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San Francisco
Trauer um James Hormel
Der erste offen schwule US-Botschafter ist mit 88 Jahren gestorben. Der Mitbegründer der Human Rights Campaign war 1997 von Bill Clinton nominiert worden – die Republikaner leisteten zwei Jahre Widerstand.

James Hormel war von 1999 bis 2001 Botschafter der Vereinigten Staaten in Luxemburg (Bild: Michael Nguyen)
- 14. August 2021, 01:44h - 1 Min.
James Hormel, der erste offen schwule US-Botschafter, der die USA von 1999 bis 2001 in Luxemburg vertrat, ist tot. Der Philanthrop und Bürgerrechtsaktivist aus Kalifornien starb am Freitag im Alter von 88 Jahren in San Francisco.
Sein Ehemann Michael Nguyen war an Hormels Seite, wie der "San Francisco Chronicle" berichtete. Die kalifornische Senatorin Dianne Feinstein würdigte Hormel als "inspirierende Figur". Er habe sich in seiner Heimat und im Ausland für LGBTI-Rechte eingesetzt.
/ SenFeinsteinTapped to be the ambassador to Luxembourg by President Clinton in 1997, he was the first openly gay person to serve as an ambassador. While his nomination was controversial at the time, his service was distinguished and helped advance LGBTQ rights both at home and abroad.
Senator Dianne Feinstein (@SenFeinstein) August 13, 2021
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Die Republikaner blockierten zwei Jahre Hormels Berufung
1997 hatte der damalige US-Präsident Bill Clinton mit Hormel erstmals einen offen homosexuellen Menschen für einen Posten als Botschafter*in nominiert. Fast zwei Jahre blockierten Konservative die Berufung des wohlhabenden Industriellensohnes im Bestätigungsverfahren des Senats. Erst 1999 wurde Hormel vereidigt und nach Luxemburg entsandt.
Aus seiner ersten Ehe, die 1965 geschieden wurde, hatte Hormel fünf Kinder. Ab den Siebzigerjahren lebte der Rechtswissenschaftler und Mitbegründer der Bürgerrechtsorganisation Human Rights Campaign in San Francisco. Dort engagierte er sich in Bereichen wie Aidsforschung und Kulturarbeit. (cw/dpa)
Links zum Thema:
» Statement der Human Rights Campaign zum Tod Hormels













