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Kommentare zu:
Homo-Gurke für Robbie Williams


#21 SaschaAnonym
  • 11.12.2005, 14:48h
  • @Stefan K.: Es geht hier überhaupt nicht um die Frage, ob Herr Williams nun hetero-, homo- oder wie auch immer sexuell ist, sondern darum, dass er Homosexualität auf inakzeptable Weise verunglimpft. Interessant übrigens, dass er noch nie gesagt hat: "Ich bin metrosexuell", aber doch schon unzählige Male: "Ich bin schwul", " Ich bin absolut schwul" und ähnliches.

    Zu dem von dir angeführten Phänomen des "Metrosexuellen" kann man nur sagen, dass dieses bisher nur unzureichend untersucht wurde, so dass es erst einmal zu klären gilt, ob es diese Eigenschaft als eine spezifische Variation des Heterosexuellen überhaupt gibt. Vielleicht handelt es sich auch um angeblich heterosexuelle Männer, die ihre homophilen Neigungen in einer Art übertriebenem Narzissmus ausleben, aber ansonsten Gesellschaftskonformität üben. Das ist freilich eine gewagte Hypothese, aber die Unterstellung der Existenz des heterosexuellen "Metrosexuellen" nur auf Basis der medialen Wahrnehmung einzelner berühmter Persönlichkeiten, deren wirkliche sexuelle Identität wir nicht kennen, ist nicht weniger gewagt und hält keinem wissenschaftlichen Maßstab stand!
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#22 madridEUAnonym
  • 11.12.2005, 18:10h
  • @sascha: Du hast geschrieben, was ich selber nicht wage, um nicht von Teilnehmern zerfetzt zu werden. Bleibt dann noch die Utopie, sich eine Gesellschaft zu wünschen, in der man von der Norm abweichende Lebensformen praktizieren und diese auch überall öffentlich demonstrieren kann. Leute wie dieser Robbie tragen auf gar keinen Fall dazu bei.
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#23 ChrischaAnonym
  • 12.12.2005, 18:15h
  • Es ist doch ganz klar,

    Als Robbie sich vor einigen Jahren outete, hat der Manager und die Plattenfirma mit Klage gedroht.
    Hier ist der gleiche Fall: Die Plattenfirma kommt mit dem aufkommenden Image nicht zurecht und "befiehlt" Herrn Williams gegen die Presse zu klagen. Damit dies andere Verlage abschreckt wurde gleich eine Schmerzensgeldklage obendrauf gesetzt.
    Wir werden in einigen Jahren ja sehen, ob Robbie nun Schwul ist oder nicht. Wenn Robbie keine Musik mehr macht, ist der Druck der Plattenfirma auch nicht mehr da und Robbie kann frei leben.
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#24 SaschaAnonym
  • 12.12.2005, 21:03h
  • @madridEU: Volle Zustimmung von meiner Seite! Leute wie Robbie Williams geben gerade jungen Menschen das denkbar schlechteste Beispiel, tragen sie doch weiter zur Darstellung von Homosexualität als eine negative Abweichung von der Normalität dar - als etwas, worüber man allenfalls dumme Witze reißt.

    @Chrischa: Sehr guter Hinweis auf die geradezu perversen kommerziellen Herrschaftsstrukturen, welche nicht zuletzt die ach so liberale Pop-Szene nach wie vor bestimmen. Auch in anderen Bereichen wie beispielsweise dem Profi-Fußball herrscht eine geradezu menschenverachtende Homophobie vor, welche die Betroffenen dazu zwingt, ein bis ins Detail durchgeplantes Doppelleben (mit Ehefrau und allem, was dazu gehört) zu führen.

    Auch ein gebeutelter Super-Star wie Robbie Williams hat aber sehr wohl die Wahl, ob er sich zum Sklaven seiner Plattenfirma machen lässt oder nicht (Finanziell hätte er es schon lange nicht mehr nötig!) und erst recht, ob er Homosexualität durch eine denkbar dumme und inakzeptable Verhaltensweise auch noch verunglimpft. Allerdings scheint er sich genau dafür entschieden zu haben!
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#25 seb1983
#26 SaschaAnonym
  • 13.12.2005, 02:04h
  • @seb1983 und alle anderen "Blitzmerker": Das ist doch gerade Teil des Skandals, dass ein Gericht der krankhaft homophoben Gesinnung von Herrn Williams auch noch das Wort redet!
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#27 Günter WulfAnonym
  • 13.12.2005, 08:24h
  • Zu Robbi Williams sei nur kurz gesagt, daß die Behauptung, er sei schwul, durch nichts bestätigt wurde. Auch nicht durch sein merkwürdiges Verhalten. Alle Behauptungen sind reine Spekulationen, denen man noch weitere hinzufügte. Wenn er nicht will, das man ihn in aller Öffentlichkeit als schwul bezeichnet, dann hat man das eben halt zu unterlassen. Was geht der Öffentlichkeit seine Sexualität an? Das ist eine ganz intime und sehr persönliche Angelegenheit. Ich gehe mit meiner Homosexualität auch nicht hausieren und rufe in die Welt hinaus: "Ich bin schwul, und das ist gut so!" Ich heiße nicht Klaus Wowereit, der mit seiner Homosexualität auch noch politisiert, um medienwirksam Schlagzeilen zu machen und damit seiner angekratzten Popularität einen neuen Glanz zu verpassen. Laßt den Spinner Williams einfach in Ruhe. Vielleicht wird er dann wieder normal. Aber ob er schwul ist oder nicht, geht keinem Menschen etwas an.
    Liebe Grüße
    Günter
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#28 wolfAnonym
  • 13.12.2005, 10:50h
  • @ günther
    wer geht schon mit seiner heterosexualität hausieren ?
    wenn man sich vermarktet, mit sehr fragwürdigen "life style" varianten, sollte man auch soviel grips haben es zu können !
    da war marlene dietrich vor 80 jahren wesentlich besser und die kam auch nur aus der leberstasse, berlin schöneberg !
    vor allem, wen interessiert die sexualstörung von, wie heisst er gleich ?????????????
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#29 seb1983
  • 13.12.2005, 13:31h
  • na anscheinend ist es ja eine Behauptung, gegen die man nach jetziger Gesetzeslage auf Schmerzensgeld klagen kann und die auch durchgeht.
    Es scheint ja vom Gesetz her weiterhin eine Beleidigung zu sein
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#30 SaschaAnonym
  • 14.12.2005, 15:02h
  • @seb1983: Eben, und genau das ist ein Skandal!!!

    @Günther: Warum geht dann jeder Heterosexuelle ganz selbstverständlich mit seiner Sexualität "hausieren" - ein Begriff, der freilich zum Zwecke analytischer Schärfe noch genau definiert werden müsste, aber ich schließe aus deinen Bemerkungen, dass du damit einen offenen Umgang mit der homosexuellen Identität, wie Klaus Wowereit ihn zu Recht und im Stile jedes Heterosexuellen pflegt, diskreditieren möchtest.

    Sehr wahrscheinlich hast du es in deinem Leben noch nicht so weit gebracht, aller Welt mitteilen zu können: Ich bin, was ich bin, nämlich schwul, und das ist gut so!!! Unsere lieben heterosexuellen Zeitgenossen tun dies übrigens in allen nur erdenklichen Posen und vokalischen wie symbolischen Gesten rund um die Uhr. Folgen wir nur für einen Moment der Logik des hier diskutierten Gerichtsurteils, dann hätte ich schon ganze Heerscharen von Leuten sowie die heterozentrische Gesellschaft kollektiv verklagen und Schmerzensgeld einfordern können dafür, dass man mir immer wieder unterstellt, doch gefälligst hetero zu sein.
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