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Kommentare zu:
Homo-Gurke für Robbie Williams


#1 Die Kanzlerin der HerzenAnonym
  • 06.12.2005, 17:41h
  • Zum Glück singt Robbie nicht das Liedchen Angie,
    den Song, der meinem Wahlkampf Anspruch verlieh.
    Der verklemmte Herr Williams tut mir Leid,
    denn ich trete ein für mehr Menschlichkeit!
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#2 SaschaAnonym
  • 06.12.2005, 17:50h
  • Robbie Williams ist und bleibt eine Witzfigur, die auf völlig inakzeptable Weise Homosexualität verunglimpft. Der Kommentar von queer.de trifft hier ganz genau ins Schwarze, denn schließlich kann man nicht immer wieder bewusst den Eindruck erwecken, man sei homosexuell, oder sich sogar mehrfach ganz direkt outen, um das Ganze dann einen Tag später als Gag hinzustellen und sogar Zeitungen verklagen, nur weil sie - insbesondere aus Sicht der Plattenfirma - unliebsame Dinge zu Tage fördern.

    Eigentlich könnte jemand wie Robbie Williams einem direkt leid tun, wenn er uns nicht alle auf so schäbige Weise beleidigen würde!!!
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#3 TimAnonym
  • 06.12.2005, 17:59h
  • Er selbst hat doch immer mit dem schwule Image gespielt und es genutzt, wo es nur ging. Und jetzt ist er so verklemmt und unentspannt.

    Mit seiner Klage wertet er Schwulsein als etwas Negatives ab!
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#4 andyAnonym
  • 06.12.2005, 18:21h
  • hi , wenn man in dem alter noch nicht weiss , wer man ist , ist das elendhaft . man fühlt sich dabei wie im irrehaus.na ja . es gibt verschiedene menschen!
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#5 gerdAnonym
  • 06.12.2005, 19:11h
  • Ich bin immer noch der festen Meinung, dass jeder selbst entscheiden darf, wann und wo er sich outen will oder nicht outen will. Und dies gilt auch für Menschen, die in der Öffentlichkeit stehen.

    Daher halte ich nichts von Medienberichten, die Menschen eine sexuelle Orientierung unterstellen, ohne dass dieser zuvor es selbst eingeräumt hat. Es bleibt das Recht des Einzelnen, dies frei selbst bestimmen zu können.

    Ausnahmen eines Zwangsoutings lasse ich nur gelten bei homosexuellen Menschen, die sich extrem homophob gebärden oder entsprechende homophobe Äußerungen machen. Dies ist in keinster Weise bei Robbie Williams der Fall.

    Daher es íst das gute Recht von Robbie Williams sich zu wehren. Von einem erzwungenem Medienouting halte ich gar nichts.

    Die Homogurke geht in diesem Fall für mich an die Autoren des Artikels (ich habe schon viele sehr gute Artikel auf queer gelesen, aber dieser Artikel ist grottenschlecht).
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#6 Georg und JörgAnonym
  • 06.12.2005, 19:14h
  • Oh Kanzlerin der Herzen, wir treten dir bei
    die Partei ist uns dabei sogar einerlei.

    Von uns aus kanner klagen watter will,
    wir bleiben schrill.

    Und tuen hier nun zu verkünden:
    Wir sind schul, das sind kein' Sünden!

    Da soll der Typ doch mal ganz schnell
    sich küren lassen zu nem Papst,
    das wär' doch auch was, und schön grell.
    **********
    Genug der Dichtung, nun unser Dementi:

    Wehe, wenn irgendjemand behaupten sollte, wir seien heterosexuell oder sonstwie verfolgt (außer zur Steuer)! Jeden Rechtsverstoß dagen werden wir weiterhin gnadenlos verfolgen.
    G&J
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#7 SvenAnonym
#8 LarsAnonym
  • 06.12.2005, 21:29h
  • Ich gebe Gerd völlig recht.

    Es geht doch nicht darum, dass RW sich wehrt, weil er als schwul bezeichnet wurde, sondern darum, dass die Medien sich einen Scheissdreck um Seriosität und Privatsphäre kümmern.

    Es hätte eben so gut sein können, dass die Zeitungen berichtet hätten, er trage bunte Unterwäsche. Das Thema ist egal. Es geht ums Prinzip, dass man unbestätigte Gerüchte als Fakten verkaufen will, um Geld zu machen, oder jemandem die Macht spüren zu lassen.

    Ich finde auch, dass der Autor etwas dick aufgetragen hat und die Homogurke doch lieber beim Herrn Kayser lassen sollte.

    PS:
    Ich bin kein Robby-Williams-Fan
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#9 MichaelAnonym
  • 07.12.2005, 01:14h
  • Traurig genug, das die Behauptung das jemand schwul sei, noch als diffamierung oder verleumdung gilt. Kann ich im Gegenzug dann auch einen Menschen verklagen, der mich als Heterosexuell bezeichnet ?!

    Hier noch einige passende Zitate von Herrn Williams:

    ********
    Einmal habe ich einen Mann geküsst. Ich bin in einen Club gegangen und ein Freund von mir kam zu mir und küsste mich. Ich dachte, wieso auch nicht, und küsste ihn. Aber auf eine männliche Art." - Autobiografie: Somebody Someday, 2001
    ********

    "Eine Person zum Schmelzen zu bringen gibt dir einen Kick. Falls ich mich von einem Mann angezogen fühlen würde, würde ich es versuchen. Aber bis jetzt hat mich noch kein Mann, weder körperlich noch geistig, so angezogen, dass ich etwas Sexuelles mit ihm hätte anfangen wollen. So ists zur Zeit." - Autobiografie: Somebody Someday, 2001
    ********

    "Ich bin schwul!" - WDR, 10. August 2001
    ********

    "Ich weiss nicht, was mir an Frauen gefällt. Denn ich schaue sie nicht an. Ich bleibe bei Männern." - Autobiografie: Somebody Someday, 2001
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#10 wolfAnonym
  • 07.12.2005, 08:14h
  • der hund hat zweifellos talent, wenn jetzt noch eine klasse persönlichkeit rüberkäme, könnte er legende werden.
    aber offenbar ist ihm sein frühpubertärer ausflug als teeniepopper nicht bekommen.

    sich schwuler attitüden zu bedienen, um sie im selben atemzug als diskriminierung, gerichtlich, einstufen zu lassen, ist einfach nur saublöd !!!!
    ( abgesehen davon, dass musiker und tenöre schon vor 100 jahren als blöd galten.)
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#11 madridEUAnonym
  • 07.12.2005, 10:05h
  • @michael: Sehr aufschlussreich die von Dir angegebenen Zitate. Auf "männliche" Art küsst man sich nur hier im Mittelmeerraum unter Heteros und Schwulen auf beide Wangen, was absolut gar nichts bedeutet, sondern nur enge Freundschaft oder Familienbande ausdrückt.
    Allerdings ist das bei den reservierten britischen Inselbewohnern nun überhaupt
    nur unter Schwulen üblich.
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#12 SaschaAnonym
  • 07.12.2005, 11:48h
  • @Michael: Ich hoffe, dass jeder hier ganz genau deinen ersten Absatz liest, denn das ist der entscheidende Punkt!!!
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#13 EricAnonym
  • 07.12.2005, 12:43h
  • Robbie Williams nutzt die Presse, um Gerüchte zu streuen, seinen Bekanntheitsgrad zu erhöhen und seine Verkäufe zu steigern.
    Doch dann klagt er, weil die Presse sich genauso verhält?

    PS: Das würde mich auch mal interessieren, gab es jemals einen Schwulen, der geklagt hat, weil man über ihn schrieb, er sei eine Hete?!
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#14 madridEUAnonym
  • 07.12.2005, 21:06h
  • Die Robbies sollten dahin befördert werden, wo sie hingehören, nämlich in die intellektuelle Bedeutungslosigkeit. Weil sie nichts anderes im Kopf haben, sollten uns ihre dämlichen Aussagen und Prozesse
    im Höchstfalle langweilen.
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#15 MusikfreundAnonym
  • 07.12.2005, 22:29h
  • Hm - ein ziemlich a...ges Ex-Bubiband-Mitglied mit Verbrechervisage und passend vollgeschmiertem Körper (daran aber einige, mutmaßlich Stereoiden geschuldete Schwellkörper) läßt immer mal wieder verlauten, es wäre schwul, knutscht sogar mal an irgendeinem Kerl herum, alles bloß, um seine mittelmäßigen Tonträger besser verhökern zu können, zieht dann aber gegen die absolut unverschämte, es und seine Persönlichkeitsrechte schwer verletzende Behauptung vor Gericht, es habe Sex mit einem Mann gehabt, und dies gefiele ihm sogar besser als an Frauen herumzuhantieren.
    Wie wird sich die durchschnittliche abendländische Homolette, die kaum mehr ernsthafte Sorgen zu kennen scheint, da wohl verhalten?
    Richtig: Sie wird dafür sorgen, daß der Typ noch mehr Kohle machen kann, denn Schwule sind auch nur Frauen, und die rasten regelmäßig und unvermeidlich aus, wenn irgendein Kerl ihnen den Affen macht, sich zum Zuhälter stylt und sie entsprechend behandelt.
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#16 Georg und JörgAnonym
#17 Computer_says_noAnonym
  • 08.12.2005, 23:57h
  • hat mal jemand dran gedacht das bald weihnachten ist und robbie irgendwie mal wieder mehr ins öffentliche auge gerückt werden muss, das mehr seiner alben unterm weihnachtsbaum landen?
    wie auch immer, er hilft schwulen viel mehr indem er die "SUN" verklagt.
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#18 Stefan K.Anonym
  • 10.12.2005, 17:07h
  • @Leute:

    Robbie Williams ist nicht homo-, sondern METROSEXUELL! Das müsstet ihr eigentlich durch jahrelanges durch-die-Presse-Informieren wissen. Sind wir denn so verpönt, dass wir nicht mehr zwischen schwul und metro entscheiden können? Ich hatte vor einpaar Monaten im Internet nach "Metrosexualität" recherchiert, da wurde der Begriff erklärt, und als Beispielspersonen wurden u. a. Robbie Williams, David Beckham, Brad Pitt genannt. Auch als Hete soll man sich tuckig verhalten können und dürfen, weil eben jeder seine Rechte hat und weil die Wirtschaft gefördert wird, siehe Branchen Kosmetik, Mode u. ä. Soviel mein Wort zum Samstag-Nachmittag.
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#19 seb1983
  • 10.12.2005, 19:30h
  • mein metrosexueller Mitbewohner blockiert morgens immer das Wg Bad :-)) ohne sich vorher einzusprühen geht er nicht ausm Haus, und wenn man nach der Uni noch aufn Weihnachtsmarkt will muss vorher erst nochmal geduscht werden :-)
    Als ich einigen Leuten an der Uni erzählt hab dass ich schwul bin kam als Kommentar oft: "wie du bist schwul??? und was ist mit deinem Mitbewohner, dachte höchstens der wäre.... *g*

    der moderne Mann: den Frauen erst Schminktipps geben und danach flachlegen :-))

    mir übrigens egal ob "de Robby" schwul oder hetero ist, Hauptsache er wird glücklich *schnieeeef*
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#20 madridEUAnonym
  • 11.12.2005, 10:16h
  • Auch nach der Behauptung, er sei metrosexuell, würde er einen Prozess anstrengen. Diese Spezi kann überhaupt nicht über ihren Schatten springen und sie ist und bleibt indiskutabel.
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#21 SaschaAnonym
  • 11.12.2005, 14:48h
  • @Stefan K.: Es geht hier überhaupt nicht um die Frage, ob Herr Williams nun hetero-, homo- oder wie auch immer sexuell ist, sondern darum, dass er Homosexualität auf inakzeptable Weise verunglimpft. Interessant übrigens, dass er noch nie gesagt hat: "Ich bin metrosexuell", aber doch schon unzählige Male: "Ich bin schwul", " Ich bin absolut schwul" und ähnliches.

    Zu dem von dir angeführten Phänomen des "Metrosexuellen" kann man nur sagen, dass dieses bisher nur unzureichend untersucht wurde, so dass es erst einmal zu klären gilt, ob es diese Eigenschaft als eine spezifische Variation des Heterosexuellen überhaupt gibt. Vielleicht handelt es sich auch um angeblich heterosexuelle Männer, die ihre homophilen Neigungen in einer Art übertriebenem Narzissmus ausleben, aber ansonsten Gesellschaftskonformität üben. Das ist freilich eine gewagte Hypothese, aber die Unterstellung der Existenz des heterosexuellen "Metrosexuellen" nur auf Basis der medialen Wahrnehmung einzelner berühmter Persönlichkeiten, deren wirkliche sexuelle Identität wir nicht kennen, ist nicht weniger gewagt und hält keinem wissenschaftlichen Maßstab stand!
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#22 madridEUAnonym
  • 11.12.2005, 18:10h
  • @sascha: Du hast geschrieben, was ich selber nicht wage, um nicht von Teilnehmern zerfetzt zu werden. Bleibt dann noch die Utopie, sich eine Gesellschaft zu wünschen, in der man von der Norm abweichende Lebensformen praktizieren und diese auch überall öffentlich demonstrieren kann. Leute wie dieser Robbie tragen auf gar keinen Fall dazu bei.
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#23 ChrischaAnonym
  • 12.12.2005, 18:15h
  • Es ist doch ganz klar,

    Als Robbie sich vor einigen Jahren outete, hat der Manager und die Plattenfirma mit Klage gedroht.
    Hier ist der gleiche Fall: Die Plattenfirma kommt mit dem aufkommenden Image nicht zurecht und "befiehlt" Herrn Williams gegen die Presse zu klagen. Damit dies andere Verlage abschreckt wurde gleich eine Schmerzensgeldklage obendrauf gesetzt.
    Wir werden in einigen Jahren ja sehen, ob Robbie nun Schwul ist oder nicht. Wenn Robbie keine Musik mehr macht, ist der Druck der Plattenfirma auch nicht mehr da und Robbie kann frei leben.
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#24 SaschaAnonym
  • 12.12.2005, 21:03h
  • @madridEU: Volle Zustimmung von meiner Seite! Leute wie Robbie Williams geben gerade jungen Menschen das denkbar schlechteste Beispiel, tragen sie doch weiter zur Darstellung von Homosexualität als eine negative Abweichung von der Normalität dar - als etwas, worüber man allenfalls dumme Witze reißt.

    @Chrischa: Sehr guter Hinweis auf die geradezu perversen kommerziellen Herrschaftsstrukturen, welche nicht zuletzt die ach so liberale Pop-Szene nach wie vor bestimmen. Auch in anderen Bereichen wie beispielsweise dem Profi-Fußball herrscht eine geradezu menschenverachtende Homophobie vor, welche die Betroffenen dazu zwingt, ein bis ins Detail durchgeplantes Doppelleben (mit Ehefrau und allem, was dazu gehört) zu führen.

    Auch ein gebeutelter Super-Star wie Robbie Williams hat aber sehr wohl die Wahl, ob er sich zum Sklaven seiner Plattenfirma machen lässt oder nicht (Finanziell hätte er es schon lange nicht mehr nötig!) und erst recht, ob er Homosexualität durch eine denkbar dumme und inakzeptable Verhaltensweise auch noch verunglimpft. Allerdings scheint er sich genau dafür entschieden zu haben!
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#25 seb1983
#26 SaschaAnonym
  • 13.12.2005, 02:04h
  • @seb1983 und alle anderen "Blitzmerker": Das ist doch gerade Teil des Skandals, dass ein Gericht der krankhaft homophoben Gesinnung von Herrn Williams auch noch das Wort redet!
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#27 Günter WulfAnonym
  • 13.12.2005, 08:24h
  • Zu Robbi Williams sei nur kurz gesagt, daß die Behauptung, er sei schwul, durch nichts bestätigt wurde. Auch nicht durch sein merkwürdiges Verhalten. Alle Behauptungen sind reine Spekulationen, denen man noch weitere hinzufügte. Wenn er nicht will, das man ihn in aller Öffentlichkeit als schwul bezeichnet, dann hat man das eben halt zu unterlassen. Was geht der Öffentlichkeit seine Sexualität an? Das ist eine ganz intime und sehr persönliche Angelegenheit. Ich gehe mit meiner Homosexualität auch nicht hausieren und rufe in die Welt hinaus: "Ich bin schwul, und das ist gut so!" Ich heiße nicht Klaus Wowereit, der mit seiner Homosexualität auch noch politisiert, um medienwirksam Schlagzeilen zu machen und damit seiner angekratzten Popularität einen neuen Glanz zu verpassen. Laßt den Spinner Williams einfach in Ruhe. Vielleicht wird er dann wieder normal. Aber ob er schwul ist oder nicht, geht keinem Menschen etwas an.
    Liebe Grüße
    Günter
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#28 wolfAnonym
  • 13.12.2005, 10:50h
  • @ günther
    wer geht schon mit seiner heterosexualität hausieren ?
    wenn man sich vermarktet, mit sehr fragwürdigen "life style" varianten, sollte man auch soviel grips haben es zu können !
    da war marlene dietrich vor 80 jahren wesentlich besser und die kam auch nur aus der leberstasse, berlin schöneberg !
    vor allem, wen interessiert die sexualstörung von, wie heisst er gleich ?????????????
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#29 seb1983
  • 13.12.2005, 13:31h
  • na anscheinend ist es ja eine Behauptung, gegen die man nach jetziger Gesetzeslage auf Schmerzensgeld klagen kann und die auch durchgeht.
    Es scheint ja vom Gesetz her weiterhin eine Beleidigung zu sein
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#30 SaschaAnonym
  • 14.12.2005, 15:02h
  • @seb1983: Eben, und genau das ist ein Skandal!!!

    @Günther: Warum geht dann jeder Heterosexuelle ganz selbstverständlich mit seiner Sexualität "hausieren" - ein Begriff, der freilich zum Zwecke analytischer Schärfe noch genau definiert werden müsste, aber ich schließe aus deinen Bemerkungen, dass du damit einen offenen Umgang mit der homosexuellen Identität, wie Klaus Wowereit ihn zu Recht und im Stile jedes Heterosexuellen pflegt, diskreditieren möchtest.

    Sehr wahrscheinlich hast du es in deinem Leben noch nicht so weit gebracht, aller Welt mitteilen zu können: Ich bin, was ich bin, nämlich schwul, und das ist gut so!!! Unsere lieben heterosexuellen Zeitgenossen tun dies übrigens in allen nur erdenklichen Posen und vokalischen wie symbolischen Gesten rund um die Uhr. Folgen wir nur für einen Moment der Logik des hier diskutierten Gerichtsurteils, dann hätte ich schon ganze Heerscharen von Leuten sowie die heterozentrische Gesellschaft kollektiv verklagen und Schmerzensgeld einfordern können dafür, dass man mir immer wieder unterstellt, doch gefälligst hetero zu sein.
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#31 seb1983
  • 14.12.2005, 16:33h
  • also ich kenne persönlich keinen Hetero der behauptet dass es gut ist Hetero zu sein. Man sieht es ja als Selbstverständlichkeit, so es für jeden Schwulen selbstverständlich ist schwul zu sein.
    Also ich habe keinen Bedarf, der Welt mitzuteilen dass ich schwul bin. Der Großteil meiner Freunde und Bekannten tut das mit seiner Heterosexualität aber eigentlich auch nicht.
    Wer rumläuft und dabei die Hand am Arsch der Freundin hat solls halt machen, wer als Schwuler mit seinem Freund Hand in Hand durch die Fußgängerzone geht wird ja vermutlich auch nicht gesteinigt.
    gut möglich dass man n paar Blicke kassiert, aber n bischen Selbstbewusstsein wird man ja wohl haben
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#32 SaschaAnonym
  • 14.12.2005, 17:44h
  • Seb1983, du verkennst wie so häufig die gesellschaftlichen Realitäten.

    Natürlich muss kein Heterosexueller jemals im Wortlaut von Klaus Wowereit erklären, dass es gut ist, hetero zu sein, denn das wird schließlich von der Gesellschaft immer und grundsätzlich vorausgesetzt. Bei Homosexualität sieht das allerdings ganz anders aus - deshalb ist es dringend notwendig, dass wir uns selbst immer wieder daran erinnern und es bei Bedarf gegenüber unseren Mitmenschen klarstellen!

    Darüber hinaus muss man wohl von Blindheit geschlagen sein, wenn man die permanente Selbstinszenierung der heterozentrischen Gesellschaft, die uns 24 Stunden am Tag mit der Darstellung ihrer Sexualität inklusive Sexsymbolen und "Idealen" volldröhnt, noch nicht registriert hat. Heterosexuelle leben ihre Identität auch im Alltag ganz klar nach außen gerichtet. Was gibt es Schöneres und Bestätigenderes für einen pubertierenden Jungen, als sich mit seiner Freundin in der Öffentlichkeit zu präsentieren oder im Gespräch darüber zu berichten, wie geil sie und der Sex mit ihr doch sei. Vielleicht ist dir schon einmal aufgefallen, dass genau hier die fundamentalen Unterschiede in der Lebenssituation (gerade auch junger) Homo- und Heterosexueller liegen.

    Deine Aussagen aus dem Mund eines Schwulen verdeutlichen einmal mehr, dass wir in punkto selbstbewussten Auslebens unserer sexuellen Identität noch unendlich viel nachzuholen haben!!!
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#33 madridEUAnonym
  • 22.12.2005, 10:18h
  • @sascha: Bemerke erst jetzt Deinen ausgezeichneten Beitrag, dem ich nur eine kleine Anekdote hinzufügen möchte:
    Beim hiesigen CDS wurde Homosexualität von einem am Rande stehenden betagten Hetero-Paar pauschal kritisiert .Darauf schrie ein älterer mir bekannter Schwuler
    ihnen entgegen: "Ihr habt uns lange genug unterdrückt, Ihr Heteros gehört ins Gefängnis !"
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#34 karinAnonym
  • 20.05.2006, 15:10h
  • ES IST UNFÄHR RW GEGENÜBER DINGE IN DIE WELT ZU SETZEN VON DENEN MAN NICHT ZU 100 PROZENT WEIß DAS SIE DER WAHRHEIT ENTSPRECHEN WENN MAN SO BERÜMT IST SOLLTE MAN AUCH IRGENDWO NOCH SEINE PRIVATSPHÄRE HABEN
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#35 NefbayAnonym
  • 06.07.2006, 09:15h
  • Ich finde, wenn Robbie Williams wirklich Schwul wäre, sollte er das sagen.

    Damit würde er wahrscheinlich auslösen, dass einige "neue Schwule" endlich den Mut hätten, sich zu outen.
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#36 hallanderProfil

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