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Katholische Kirche

Papst nimmt Rücktritt von onanierendem Bischof an

Letzte Woche war in sozialen Medien ein Video aufgetaucht, das den brasilianischen Bischof Tomé Ferreira da Silva offenbar beim virtuellen Sex mit einem anderen Mann zeigte.


Tomé Ferreira da Silva ist kein Bischof mehr

Papst Franziskus hat das Rücktrittsgesuch von Tomé Ferreira da Silva, dem Bischof der brasilianischen Diözese São José do Rio Preto, angenommen. Das teilte der Vatikan am Mittwoch mit. Eine Woche zuvor war in sozialen Netzwerken ein kurzer Ausschnitt eines Videos aufgetaucht, das ihn offenbar halbnackt bei einem Video-Telefonat mit einem anderen Mann zeigte. Darauf soll auch zu sehen gewesen sein, wie sich Ferreira selbst befriedigte.

Laut der Zeitung "Diário da Região" habe der Bischof bestätigt, dass er auf der Aufnahme zu sehen sei. Der Bischof erklärte zudem, das Video sei illegal weitergegeben worden – deshalb habe er die lokale Polizei eingeschaltet.

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Vatikan ermittelte bereits gegen Bischof

Der Vatikan hatte offenbar bereits 2018 gegen den Bischof ermittelt, weil er Berichte sexueller Gewalt durch Priester ignoriert habe. Er soll außerdem sexuelle Botschaften mit einem jungen Mann ausgetauscht haben. Daraufhin war er als Regionalkoordinator und Repräsentant der Kirchenprovinz Ribeirão Preto zurückgetreten, durfte seinen Bischofs-Job aber behalten.

Wie die Nachrichtenagentur AP berichtete, war Ferreira zuvor bereits 2015 der Korruption beschuldigt worden. Er soll "einen großen Betrag" aus dem Kirchenvermögen genommen und seinem Fahrer gegeben haben, mit dem er demnach auch intim gewesen sei.

Die Entscheidung, den Bischof von seinem Amt zu entfernen, erfolgte sehr schnell. Der Vatikan reagiert normalerweise erst nach Wochen oder Monaten auf Rücktrittsgesuche von Bischöfen.

Homosexuelles Begehren ist laut der katholischen Lehre immer eine Sünde. Deshalb verbietet die Kirche bis heute, gleichgeschlechtliche Paare zu segnen, selbst wenn sie verheiratet sind. Erst vor wenigen Tagen bekräftigte der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki das Verbot in einem Interview (queer.de berichtete). Dagegen hat die Kirche kein Problem damit, Waffen, Autos oder Haustieren einen Segen zukommen zu lassen. (cw)

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#1 AtreusEhemaliges Profil
  • 20.08.2021, 14:39h
  • Klassische Prioritätensetzung des achso fortschrittlichen Franziskus:

    Marx, der hundertfache Kindervergewaltigungen vertuscht und die Vergewaltigerschweine versetzt und weiter vergewaltigen hat lassen, wird der Rücktritt untersagt!

    Franziskus selbst verweigert der First Nation Kanadas angesichts mehrerer gut gefüllter Massengräber mit indigenen Kinderleichen der eigenen Schutzbefohlenen die öffentliche Entschuldigung!

    Ein Bischof wichst einvernehmlich mit einem erwachsenen Mann vor der Kamera...
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#2 queergay
  • 20.08.2021, 17:16h
  • Meiner Ansicht nach kann der Herr Bischof sein privates Erotik-Leben so gestalten, wie er es möchte. Allerdings geht es gar nicht, wenn er offiziell ganz andere Sex-Dogmen und Verhaltensweisen vertritt und für andere verordnend predigt. Das wäre nur bigott und verlogen. Und eine Entnahme von Kirchengeldern für sich privat ist erst recht nicht hinnehmbar.
    Tipp: Bishop go home.
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#3 MagsAnonym
  • 20.08.2021, 17:30h
  • Ich finde es sollten einfach alle sogenannten Würdenträger zurücktreten. Dann wäre Ruhe.
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