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Traumurlaub um die Ecke: Pride und Strand in Dänemark

Mit WorldPride und EuroGames ist die dänische Hauptstadt Kopenhagen derzeit das Zentrum der queeren Welt. Doch unser Nachbar im Norden hat noch viel mehr zu bieten – zu jeder Jahreszeit!


Hand in Hand in den Urlaub… (Bild: Daniel Rasmussen)
  • 18. August 2021, 10:23h, noch kein Kommentar

Das hat es in der queeren Welt noch nie gegeben: Noch bis 22. August steigen in Kopenhagen gleichzeitig der WorldPride, also der weltweite Haupt-CSD, und die EuroGames, also die queere Kontinentalolympiade (queer.de berichtete). Dänemark ist aber nicht für urbanes Feiern zu haben.

Gerade für queere Tourist*innen sollte das Königreich, das gerade mal so groß wie Niedersachsen ist, die erste Adresse sein: Immerhin hatte Dänemark 1989 als erstes Land homosexuelle Partnerschaften mit einem Lebenspartnerschaftsgesetz anerkannt. Die schläfrigen Deutschen brauchten dafür zwölf Jahre länger, die noch schläfrigeren Österreicher*innen ließen sich sogar 21 Jahre Zeit. Das dänische Fremdenverkehrsamt hat für queere Gäste eigens eine informative Website eingerichtet.

Die offenherzige Art und die Toleranz der Dän*innen mögen Tourist*innen ins Land locken, aber auch die Natur hat das Land reicht beschenkt: Das kleine Königreich hat mit Nord- und Ostsee auf kleiner Fläche gleich zwei Meere im Angebot. Über tausende Kilometer ziehen sich gut ausgebaute Küsten. Mit Auto oder Zug ist diese Region von Deutschland aus sehr leicht zu erreichen – so kann man entspannt in den Urlaub starten.

Surfen, Inselhopping oder Camping

Von Rudbøl an der deutsch-dänischen Grenze bis Skagen, dem nördlichsten Punkt Dänemarks, zieht sich etwa allein die Nordseekisten hin. Hier sind – abseits des Trubels von Kopenhagen – gemütliche oder romantische Spaziergänge ebenso möglich wie Surf- und Sportmöglichkeiten. Dabei bietet sich eine einzigartige Flora und Fauna. Auch wunderschöne Sonnenuntergänge gehören dazu. Besonders empfehlenswert ist etwa ein abendliches Picknick mit Blick auf das Unesco-Weltnaturerbe Wattenmeer.


Camping-Idylle in Møns Klint (Bild: LABAN Stories)

Sogar fast 6.600 Kilometer Küste bietet die dänische Ostsee. Besonders empfehlenswert ist ein Inselhopping, auf dem man die Eigenheiten der Landschaft erkunden kann.

Dänemark besticht dabei auch durch eine große Auswahl an Campingplätzen und – je nach Vorliebe – eher einfachen oder luxeriösen Lauben. Beispielsweise haben Besucher*innen alleine an der Ostseeküste die Wahl unter 3.000 Ferienhäusern. Preislich ist dabei für jeden etwas dabei: Ein Ferienhaus mit sechs Personen gibt es etwa für eine Woche schon ab 250 Euro. (cw)