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- 06. Dezember 2005 2 Min.
Los Angeles (queer.de) - In den USA sorgt ein "Coming-out" von Tom Cruise (43) in einer Episode der Zeichentrickserie "South Park" für Wirbel. Der Schauspieler versteckt sich in der Folge "Trapped in the Closet" in einem Schrank und weigert sich aus diesem herauszukommen. Die Amerikaner benutzen die Redewendung "Coming Out of the Closet" (aus dem Schrank herauskommen) auch für das Coming-out als Homosexueller. Doch Cruise bleibt nicht lange alleine: Ex-Frau Nicole Kidman beschwört ihn endlich "herauszukommen" und fragt "ob das Ganze lang genug gedauert hätte." Auch Kollege John Travolta und R&B-Sänger R. Kelly gesellen sich zu ihm, schließen sich mit im Schrank ein und wiederholen einhellig das sie nicht mehr herauskommen wollen. Mehrere Medien wie "queerday.com" munkeln nun, ob Tom Cruise die "South-Park"-Macher verklagt. Dabei ist der eigentliche Hintergrund der Folge ein ganz anderer: Beißende Kritik an Scientology, der Glaubensgemeinschaft der Cruise und Travolta angehören. Das Ergebnis eines Persönlichkeitstests zeigt, dass eine der Hauptfiguren (Stan) depressiv ist. Er begibt sich auf die Suche nach einer Religion, die ihm helfen kann, und einige religiöse Führer erkennen in ihm einen "Auserwählten". "Trapped In The Closet" wurde bislang nur im Rahmen der neunten Staffel von "South Park" am 16. November in den USA ausgestrahlt. In Deutschland laufen derzeit Folgen der siebten Staffel jeden Sonntag auf RTL. (jg)
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