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RTL-Vertrag

"Die Bachelorette": Homophober Witz kostet 5.001 Euro

In ihrem Vertrag müssen sich die "Bachelorette"-Jungs laut einem Medienbericht zu anständigem Verhalten verpflichten. So können Hass-Tiraden teuer werden.


Die Bachelorette Maxime turtelt mit ihren Jungs (Bild: TVNOW)

Die 22 Jungs, die in der aktuell laufenden achten Staffel der "Bachelorette" um das Herz von Maxime Herbord kämpfen, müssen einen Vertrag mit vielen Klauseln unterzeichnen – unter anderem ist Homophobie verboten. Das berichtete die "Bild"-Zeitung (Bezahlartikel) am Montag. Demnach sind nicht nur sexistische oder rassistische Witze untersagt, sondern auch Witze über die sexuelle Orientierung von Personen. Bei Verstößen droht den Teilnehmern eine Strafzahlung in Höhe von 5.001 Euro.

Laut dem Bericht werden viele weitere Verhaltensweisen mit dieser Geldbuße geahndet – so ist es etwa den Männern verboten, die Bachelorette oder andere Kandidaten zu beschimpfen, sollte man den Ausgang einer Episode oder der Serie nicht gut heißen. Auch der Sender RTL darf demnach nicht beschimpft werden.

Auch Bachelorette-Anstarren ist untersagt

Weitere Klauseln: Die Männer dürfen laut "Bild" die Bachelorette nicht bedrängen, was selbst unangenehmes Anstarren einschließt. Sie dürfen außerdem während der Produktion nicht dicker oder dünner werden und niemanden in der Show anschreien oder beleidigen. Zudem müssen sie vor Drehstart ein Führungszeugnis ohne Eintrag vorlegen und tragen bei sexuellen Kontakten das gesundheitliche Risiko selbst. Vorherige Pornoerfahrungen sind verboten. Bei Verstoß gegen die Corona-Quarantäne droht außerdem eine Geldstrafe in Höhe von mindestens 100 Euro. RTL wolle sich laut "Bild" zu dem Bericht nicht äußern.

Die Realityshow "Die Bachelorette" wurde in Griechenland aufgezeichnet und wird derzeit ausgestrahlt. Sie wird immer mittwochs um 20.15 Uhr bei RTL gezeigt. Außerdem ist sie im Streamingportal TVNOW erhältlich.

Das Konzept der Datingshow "Der Bachelor" (Junggeselle) und "Die Bachelorette" ( Junggesellin) basiert auf einem amerikanischen Format. Erst im April sorgte Bachelor Colton Underwood aus der 23. Staffel der US-Show für Aufsehen, als er sich als schwul outete (queer.de berichtete). In der 2019 ausgestrahlten Staffel war der frühere Footballspieler als gläubiger Christ vorgestellt worden, der noch Jungfrau sei, weil er erst "die Richtige" finden wolle. Bereits vor seinem Ritterschlag zum Bachelor hatte Underwood als Kandidat bei "The Bachelorette" und bei "Bachelor in Paradise" teilgenommen. (cw)



#1 GodzillaAnonym
  • 17.08.2021, 13:04h
  • Ich schau sowas nicht, da ich das Konzept nicht ab kann.
    Die Klauseln mit dem Gewicht und der Erfahrung in der Pornobranche haben wohl eher keinen Bestand, ich denke die sind nichtig. Zumal ich diese Bestimmungen auch menschlich gesehen daneben finde.
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#2 daVinci6667
  • 17.08.2021, 18:29h
  • Wer denkt denn immer noch diese geilen Jungs seien alle Hetero? Homophobe Witze dienen nur dazu von sich abzulenken
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