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"Kampf der Realitystars"

"Ihr Scheiß-Bitches!": Gino Bormann rausgewählt, darf aber bleiben

Glück für den früheren "Prince Charming"-Kandidaten: Er erhielt zwar bei "Kampf der Realitystars" die meisten Stimmen von den anderen Teilnehmenden. Doch dann verkündet Moderatorin Cathy Hummels, dass die Abstimmung nicht zählt.


Gino alias Charlet kann nicht fassen, dass es noch nicht nach Hause geht (Bild: Screenshot RTLzwei)
  • 2. September 2021, 10:42h, noch kein Kommentar

Gino Bormann hat die am Mittwochabend bei RTLzwei ausgestrahlte achte Folge von "Kampf der Realitystars – Schiffbruch am Traumstrand" nur knapp überlebt: Nachdem die Neuankömmlinge Xenia Prinzessin von Sachsen und Rocco Stark die "Germany's Next Topmodel"-Kandidatin Aminata Sanogo aus der sogenannten Sala herausgewählt hatten, durfte die Gruppe über einen weiteren Exit entscheiden. Gino, der als sein Dragqueen-Alter-ego Charlet zur Abstimmung erschienen war, erhielt in der "Stunde der Wahrheit" die meisten Stimmen der Mitstreiter*innen.

Doch dann sagte Moderatorin Cathy Hummels schlicht: "Charlet, du hast die meisten Stimmen von der Gruppe. Aber wie ich bereits sagte, man weiß nie, was passiert. Das heißt, die Wahl der Gruppe wird in der heutigen 'Stunde der Wahrheit' keine Konsequenzen haben." Gino reagierte darauf mit Worten an seine Mitstreiter*innen: "Ihr Scheiß-Bitches! Dann haben wir ja ein bisschen Gesprächsbedarf." Auf Instagram kommentierte Gino die Wendung am Ende der Episode mit den Worten: "Ist euer Herz auch stehen gayblieben?"


Moderatorin Cathy Hummels verkündete, dass die Sendung mit Gino weitergeht (Bild: Screenshot RTLzwei)

Insgesamt hatte Gino vier von neun Stimmen erhalten. Willi-Herren-Tochter Alessia-Millane Herren stimmte beispielsweise für Gino und begründete dies mit den Worten: "Dich wähl ich aus dem Grund, weil du redest über andere ganz komisch. Du machst hier einen auf 'best friend'." Einige Begründungen erscheinen aber etwas eigenartig mit Blick auf Ginos sexuelle Orientierung: Jenefer Riili ("Berlin – Tag und Nacht") sagte etwa, es gebe "einfach so ein paar Werte und Prinzipien, die ich vertrete. Und die sind unter anderem, straight zu sein." Sie erklärte daraufhin, dass es ihr nicht passe, "wenn man zu anderen Leuten hingeht und da was erzählt". Modeunternehmerin Claudia Obert nannte als Grund für die Rauswahl: "Wir sind nie richtig warm geworden."


Charlet ist keine Freundin subtiler Gesten (Bild: RTLzwei)

Beim Einzug von Gino in Folge vier war es bereits um die sexuelle Orientierung des früheren "Prince Charming"-Kandidaten gegangen. Damals hatte sich der 33-Jährige ebenfalls verkleidet als Charlet vorgestellt. Kandidat Walther Hoffmann machte daraufhin abwertende Äußerungen über den schwulen Kandidaten. In der selben Folge wurde der frühere "Traumfrau gesucht"-Kandidat aus der Sendung rausgewählt (queer.de berichtete). (cw)