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Polizei bittet um Hinweise auf Täter

Düsseldorf: Jugendliche schlagen auf Mann mit Regenbogenmaske ein

Eine Gruppe von mutmaßlich 14- bis 16-Jährigen ist offenbar auf einen Mann losgegangen, weil er einen Mund-Nasen-Schutz in Regenbogenfarben trug.


Die Jugendlichen sollen den Mann nur angegriffen haben, weil er eine Maske wie diese trug

Die Düsseldorfer Polizei fahndet nach mehreren männlichen Jugendlichen, die einen Mann mutmaßlich aufgrund seines Mund-Nasen-Schutzes in Regenbogenfarben beleidigten und danach körperlich angriffen. Der Mann wurde durch die Attacke leicht verletzt. Der Staatsschutz hat – wie in Fällen von hassmotivierter Gewalt üblich – die Ermittlungen übernommen.

Nach Angaben der Polizei wurde das Opfer am Donnerstagvormittag im südlich gelegenen Stadtteil Benrath aus einer etwa siebenköpfigen Gruppe heraus beleidigt. Nach den bisherigen Ermittlungen war der Mann zu Fuß auf der Erich-Müller-Straße unterwegs, als ihm die Jugendlichen an der Kreuzung mit der Weststraße entgegenkamen. Nach einem kurzen Wortwechsel kam es zu einem Angriff durch die Minderjährigen. Nachdem ihm drei Jugendliche aus der Gruppe Schläge und Tritte versetzt hatten, flüchteten alle Personen laut Polizei in Richtung Benrather Schlossallee.

Täterbeschreibung

Die Flüchtigen werden wie folgt beschrieben: Sie sind dem äußeren Erscheinungsbild nach alle im Alter zwischen 14 und 16 Jahren. Einer der Angreifer ist etwa 16 Jahre alt und war mit einem dunkelblauen Kapuzenpulli mit roter Aufschrift sowie einer Jeanshose bekleidet. Er hat kurze braune Haare, braune Augen und trug eine blaue OP-Maske. Ein zweiter ist auch zirka 16 Jahre alt und trug einen hellblauen Kapuzenpulli mit V-Ausschnitt, dazu ebenfalls Jeans. Seine braunen Haare waren zur Seite gekämmt, über den Mund hatte er eine blaue OP-Maske gezogen. Auffällig an ihm soll ein heller Pigmentfleck, bzw. eine Narbe am linken Auge gewesen sein.

Hinweise von Zeug*innen werden erbeten an den Staatsschutz der Polizei unter Telefon 0211-8700. (pm/cw)



#1 LotiAnonym
  • 03.09.2021, 16:56h
  • Immer wieder geschehen solche Gewaltakte aus einer Gruppe heraus. Das finde ich erbärmlich und zudem feige. In Berlin habe ich bisher nur ganz wenige Personen mit einem Regenbogenmundschutz gesehen.
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#2 AtreusProfil
  • 03.09.2021, 17:25hSÜW
  • Solange die deutsche Politik und Justiz nicht willens ist, Hasskriminalität zu erfassen, kenntlich und strafverschärfend zu machen, wird sich an der Zahl vergleichbarer Übergriffe nichts ändern. Auch solange die Minister aktiv verhindern, dass Antisemiten, Verschwörungstheoretiker, Rassisten und Homophobe aus der Polizei entfernt werden und nachweisbare Strukturen als Einzeltaten abgetan und Aufarbeitung verhindert wird. Auch brauchen Richter einen neues Regelwerk.

    Ich erinnere stellvertretend an den Überfall auf einen Kippaträger vor dessen Synagoge, begangen durch einen Mann mit Hakenkreuztattoos und NS-Memorabilien in Rucksack und Hosentasche. Justiz: "Das beweist weder, dass der Mann Nazi ist, noch dass das ein rassistisch/antisemitisch motivierter Angriff war."
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#3 PetterAnonym
  • 03.09.2021, 17:46h
  • So weit sind wir in Deutschland schon, dass man wegen falscher Kleidung zusammengeschlagen wird.

    Aber wie sagte Angela Merkel:
    "Deutschland, ein Land in dem wir gut und gerne leben." Mit deren Gehalt, Dienstwagen und Chauffeur, Bodyguards, etc. mag das stimmen...
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#4 LotiAnonym
#5 KölnfischAnonym
  • 03.09.2021, 18:41h
  • ...am Donnerstagvormittag...
    Haben die Gruppenmitglieder nichts zu tun?
    Schule? Ausbildung? Arbeit?
    Vielleicht sind diese Leute für all das zu doof?
    Solche Angriffe geschehen fast immer aus einer Grupper heraus, denn nur so ist man stark.
    Eingebildete Stärke von jämmerlichen Feiglingen
    aus der Prollschicht, die offenbar Morgenluft wittert. Quo vadis, Deutschland?
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#6 WadimAnonym
#7 TimonAnonym
  • 03.09.2021, 19:28h
  • Jede Partei, die Homohass und Transhaas nicht zur Chefsache macht, uns weiterhin volle rechtliche Gleichstellung verwehrt, etc. ist für mich unwählbar.

    Wer nicht für alle Bürger da ist, hat in einer Regierung nichts zu suchen.
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#8 gastAnonym
  • 03.09.2021, 21:12h
  • Schon als ich diese Regenbogenmasken das erste mal sah, fühlte ich, das ist für gewisse Leute eine Art "Aufforderung" zum zuschlagen. Leute, seid vorsichtig! Aus Trotz oder um der Provokation willen oder um irgendeines "Stolzes willen" - spielt nicht mit eurer Gesundheit, mit eurem Leben.
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#9 zundermxeAnonym
  • 03.09.2021, 21:48h
  • Schockierend. Und dann noch in Benrath. Alles andere als ein Hotspot.
    Eher ruhig und entspannt... für Düsseldorfer Verhältnisse.

    Wieder mal einer der leider unzähligen Vorfälle, die zeigen, wie nötig Aufklärung und Arbeit an Schulen wäre. Wie nötig der Verzicht von Hass und Hetze durch Religionen und Politiker*innen wäre. Wie nötig vorbehaltlose Solidarität durch alle demokratischen Parteien wäre, indem sie Hetzer*innen in den eigenen Reihen ausschließen oder sich nicht faktisch mit diesen solidarisieren.
    Doch so lange, wie wir diese Hetze als Meinung zulassen und ggf. klein reden, so lange werden wir diese Nachrichten lesen müssen und sind dann auch letztlich eindeutig mitverantwortlich.
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#10 swimniAnonym
  • 03.09.2021, 22:07h
  • auch die kommunen könnten wichtiges leisten, dort aber ist die verhaltenheit etwas für uns zu tun besonders hoch.
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