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Corona-Pride

Mehr als hundert Gruppen für CSD-Demonstration in Köln angemeldet

Am Wochenende demonstrieren queere Aktivist*innen im Rahmen des ColognePride wieder für LGBTI-Rechte. Teilnehmen dürfen nur Geimpfte, Genesene sowie Getestete.


"Party like it's 2019" ist auch im zweiten Corona-Jahr nicht möglich (Bild: ColognePride)

Für die Demonstration zum diesjährigen Christopher Street Day in Köln haben sich mehr als hundert Gruppen, Vereine und Organisationen angemeldet. "Wir freuen uns sehr über die positive Anmelderesonanz der Teilnehmenden", erklärte der Verein Kölner Lesben- und Schwulentag (KLuST), der den CSD veranstaltet, am Montag. Unter dem Motto "FÜR MENSCHENRECHTE – Viele. Gemeinsam. Stark!" sollen an diesem Sonntag tausende Menschen auf einer coronabedingt abgeänderten Strecke vom Bayernring zum Deutzer Bahnhof ziehen.

Am Demonstrationszug teilnehmen dürfen nur Geimpfte, Genesene und negativ auf das Coronavirus Getestete. Zudem müssten die üblichen Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden, wie die Veranstalter*innen erklärten. Auf den Wägen sei die maximale Zahl der Mitfahrenden reduziert worden.

Diese Regeln gelten jedoch nicht für das Publikum: "Bei der geänderten Strecke ist wesentlich mehr Platz für die Zuschauenden vorhanden, womit das Abstandhalten vereinfacht wird", so der KLuST. Zusätzlich soll die Demonstration live über die sozialen Netzwerke übertragen werden.

CSD-Veedel mit Einlassbeschränkungen

Rund um die Lanxess-Arena soll von Freitag bis Sonntag außerdem ein "CSD Veedel" entstehen, also ein Viertel "für alle Menschen, egal woher sie kommen, wie sie aussehen und wen sie lieben". Dort wird es eine Hauptbühne mit Programm geben, eine Kultur- und Tanzbühne, eine Picknickwiese sowie Bierwagen und Info- und Verkaufsstände. Das Programm der Hauptbühne zeigt der CSD ebenfalls per Stream in sozialen Medien.

Am Wochenende gibt es ein buntes Programm auf der Hauptbühne in unserem CSD-Veedel. Hier findet ihr das Programm – ohne...

Posted by Cologne Pride on Monday, August 23, 2021
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Zum CSD-Veedel gibt es Zugang nur für Geimpfte, Genesene oder Getestete. Am Zugang West befindet sich zudem auch ein Corona-Testzentrum. Innerhalb des Geländes gelten die AHA-Regeln – sollte Abstandhalten nicht möglich sein, etwa am Eingang, muss eine Schutzmaske getragen werden.


(Bild: ColognePride)

Das zwei Wochen dauernde Rahmenprogramm wird noch über die CSD-Demo hinaus bis zum 5. September laufen. Es bietet nach Angaben der Organisator*innen dieses Mal "vielen interessante, diverse und politische Veranstaltungen der verschiedensten Arten". Alle Events sind auf der Homepage colognepride.de aufgeführt.

Um die queere Community während des CSDs sichtbarer zu machen, wurde unter anderem erneut die Deutzer- und Zoobrücke mit Regenbogenfahnen beflaggt. (AFP/dk)

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#1 DannyyAnonym
  • 23.08.2021, 19:11h
  • Mir ist völlig unverständlich, dass die 3G-Regeln nicht für das Publikum gelten sollen. Die stehen doch nur dichtgedrängt und mit wenig Abstand zum Zug. So kann das zum Himmelfahrtskommando werden.
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#2 KopfschüttelAnonym
#3 N8EngelProfil
  • 23.08.2021, 22:31hWenden
  • Antwort auf #1 von Dannyy
  • Ich sch... auf die 3G Regel und werde nicht hingehen. Bei Inzidezen von über 100 muss ich das Risiko nicht haben, weil es auch vorkommt, das Geimpfte erkranken. Danke, ich muss nicht ausprobieren, wie gut mich die Impfung schützt.
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#4 AntiRegulierElseAnonym
  • 24.08.2021, 08:38h
  • Antwort auf #3 von N8Engel
  • Verstehe ja wirklich, dass einem Menschenmassen immer noch unangenehm sind.
    Aber kann man dann nicht ein bisschen selbst auf Abstand achten und diese Massen einfach umgehen? Das geht bei der Paradenstrecke definitiv.
    Niemand zwingt einen, in einen wild rasenden Mopp zu springen.
    Ohne Eigenverantwortung des Einzelnen kommen wir nie mehr aus der ganzen Sache raus.
    NL macht es uns vor. Hier ist jeder zum Mitdenken/Mithandeln aufgerufen und es klappt.
    Bin froh, dass sie den längsten, buntesten und schönsten CSD Deutschlands trotz allem durchführen.
    Alle, die Angst haben, Massen nicht mehr zu entkommen, können ja zu Hause bleiben aber müssen nicht auch noch Stimmung dagegen machen.
    Aber der vermeintlich typisch Deutsche will lieber wieder mehr Regeln und noch lieber Verbote. und zwar für alle. Owei
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#5 KopfschüttelnAnonym
  • 24.08.2021, 09:18h
  • Antwort auf #4 von AntiRegulierElse
  • Weder die Corona-Krise, noch die Maßnahmen sind typisch deutsch!!!
    Die Krise ist noch immer nicht vorüber, und die Zahlen steigen wieder. Wie kann man da Solidarität erwarten, wenn man sich unsolidarisch denen gegenüber verhält, die auch gerne Veranstaltungen organisieren würden, aber es noch nicht dürfen und Einbußen haben?
    Wie kann man so naiv sein und glauben, das Problem löst sich dadurch, indem man die Veranstaltung um 2 Monate verschiebt?
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#6 AntiRegulierElseAnonym
  • 24.08.2021, 09:41h
  • Antwort auf #5 von Kopfschütteln
  • Aber was ist denn daran unsolidarisch, wenn ich als Geimpfte hingehe und selbst darauf achte, dass ich Abstand zu großen Massen halte und ggf. eine Maske trage?
    Ich schalte doch, nur weil ich teilnehme, nicht mein Hirn aus?
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#7 N8EngelProfil
  • 24.08.2021, 09:43hWenden
  • Antwort auf #4 von AntiRegulierElse
  • Du hast mich falsch verstanden. ich spreche für mich. Ich bin weder befähigt noch befugt für Dich oder sonstwen zu sprechen. Mir sind die Bilder vom CSD in Berlin noch in Erinnerung, also treffe ich für mich die Entscheidung, weil ich das Risiko für zu hoch halte. Triffst Du eine andere Entscheidung, ist das auch in Ordnung.
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#8 AntiRegulierElseAnonym
  • 24.08.2021, 09:45h
  • Antwort auf #5 von Kopfschütteln
  • Und ja, die Fälle steigen wieder. Aber die Krankenhäuser sind bei weitem nicht so voll wie bei der letzten Welle und Todesraten gehen zum Glück zurück.
    Irgendwann bleibt uns eben nichts anderes übrig, dass wir öffnen, aber jeder selbst für sich die Risiken abwägt und ggf. zurecht sehr vorsichtig bleibt.
    Aber es ist gut, dass wir uns nach und nach wieder an Veranstaltungen ranwagen und Konzepte finden, so wie in Köln das Queer-Veedel.
    Allen Unkenrufen und Miesepetras zum Trotz!
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#9 AntiRegulierElseAnonym
  • 24.08.2021, 09:51h
  • Antwort auf #7 von N8Engel
  • Mit der Aussage kann ich sehr gut leben.
    Mir geht es darum, dass dann beide Einstellungen akzeptiert werden, ohne Einschränkungen zu fordern.
    Du bleibst zu Hause, das kann ich verstehen und akzeptieren und werte es auch nicht.
    Das Gleiche muss aber dann auch für die gelten, die solche Events allen Widrigkeiten zum Trotz auf die Beine stellen sowie die, die verantwortungsvoll teilnehmen und Spaß haben.
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#10 KopfschüttelnAnonym
  • 24.08.2021, 10:10h
  • Antwort auf #6 von AntiRegulierElse
  • "Abstand", so wie in Berlin? Läuft jeder dann mit "einer Armlänge Abstand"? Gibt es einen Einlass mit Personenbegrenzung und 3G-Kontrolle?
    Natürlich muss es irgendwann weitergehen.
    Wenn man aber zu früh vorprescht und die Zahlen wieder steigen, dann gehen
    a) die Maßnahmen wieder los
    b) die Diskussion wieder los, wieso "die da das dürfen, die anderen aber nicht.?

    Wieso dürfen Künstler nicht auf Tour gehen und Konzerte in kleinem Rahmen geben? Möchten die CSD-Veranstalter die Diskussion (wieder) lostreten?
    Was wird wohl am 11.11. los sein, wenn die Leute nicht feiern dürfen, dann aber mit dem Finger auf den CSD zeigen "aber die durften das"? Tolle PR!

    Ist das der Sache dienlich? Da ist es bestimmt nicht damit getan zu sagen "ich nehme selbstverantwortlich teil" oder "ich bleibe daheim",
    weil die negative PR auf die ganze Community zurückfällt!
    Und da fühle ich mich NICHT vertreten.
    Während man sich anderswo darüber streitet, ob es ok ist, wenn eine linke Jugend einen CSD-Marsch im ganz kleinen Rahmen veranstaltet. Sorry, da wird es lächerlich.

    Aus Sicht der Mehrheit ist das einfach eine Großdemo wie andere auch, die eine negative PR abgeben. Möchte man sich diesen Leuten einreihen?
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