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"Promi Big Brother": Pascal Kappés rausgewählt

Nach Rafi Racheck muss auch Pascal Kappés die Koffer packen: Das Sat.1-Publikum wollte den 31-Jährigen nicht länger sehen.


Pascal ist nach seinem Rausschmiss den Tränen nahe (Bild: Sat.1)

Der offen bisexuelle Influencer Pascal Kappés musste am Montagabend bei "Promi Big Brother" packen. Der frühere "Berlin – Tag und Nacht"-Darsteller hatte neben neben dem 46-jährigen Antiquitätenhändler Paco Steinbeck und der 32-jährigen Fußballerfrau Ina Aogo auf der Nominierungsliste gestanden. Am Ende erhielt Kappés die wenigsten Anrufe und SMS-Nachrichten der Zuschauer*innen.

"Es ist natürlich eine schwierige Situation", so Pascal Resümee in "Promi Big Brother – Die Late Night Show" mit Melissa Khalaj und Jochen Bendel, die nach der regulären Sendung bei Sat.1 ausgestrahlt wird. "Man kommt als Nachrücker rein, gewöhnt sich an die Menschen. Man hat so gewisse Normalitäten wieder an sich, wie Umarmen, wie nebeneinander pennen und sowas."

Pascal war erst am 11. August, also eine Woche nach dem Start der Staffel, in die Realityshow eingestiegen (queer.de berichtete). Insgesamt verbrachte er damit nur drei Tage im Big Planet, dem Luxusbereich, und drei Tage im Weltall, dem armen Bereich. Pascal belegte mit seiner Rauswahl den 14. Platz unter 18 Teilnehmer*innen.

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Insgesamt zog Pascal eine positive Bilanz seines "Big Brother"-Auftritts: "Das war mit Abstand das geilste und überhaupt beste Gefühl und die beste Erfahrung meines absolut ganzen Lebens." Dies werde ihn den Rest seines Lebens prägen.

Rausgewählt, weil er zu ehrlich war?

Als Grund, warum er so früh rausgewählt worden sei, nannte Pascal seine Ehrlichkeit: "Ich glaub halt, man polarisiert natürlich", so der 31-Jährige. "Wer auch hundert Prozent ehrlich ist und sagt, was er denkt, muss natürlich auch damit rechnen, dass er irgendwo Gegenstimmen kriegt."

In der Show baute Pascal vor allem eine besondere Beziehung zum 75-jährigen Gameshow-Onkel Jörg Draeger auf. Nicht verstanden hatte er sich mit der 43-jährigen Reality-Darstellerin Danni Büchner (Pascal: "Sie ist eine Narzisstin").

Pascal hatte vor wenigen Tagen auch mit dem tränenreichen Geständnis für Aufsehen gesorgt, dass er seinen dreijährigen Sohn ein Jahr lang nicht gesehen habe. Hintergrund ist, dass er mit der von ihm geschiedenen Mutter Denise wegen Geschehnissen keine Bindung habe aufbauen können. "Das erste Jahr habe ich ihn drei, vier Mal gesehen, letztes Jahr gar nicht, weil ich mich nicht bereit gefühlt habe", so Pascal. Es sei auch schmerzhaft, dass der Sohn den neuen Ehemann seiner Ex bereits als Vater anspreche: "Er nennt ja Henning schon Papa. Er war im Kinderwagen und ruft auf einmal 'Papa' und guckt Henning an. Das war ein Schlag in die Fresse. Das tut weh. Aber ich kann es ihm nicht ankreiden."


Kandidat Pascal beim Duell "Sternenbrücke" (Bild: Sat.1)

Im Frühjahr 2020 hatte sich Pascal als bisexuell geoutet (queer.de berichtete).

Zwei Tage vor Pascals Rauswurf wurde bereits der offen schwule Rafi Racheck vom Sat.1-Publikum aus der Show herausgewählt (queer.de berichtete). Letzter Vertreter der LGBTI-Community ist damit Topmodel Papis Loveday, der bei "Promi Big Brother" erstmals öffentlich über seine Erfahrungen mit Homophobie und Rassismus sprach (queer.de berichtete).

"Promi Big Brother" läuft täglich bis zum Finale am 27. August bei Sat.1. Der Sendestart variiert zwischen 20.15 Uhr und 23.15 Uhr. (cw)



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