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- 06. Dezember 2005 1 Min.
Bern (queer.de) - Die Sprecherin der Christlichen Volkspartei der Schweiz, Monika Spring, hat ihr Amt nach einer Kritik am Papst aufgegeben. Laut Berichten der Schweizer Presse soll Spring gegenüber Journalisten gesagt haben, sie überlege sich einen Austritt aus der katholischen Kirche, denn der Papst sei ein "Depp". Die Haltung des Vatikans gegenüber Homosexuellen sei unverständlich, so Spring weiter, denn bei der katholischen Kirche handle es sich "um die größte Schwulenorganisation der Welt". Durch das Kondom-Verbot verurteile der Papst zudem zahllose Menschen "zum Tode" durch HIV-Infektionen. Die CVP gab an, es handle sich um eine Privatmeinung, die nicht die Haltung der Partei wiedergebe. Der Spruch Springs, die Medien dürften sie so zitieren, sei Ironie gewesen, verteidigte sich die Partei, die sich für die Äußerung entschuldigte. (nb)










