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Start des CSD-Wochenendes in Köln

"Dass das hier trotz Corona möglich ist, ist einfach großartig"

Der nordrhein-westfälische Vize-Ministerpräsident Joachim Stamp (FDP) eröffnete am Freitagabend das "CSD-Veedel" in Köln. Trotz Regenwetters kamen Tausende Menschen.


Aufmarsch der weißen Männer: Joachim Stamp (FDP), stellvertretender Ministerpräsident des Landes NRW und Minister für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration, eröffnete am Freitagabend zum vierten Mal den Kölner CSD (Bild: MKFFI)

Mit mehreren tausend Teilnehmer*innen ist das Christopher-Street-Day-Wochenende in Köln gestartet. "Dass das hier trotz Corona möglich ist, ist einfach großartig", sagte der stellvertretende Ministerpräsident Nordrhein-Westfalens, Joachim Stamp (FDP), am Freitagabend auf der Bühne im "CSD-Veedel". Nach Schätzungen der Veranstalter*innen kamen trotz Regenwetters etwa 4.000 bis 5.000 Menschen zur Eröffnung.

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"Sichtbarkeit ist eine der stärksten Waffen, die wir besitzen", sagte Jens Pielhau vom Vorstand des Kölner Lesben- und Schwulentages (KLuST) bei der Eröffnungsfeier. Deshalb sei es so wichtig, diese nun wieder herzustellen. "Wir sind auch für diejenigen hier, denen die Möglichkeit der Sichtbarkeit genommen worden ist."

Das "CSD-Veedel" ersetzt das Stadtfest

Das "CSD-Veedel" (Veedel ist das kölsche Wort für Stadtviertel) findet auch am Samstag (ab 13 Uhr) und am Sonntag (ab 12.30 Uhr) rund um die Lanxess-Arena statt. Es ersetzt das Stadtfest, das traditionell in den engen Straßen der Innenstadt veranstaltet wird. Im "CSD-Veedel" erwartet die Besucher*innen ein Programm auf mehrere Bühnen (mehr Infos im PDF-Programmheft). Einlass erhalten nur Menschen, die geimpft, genesen oder getestet sind. Am Sonntag gibt es beim Veedel auch eine Impfaktion (queer.de berichtete).

Eine tolle Stimmung im CSD-Veedel! Sowohl das Programm auf der Hauptbühne, wie auch die Dance-Stage sind MEGA! Tolle...

Posted by Cologne Pride on Friday, August 27, 2021
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Ebenfalls am Sonntag wird das CSD-Wochenende mit einer großen Demonstration beendet. Die Parade, die als größte CSD-Parade in Deutschland gilt, hatte 2019 nach Angaben des KLuST 1,2 Millionen Menschen angezogen. Im vergangenen Jahr gab es wegen der Corona-Pandemie nur eine Fahrraddemo.

10.000 Menschen zur Parade am Sonntag erwartet

Für die CSD-Demo haben sich in diesem Jahr 100 Gruppen angemeldet, die Veranstalter*innen erwarten 10.000 Besucher*innen (queer.de berichtete). Die Parade-Route wurde dieses Jahr wegen der Corona-Krise verändert – sie führt nicht wie früher durch enge Gassen der Innenstadt, sondern über breitere Straßen. Die Demo beginnt am Sonntag um 12 Uhr an der Ecke Bayernstraße/Ubierring. Teilnehmende müssen geimpft, genesen oder getestet sein. Auf Paradewagen, auf denen gewöhnlich eng getanzt wird, gelten außerdem die Abstandsregeln. Zuschauer*innen am Straßenrand müssen aber keine 3G-Regeln einhalten.


Bild: ColognePride

Die Polizei wird bereits ab 7 Uhr Teile der Rheinuferstraße für den motorisierten Verkehr in beiden Richtungen sperren, ab 11 Uhr wird auch die Deutzer Brücke in Fahrtrichtung Innenstadt nicht mehr befahrbar sein.

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach riet Menschen, die nicht gegen Covid-19 geimpft sind, dem ColognePride freiwillig fernzubleiben (queer.de berichtete). Bühnenprogramm und Parade überträgt der CSD auch bei Facebook und Youtube. (cw/dpa)

Twitter / carsten_fiedler | Der "Kölner Stadt-Anzeiger" veröffentlichte zum CSD eine queere Schwerpunktausgabe
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#1 AuftaktAnonym
#2 LegatProfil
#3 KopfschüttelAnonym
#4 LegatProfil
  • 28.08.2021, 10:35hFrankfurt am Main
  • Antwort auf #3 von Kopfschüttel
  • Frage: Wie weit würdest du gehen, um jeder möglichen Fake News Instrumentalisierung entgegenzuwirken? Wie weit möchtest du gehen, um den Rechten Lügnern entgegenzukommen in der Hoffnung, dass sie irgendwann schon damit aufhören werden dich zusammenzutreten, wenn du nur unterwürfig genug bist?
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#5 janxAnonym
  • 28.08.2021, 10:41h
  • Antwort auf #3 von Kopfschüttel
  • "Kopfschüttel" in der Tat. Wie kann man sich sein Leben nur so von vorauseilendem Gehorsam definieren lassen und die absichtliche Fehlinterpretation anderer gleich antizipieren? Als ob dann nicht andere Dinge gefunden würden, die man ins Feld führen kann.
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#6 KaiJAnonym
#7 KopfschüttelAnonym
  • 28.08.2021, 10:49h
  • Antwort auf #4 von Legat
  • Du nennst es Unterwürfigkeit, andere nennen es Voraussicht. Man will den CSD ja unbedingt in dieser Lage durchführen, dann muss man auch mit den Diskussionen leben, die dadurch ausgelöst werden.
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#8 KaiJAnonym
  • 28.08.2021, 11:14h
  • Antwort auf #7 von Kopfschüttel
  • Du solltest schon mehr Mut zur Wahrheit haben. Um die geht es, sei es um unsere queeren Rechte oder die Einhaltung der Corona-Regeln auf einem CSD. Die Wahrheit steht auf unserer Seite, die Lüge auf der anderen.
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#9 reeuqAnonym
  • 28.08.2021, 11:55h
  • Antwort auf #3 von Kopfschüttel
  • Auf die 3 G s wurde geachtet und die stehen draußen an frischer Luft. Also alles richtig gemacht.
    Wenn sich daran noch jemand stört, findet der eh irgendwas und wenn er was erfindet. Dem muss man keine Beachtung schenken und sich bestimmt nicht verbiegen lassen, nur weil irgendwelche homophoben oder verquerdenkenden Stinkmuffel das ausschlachten könnten.
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#10 3wtegdhfgAnonym
  • 28.08.2021, 12:07h
  • Tatsache ist, dass in NRW die Inzidenz explodiert.

    Was die NRW-Laschet-Regierung zulässt, ist verantwortungslos.

    Die Quittung kommt im Herbst und Winter.

    Es ist blöd hier ein Spielverderber zu sein, aber ich kann keine Massenveranstaltung in einer so katastrophalen Situation wie derzeit nachvollziehen. Da hilft auch 3G nicht, zumal die Schnelltests nicht genau sind. Außerdem können auch Geimpfte infiziert sein und das Virus dann an alle ungeimpften negativ Geteseten weitergeben. Es müssen nur ein oder zwei Leute infiziert sein und schwupps, hat man ein Superspreader-Event, was sich bis Herbst und Winter explosionsartig potenzieren wird. Jede Infektion mehr jetzt führt zu unzähligen Infektionen mehr später.

    Die aktuelle Situation in NRW ist bereits jetzt katastrophal, auch wenn die offziellen Zahlen mit Zeitverzug hinterherhinken. Viele Menschen denken nur wie die Situation jetzt ist und unterschätzen brutal wie es in ein paar Wochen sein wird. Wir steuern ungebremst in die Katastrophe. Virologen und Epidemiologen sind sich völlig einig.

    Wir sind quasi so dumm wie im Sommer 2020, weil wir denselben Fehler erneut machen.
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