vertreter der queeren Community kein besonders gutes Bild abgibt, schickt Sat.1 ein bisexuelles Model ins "Weltall".


Pascal Kappés will seine Popularität im "Big Brother"-Spacecontainer erhöhen (Bild: SAT.1 / Marc Rehbeck)

Der große Bruder hat sich zwei Neue geangelt: Profi-Anglerin und Reisebloggerin Barbara "Babs" Kijewski und Soap-Darsteller Pascal Kappés ziehen am Mittwochabend live in den "Promi Big Brother"-Container ein. Für einen Promi in den beiden Regionen – der "Raumstation" oder dem "Big Planet" – geht die Zeit im Weltall dagegen schon zu Ende. Die Zuschauer*innen entscheiden per Beliebtheitsvoting, wer die Space-Version der Realityshow für immer verlassen muss.

Pascal Kappés hatte sich vergangenes Jahr als bisexuell geoutet (queer.de berichtete). Bekannt geworden war der 31-Jährige besonders durch seine Rolle in der RTLzwei-Realityseifenoper "Berlin – Tag & Nacht". Er schlüpfte zwischen Folge 1.448 und 1.695 in die Rolle von David Niefer, dem Exfreund von Lisa. Außerdem wurde er 2019 zum Mister Saarland gewählt. Mit seiner Ex-Frau Denise hat Kappés einen zweijährigen Sohn.

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Vor seinem Einzug erklärte Kappés, er schaue bei der Partner*innen-Wahl zuerst auf die inneren Werte: "Es gibt fünf Punkte, die man bei mir beherzigen muss: Ehrlichkeit, Loyalität, Respekt, Danke und Bitte. Und wenn noch eine positive Ausstrahlung dazu kommt, dann: You're welcome!", so der Single. Ob er sich vorstellen kann, dass bei "Promi Big Brother" die große Liebe auf ihn wartet? "Man kann das nie ausschließen. Das ist immer situationsabhängig. Wenn man drei Wochen lang so eng aufeinanderhängt, ist alles möglich."

Die Realityshow war am letzten Freitag an den Start gegangen (queer.de berichtete). In der Sendung wurde bereits über Themen wie Luststöpsel für den Hintern diskutiert (queer.de berichtete).

Rafi Rachek sorgt für negative Schlagzeilen

In den letzten Tagen sorgte der einzige Vertreter der Community, der seit 2019 offen schwule Rafi Rachek, für negative Schlagzeilen. Er wurde insbesondere wegen seiner aggressiven Attacken gegen Mitkandidatin Melanie Müller kritisiert ("Du ziehst eine Show ab, da habe ich keinen Bock drauf. Du bist intrigant ohne Ende, du bist fake"). Verteidigt wurde Rachek von seinem Partner Sam Dylan, der zum Auftakt der Show auch im "Big Brother"-Publikum gesessen hatte: "Rafi wirkt immer wie ein böser Löwe – aber in Wirklichkeit ist er ein kleines Kätzchen."


Rafi Rachek shoppt in einer ruhigen Minute beim Space-Discounter (Bild: Sat.1)

"Promi Big Brother" läuft täglich bis zum Finale am 27. August bei Sat.1 (Sendestart variiert zwischen 20.15 Uhr und 23.15 Uhr). Moderiert wird die Show wie schon in den letzten Staffeln vom seit 2018 offen schwul lebenden Jochen Schropp und von Marlene Lufen. Durch die im Anschluss ausgestrahlte Sendung "Promi Big Brother – Die Late Night Show" führen Melissa Khalaj und Jochen Bendel, der sich 2014 als schwul geoutet hatte. (cw)



#1 KritikerProfil
  • 11.08.2021, 15:36hFrankfurt
  • Endlich wieder TrashTV ;-)
    Rafi gibt leider ein sehr schlechtes Bild ab. Er wirkt entweder so, als sei er auf Drogen oder als habe er ein psychisches Problem. Ein eher peinlicher Auftritt.

    Und ganz ehrlich: jemandem Fake vorzuwerfen, aber selbst in the closet beim Bachelor mitzumachen

    Der Mann hat leider, auch als Communitymitglied, sämtliche Sympathien verspielt. Dumm. So wirds nichts mit dem Dasein als RealityStar.
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#2 TrueAnonym
  • 11.08.2021, 15:42h
  • Ich glaube sein Bi Outing war nur für die Aufmerksamkeit, sprich PR. Seine Social Media Kanäle geben auch keine Hinweise darauf dass er wirklich zu unserer LGBTQ+ Community gehört. Er folgt auch nicht einem queeren Account. Ich vermute stark Queerbaiting um uns auszuschröpfen bzw. von zu profitieren. Hier wird ja von ihm berichtet - das wäre ohne Bi-Outing nicht passiert. Und wie viele suchen Aufgrund dieses Artikel sein Insta und folgen ihm = er steigert seine Reichweite und somit sein Wert und Profit.
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#3 WanndererAnonym
#4 TrashAnonym
#5 GetAheadAnonym
  • 11.08.2021, 18:09h
  • @2 sowas ist echt nicht in Ordnung. Als bisexueller ist man vielleicht auch nicht so, wie ein schwuler sich das vorstellt. Im Grunde genommen einfach nichts als diskriminierend. Aber das zeigt sich hier so häufig, wenn es nicht um Schwule, sondern Lesben, Bi's oder Transmenschen geht.
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#6 WahrheitIstRelativAnonym
#7 WahrheitIstRelativAnonym
  • 11.08.2021, 19:50h
  • Antwort auf #2 von True
  • Ich bin bisexuell, weiß das aber noch nicht lange, da ich sehr monogam bin und somit erstmal die richtige Frau an mir vorbei laufen musste, damit ich merke, dass ich bi bin. Diese Frau würde mir bis ans Lebensende reichen, ohne dass ich einen Mann vermissen würde und es wäre mir schnurz, wenn ich von allen als lesbisch gelesen würde. Mit Klischee-lesbisch-sein habe ich nicht viel gemeinsam und bin auch relativ heteronormativ - zumal ich mich ja zu 80-90% in Männer verliebe. Und ja, ich habe es dadurch in der Gesellschaft einfacher. Homophobe sind dann so'n bisschen beruhigt, wenn die ja auch mit Männern kann und nehmen das zwischen Frauen eh nicht für voll. Ist natürlich auch diskriminierend aber könnte hier oder da Gewalt verhindern. Das Lesben und Schwule es da schwerer haben ist aber nicht meine Schuld und ändert auch nichts an der Glaubwürdigkeit meiner sexuellen Orientierung.
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#8 LegatProfil
#9 Nesiree DickAnonym
  • 11.08.2021, 21:03h
  • Rafi Rachek ist derzeit einziger Vertreter der queeren Community?

    Und was ist mit Papis Loveday, Guuuuurls???

    P.S.: Er hat auch gay guys im Abo bei Insta, also tatsächlich und echt GAY.
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#10 StellungnahmeAnonym
  • 12.08.2021, 00:18h
  • Antwort auf #2 von True
  • Von mir ist der #2 Kommentar.
    Als Teil der Community liegt mir nichts ferner als Biphobie o.ä.! Im Gegenteil ich setze mich dagegen ein. Entschuldigt, wenn ich dennoch den Eindruck geweckt habe.
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