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Medienblockade

Nach Bericht über Schwulen: Russland blockt norwegische Zeitung

Der Herausgeber der norwegischen Zeitung "The Barents Observer" klagt vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg gegen die Zensur der russischen Medienaufsicht.


Zwei Redakteure der unabhängigen Zeitung "The Barents Observer" (Bild: The Barents Observer)

Die norwegische Zeitung "The Barents Observer" will die russische Medienaufsicht vor ein internationales Gericht bekommen. Der Herausgeber der Zeitung hat eine Beschwerde beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg eingebracht, da russische Behörden die Internet-Zeitung seit 2019 für Leser*innen in Russland gesperrt haben. "Russland blockiert ein unabhängiges Medium außerhalb Russlands, das unabhängigen Journalismus betreibt", sagte Atle Staalesen dem norwegischen Rundfunk NRK am Dienstag.

Hintergrund für die Blockade sei ein Artikel über einen schwulen Mann aus Schweden. In einem Interview sprach er von psychischen Problemen und Selbstmordversuchen. Die russische Medienaufsicht Roskomnadzor sei der Ansicht, dass der Artikel zum Selbstmord ermutige, schrieb "Barents Observer". Sie sehe darin einen Verstoß gegen russisches Recht. Seit Februar 2019 sei die Online-Zeitung in Russland nicht mehr zu erreichen.

Verstoß gegen Artikel 10 der Europakonvention

Die Zeitung war gegen die Entscheidung zunächst in Russland gerichtlich vorgegangen, doch ohne Erfolg. Nun hofft sie, der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte nimmt sich der Sache an. Nach Auffassung der Zeitung verstößt Russland gegen Artikel 10 der Europakonvention, die Pressefreiheit.

"The Barents Observer" ist eine Zeitung im Besitz von Journalist*innen, die nach eigenen Angaben umfassend über die Entwicklung der russischen Gesellschaft, Politik und Wirtschaft berichtet. Sie hat ihren Sitz in der norwegischen Grenzstadt Kirkenes, nahe der russischen Halbinsel Kola. Die Artikel erscheinen auf Englisch und Russisch. (cw/dpa)



#1 Ivan NegroznyAnonym
  • 07.09.2021, 13:37h
  • Auch das wird Die Linke nicht davon abhalten, Putin weiterhin den Hintern zu küssen.
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#2 Achw wasAnonym
#3 PetterAnonym
#4 Ivan NegroznyAnonym
#5 zundermxeAnonym
  • 07.09.2021, 16:34h
  • Antwort auf #4 von Ivan Negrozny
  • Passend kommentiert.
    Von Unrecht lässt sich immer locker mit Verweis auf andere ablenken.

    Die Linken könnten eine wählbare Partei sein - rein von vielen programmatischen Inhalten.
    Doch leider scheint den Linken Putin-Russland vor den viel proklamierten Menschenrechten zu gehen.
    Auf dem queeren Auge präsentiert sich die Linke in- wie ausländisch blind und unterstützt lieber Täter*innen.
    Der sogenannte kleine Mann hat in Russland nichts zu lachen, wenn er nicht Putin-treu und heterosexuell ist.

    Doch auch die Nordstream2-Partei spd hat personifiziert durch Putin-Freund Schröder faktisch kein Problem mit Putin. Unverfroren auch der Ukraine und vielen anderen Länder gegenüber. Hier ist die spd gleichauf mit cdu/csu und befürwortet den deutschen Sonderweg zugunsten von Rubel und Euro.
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#6 DifferenzierungAnonym
  • 07.09.2021, 17:55h
  • Antwort auf #4 von Ivan Negrozny
  • Na ja, die Pipeline ist auch fertiggestellt worden aufgrund der Intervention von Frau Merkel, da haben LGBT+ Rechte in keiner Weise interessiert. Komisch, dass immer nur die Linke kritisiert wird und die Anbiederungen von CDU/CSU und SPD da unter den Tisch fallen.
    Differenziert sind die Kommentierungen daher hier nicht, wenn nur die Linke kritisch in den Fokus genommen wird!
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#7 dellbronx51069Anonym