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  • 06. Dezember 2005 44 1 Min.

Bern (queer.de) - Die Sprecherin der Christlichen Volkspartei der Schweiz, Monika Spring, hat ihr Amt nach einer Kritik am Papst aufgegeben. Laut Berichten der Schweizer Presse soll Spring gegenüber Journalisten gesagt haben, sie überlege sich einen Austritt aus der katholischen Kirche, denn der Papst sei ein "Depp". Die Haltung des Vatikans gegenüber Homosexuellen sei unverständlich, so Spring weiter, denn bei der katholischen Kirche handle es sich "um die größte Schwulenorganisation der Welt". Durch das Kondom-Verbot verurteile der Papst zudem zahllose Menschen "zum Tode" durch HIV-Infektionen. Die CVP gab an, es handle sich um eine Privatmeinung, die nicht die Haltung der Partei wiedergebe. Der Spruch Springs, die Medien dürften sie so zitieren, sei Ironie gewesen, verteidigte sich die Partei, die sich für die Äußerung entschuldigte. (nb)

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#1 fred49chAnonym
  • 06.12.2005, 16:45h
  • Solche starke Frauen brauchen wir, toll Frau Spring!!!
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#2 tomAnonym
  • 06.12.2005, 16:55h
  • Ist eine verlogene kriminelle Vatikan-Bande
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#3 RetoAnonym
  • 06.12.2005, 16:59h
  • ich gratuliere frau spring ebenfalls... sie hat mut bewiesen und hat ja nur recht. aber eben... trotzdem hat frau spring auf druck der partei hin gestern ihr amt als sprecherin der cvp 'freiwillig' per sofort zur verfügung gestellt.

    aber trotzdem hoffe ich, dass ihre aussage in unserem land noch etwas bewirken wird. fakt ist zum beispiel, dass in meinem nachbarsbezirk 8 (von 10) römisch-katholische kirchgemeinden einen schwulen pfarrer haben, und keiner steht dazu. es lebe die doppelmoral
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