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Fußball
DFB-Elf: Keine Regenbogenbinde beim Liechtenstein-Spiel
Vor dem WM-Qualifikationsspiel gegen Liechtenstein verzichtet die Nationalmannschaft auch auf eine erneute Protestaktion gegen die Missachtung von Menschenrechten im Gastgeberland Katar.
- 2. September 2021, 05:16h 2 Min.
Die Fußball-Nationalmannschaft verzichtet vor dem WM-Qualifikationsspiel gegen Liechtenstein auf eine erneute öffentliche Protestaktion gegen das Gastgeberland Katar. "Das bedeutet nicht, dass die Mannschaft nicht dafür stünde, was sie dokumentiert hat", sagte DFB-Pressesprecher Jens Grittner am Mittwoch in Stuttgart.
Auch wird der namentlich noch nicht benannte Vertreter von Manuel Neuer als Kapitän diesmal im Gegensatz zu den EM-Spielen in diesem Sommer keine Binde in den Regenbogenfarben tragen. "Es gilt aber immer noch das Bekenntnis, das mit der Binde zum Ausdruck kam", sagte Grittner.
"Das sind Botschaften, die immer gelten"
Die Spieler stünden immer noch für die unverhandelbare und universelle Gültigkeit von Menschenrechten ein. Gleiches gelte für das Trainerteam, betonte der neue Bundestrainer Hansi Flick vor seiner Premiere am Donnerstag (20.45 Uhr/RTL) in St. Gallen.
Im März hatte die DFB-Auswahl unmittelbar vor Beginn der WM-Qualifikationsspielen gegen Island, in Rumänien und gegen Nordmazedonien mit unterschiedlichen Aktionen die Einhaltung der Menschenrechte angemahnt und damit auch auf die Lage im Emirat Katar hingewiesen.
"Das sind Botschaften, die immer gelten", sagte Grittner, auch wenn nun nicht mehr vor jedem Spiel neue Aktionen folgen würden. Das tragen der Regenbogen-Binde aus Solidarität mit queeren Menschen sei eine spezielle Aktion im Pride-Monat Juni gewesen. Auch zu dieser Grundhaltung für ein selbstbestimmtes Leben aller Menschen bekenne sich die Mannschaft unverändert. (cw/dpa)














Keine Ahnung wie sowas gehen kann, aber geht.