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Kultserie

"Queer as Folk"-Neuauflage: Erste Rollen besetzt

Die Dreharbeiten zum neuen "Queer as Folk" sollen in Kürze beginnen – inzwischen sind einige Namen der Darsteller*innen bekannt.


Fin Argus soll wohl den nächsten Nathan Maloney bzw. Justin Taylor spielen (Bild: Instagram / finargus)

Mehrere Schauspieler*innen der im Frühjahr angekündigten Neuauflage von "Queer as Folk" stehen bereits fest. Dabei handelt es sich um relative Newcomer*innen, die bislang in wenigen Produktionen zu sehen waren. Wie "Deadline" berichtete, sollen Candace Grace, Johnny Sibilly, Devin Way, Fin Argus und Jesse James Keitel bei der Serie dabei sein, die in den USA vom zum NBCUniversal-Konzern gehörenden Streamingportal Peacock in Auftrag gegeben wurde (queer.de berichtete).

Die neue Serie soll eine "Reimagening" der zehnteilige britischen Originalreihe aus den Jahren 1999 und 2000 sein, also lose auf dem Konzept basieren. Die Originalserie hatte in Manchester gespielt, die erste US-Adaption (2000 bis 2005) in Pittsburgh, die neue Serie soll in New Orleans spielen. Die Figuren könnten teils stark von den bekannten abweichen.

Bislang ist laut "Deadline" bekannt, dass Candace Grace ein*e nicht-binäre Professor*in spielen soll. Die Figur soll dabei auf dem Weg "von Punk zur Elternschaft" begleitet werden. Grace ist selbst nichtbinär und bislang nur als Darsteller*in in der vom Sender ABC angekündigten Krimi-Serie "Acts of Crime" von "Mr. Robot"-Schöpfer Sam Esmail bekannt.

Der queere Schauspieler Johnny Sibilly, der in drei Folgen von "Pose" mitspielte, soll einen erfolgreichen Anwalt darstellen, der hinter der Fassade aber viel zerbrechlicher sein soll.

Devin Way soll einen Mann darstellen, der Beziehungen scheut und nach einem Schicksalsschlag einen Grund findet, in New Orleans zu bleiben. Way ist Serienfans ein Begriff – er spielte in der 16. Staffel von "Grey's Anatomy" Blake Simms und war auch im Spinoff "Station 19" zu sehen.

Der 23-jährige offen schwule Fin Argus, der bislang aus dem Disney+-Film "Clouds" bekannt ist, spielt einen "übermütigen Highschool-Schüler". Dieser überspiele "seine fehlende Erfahrung mit Selbstbewusstsein".

Bereits vor ein paar Wochen war herausgekommen, dass auch Jesse James Keitel eine Rolle übernehmen wird, ein*e nichtbinäre*r Schauspieler*in. Keitel ist aus der Disney+-Serie "Big Sky" bekannt und stellt dort die transfeminine Ex-Sexarbeiterin Jerrie Kennedy dar. Noch ist unklar, welche Figur Keitel bei "Queer as Folk" spielen wird.

Twitter / JesseJKeitel
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Dreharbeiten für die neue zunächst achtteilige Reihe sollen im Herbst in New Orleans beginnen. Anders als die erste "Queer as Folk"-Serie, die im kanadischen Toronto gedreht wurde, soll die neue Reihe damit wirklich in dem Ort entstehen, in dem sie spielt. Entwickelt wird die Serie vom 32-jährigen kanadischen Filmemacher Stephen Dunn, der bereits als Regisseur des queeren Films "Closet Monster" und einer "Little America"-Folge mit schwuler Thematik für Aufsehen sorgte. (cw)



#1 NeuauflageAnonym
  • 06.09.2021, 18:38h
  • Das hört sich doch eher nach einer ganz anderen Serie an, von Neuauflage und Remake kann man da doch nicht reden.
    Ähnliches Konzept gab es schon bei Denver-Clan/Dynasty, da hatte zumindest die Namen und die Lebensläufe etwas mit dem Ursprung zu tun. Aber Ende war es aber eben nur ein durchschnittliches Streamingformat ... .
    Ich habe QAF (US) geliebt. Aber außer dem Seriennamen hat das ja nichts gemein.
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#2 andreAnonym
  • 06.09.2021, 19:26h
  • Ich kenne eigentlich kein Remake, was erfolgreicher ist, als das Original. Nicht mal heranreicht an das Original. Im Gegenteil. Wird meist "zerissen" in den Kritiken. Aber mir gefällts auch meist nicht.
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#3 HenrrAnonym
  • 06.09.2021, 20:51h
  • Ich denke die Sendung wird floppen. Die meisten Schwulen stehen nicht auf so Typen die Serie war deshalb so beliebt ist weil da aalglatte weiße sunnyboys zu sehen waren
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#4 SupiAnonym
  • 06.09.2021, 21:38h
  • Closet Monster und die Little America Folge haben mir gut gefallen. Wenn die Queer as Folk Neuauflage auch so anspruchsvoll und unterhaltsam wird, dann ist das eine deutliche Aufwertung für die Serie und wird von mir sicherlich gern angeschaut!
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#5 Hugo-EgonAnonym
#6 Ith_Anonym
  • 07.09.2021, 07:46h
  • Also jetzt optisch nichts gegen diesen Fin Angus, aber er sieht eher 5-10 Jahre reifer und älter aus als er ist, und einen High-School-Schüler auf Selbstfindung würde ich ihm rein optisch schon nicht abkaufen.
    Wenn man schon bloß genau eine Identifikationsfigur für junge Menschen einbringen will, könnte die dann doch bitte so besetzt und dargestellt werden, dass tatsächlich junge Menschen sich darin dann auch wiederfinden.
    Außer es ist Absicht, dass die außen vor bleiben, aber das fänd ich dann irgendwie schon schade. Ohne Justin als das Küken, für das sich alle so ein bisschen zuständig fanden, hätte ich mich als Teenie von der älteren, amerikanischen Variante vermutlich nichtmal halb so sehr angesprochen gefühlt.

    Ich mein, gut, der Bedarf ist heute ein anderer. Aber so unglaublich viele tolle Rollenvorbilder gibt's auf dem Markt ja dann doch auch wieder nicht.
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#7 FischerjungAnonym
  • 07.09.2021, 14:54h
  • Ich finde gar nicht schlimm, dass es komplett abweicht und sie den Namen nutzen, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Wenn sie die alte Story eins zu eins umsetzen würden, würde das garantiert in die Hose gehen. Dafür ist die US Vorlage noch viel zu präsent. Die Darsteller haben einfach Spuren hinterlassen. Ich wäre wahrscheinlich nach der ersten Folge fertig. Nur die gleiche Geschichte mit neuen Gesichtern ... da würde ich lieber gleich die alten DVDs in den Player werfen. So kriegen wir vielleicht etwas, was man zusätzlich gerne mal über die Flimmer laufen lässt.
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#8 lindener_H_BLNProfil
  • 07.09.2021, 15:53hBerlin
  • Ich war, bin immer noch, Fan der original UK Version. Habe mich geweigert, mir die US Version anzuschauen und werde auch die Neuauflage ignorieren.
    Charlie Hunnam (!) als 15 Jähriges Küken ist einfach total überzeugend gewesen. Es ging um echte Typen, keiner von ihnen war wirlich likeable, die Sprache dreckig und es wurde viel gevögelt,incl. Teenager, und Drogen konsumiert, alles sehr unkorrekt. Herrlich!
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#9 hey ich bin nikAnonym